Bioparadies Toskana

Die Toskana steht für Genuss in allen Facetten. Malerische Landschaften, regionale Produkte, traditionelle Speisen. Zugleich arbeiten in der Region mehr als 3.000 Höfe biologisch oder biodynamisch. Telsche Peters hat in ihrem kulinarischen Reiseführer "Bioparadies Toskana" 100 von ihnen vor den Vorhang geholt.

Der Titel ist Programm: In „Bioparadies Toskana" (siehe Infobox links) stellt Telsche Peters insgesamt 100 Bio-Produzenten vor, die zwischen Florenz und Siena, Lucca und Pisa oder auf einer der Inselchen vor der Küste Livornos angesiedelt sind. Die gebürtige Deutsche lebt seit 2005 in Montalcino und ist in der lokalen Bio-Branche gut vernetzt: Sie arbeitet nicht nur als Journalistin für Wein- und Kulinarikthemen, sondern ist auch als Pressereferentin für ein Bio-Weingut tätig.

Toskana

Von Käse bis Kastanien

Die Bandbreite an biologisch erzeugten Produkten ist in der Toskana groß. Von Wein über Obst und Gemüse, Korn, Öl und Kräutern bis hin zu Käse und Fleisch. Autorin Telsche stellt die verschiedenen Produzenten nach Provinzen gegliedert vor, erzählt die Geschichten der Unternehmen und führt praktische Informationen zu Erreichbarkeit, Zertifizierungen und geführten Besuchen an.

Fünf Produzenten stellen wir Ihnen auf Seite 2 genauer vor!

Bioparadies Toskana
Telsche Peters
Styria Regional, € 24,95

Fünf der Produzenten wollen wir Ihnen genauer vorstellen:

Weingut Querciabella: 47 Hektar Rebfläche werden auf diesem Weingut in der Provinz Florenz komplett nach biodynamischen Richtlinien bewirtschaftet. Das Ergebnis sind vier Weine, mit denen sich die Winzerfamilie längst einen Namen gemacht hat: Chianto Classico, Camartina, Merlot und Batar. www.querciabella.com


San Vitale: Ebenfalls in der Provinz Florenz befindet sich der Hof der Familie Sanvitale. Sie sind bekannt für ihre Kastanienprodukte, die mit den Erträgen aus den weitläufigen Kastanienwäldern erzeugt werden. Zudem wird am Hof auch Getreide angebaut, das in einer alten Wassermühle zu Mehl verarbeitet wird, verschiedene Früchte von den Obstbäumen werden zu Marmeladen eingemacht und auch der Honig von den hofeigenen Bienenvölkern wird verkauft. Wer will, kann hier auch übernachten. www.agriturismosanvitale.it


Pieve a Salti: Rund 700 Hektar Grund und Boden gehören zum Hof Pieve a Salti in der Provinz Siena. Hier werden nicht nur Getreide und Hülsenfrüchte angebaut, wer will kann am Hof auch typisch toskanische Spezialitäten essen oder hier seinen (Reit-)Urlaub verbringen und sich im Spa entspannen. www.pieveasalti.it


Castello di Vicarello: In den alten Gemäuern dieses Schlosses, die von Aurora und Carlo Baccheschi Berti aufwendig renoviert wurden, findet sich nicht nur ein schickes Hotel. Rund um das Gebäude in der Provinz Grosseto ließen die Gastgeber auch Wein- und Olivenhaine anlegen, die biologisch bewirtschaftet werden. www.castellodivicarello.it


L´Avvenire: Seit mehr als 20 Jahren widmet sich die Familie Dall´Acqua der biodynamischen Landwirtschaft. Auf ihrem Hof in der Provinz Pisa hält sie eine Herde Kühe, aus deren Milch täglich frischer Käse und Joghurt zubereitet werden. Außerdem wird Traubensaft und Balsamico-Essig aus hofeigenen Trauben hergestellt.

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