Icona Pop

Mit Hörprobe! Aino und Caroline alias Icona Pop sind Partykanonen: Energiegeladen wirbeln sie über Bühnen, feuern coole Beats ab, treffen auch mit ihrem Style ins Schwarze. Wir trafen das schwedische Synthie-Pop-Duo auf einen Espresso.

Ihr erobert gerade weltweit Bühnen und private Lautsprecherboxen. Wann entstand euer Chart-Eroberungsplan Icona Pop?

Aino: Unsere Bandgeschichte ist schnell erzählt. Ich wurde verlassen, hatte schlimmen Herzschmerz und wurde von einer Freundin auf Carolines Party geschleppt. Wir verstanden uns auf Anhieb.

Caroline: Ich war zu der Zeit auch ziemlich down, also schmiss ich viele Partys. Und traf Aino. Bereits am nächsten Tag schrieben wir zusammen unseren ersten Song, am übernächsten buchten wir unseren ersten Gig. Das war 2009. Ach ja, den Bandnamen erfand meine Mama, wir mochten ihn sofort.

Euer Tief von einst ist heute ein Dauerhoch. Wo tankt ihr Energie?

Aino: Auch wenn wir einen heftigen Tag hatten, können wir uns auf der Bühne derart aufladen, dass wir zwei Tage durchmachen könnten.

Caroline: Außerdem machen wir vor jedem Auftritt so eine alberne Rockpose hinter der Bühne (hebt die Hand und grölt eine kurze Melodie). Das verbindet uns – allein schon, weil wir uns für unser Gehabe genieren.

Euch verbindet auch euer bereits hochgelobter Sinn für Mode...

Aino: Der entstand in London, wo wir letztes Jahr kurz lebten. Mit null Geld, dafür mit Ungeziefer in der WG.

Caroline: Also nähten wir bloß unser altes Zeug um und alle meinten danach: „Ihr seid Fashion-Stars!“

 

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