Schwarz-Weiß-Foto von Frau unter der Dusche

Mhh, du riechst gut: 7 Tipps, wie das jede:r kann

Dank Knoblauch, Wasser und Parfum

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© Pexels/Yaroslav Shuraev

Freunde können sich nicht nur gut riechen: Sie riechen zudem oft ähnlich. Das fanden israelische Wissenschaftler:innen mittels einer Studie heraus. Auch bei der Partnerwahl achten viele Menschen auf den Körperduft – ob bewusst oder unbewusst. Und ob du ein ätherisches Öl magst oder nicht, hängt davon ab, was du damit verbindest.

Doch es gibt ein paar Tricks, wie man sich selbst immer gut riechen kann – und damit auch für andere gut duftet. So geht’s:

Gut riechen den ganzen Tag: 7 Tipps

Parfums sind eine einfache Möglichkeit, gut zu duften. Aber nicht die einzige:

1. Körperduft: richtig waschen

Damit die Intimzone gut riecht, reicht regelmäßiges Waschen mit lauwarmem Wasser. Auch der restliche Körper braucht größtenteils nur lauwarmes Wasser, um gut zu riechen. Dermatologin Yael Adler drückt es so aus: „Wer zu viel seift, stinkt“. Denn häufiges Waschen bzw. mit aggressiven, alkalischen Seifen oder Duschgels vermehrt jene Bakterien auf der Haut, die uns stinken lassen. Sie rät dazu, nur die sogenannten smelly points zu waschen, also Intimbereich, Achseln, Füße. Und zwar am besten mit pH-neutraler Seife oder Duschgel. Denn diese Waschtenside zerstören nicht die „guten“ Bakterien, die unsere Haut braucht.

2. Baumwolle und Leinen statt Polyester

Frau mit luftigem Kleid tanzt im Wind
© Pexels/Anna Nekrashevich

Wer enganliegendes Polyester trägt, schwitzt schneller. Auch Nylon oder Acryl bestehen aus Plastik und sorgen dafür, dass die Haut schlechter atmen kann. Leinen oder Baumwolle sind lockerer gewebt und damit die bessere Alternative. Denn Kleidung aus Naturmaterialien ist luftdurchlässiger. Willst du gut riechen, greife darum zu plastikfreien Alternativen. Und wenn es beim Sport doch die Synthetik-Kleidung sein soll, achte darauf, diesen regelmäßig ein Essigbad (warmes Wasser und Essig im Verhältnis 4 zu 1) zu gönnen: Denn beim Waschen mit 30 oder 40 Grad werden nicht alle Mikroorganismen zerstört, die für den unerwünschten Schweißgeruch im Gewand sorgen.

3. Du willst gut riechen? Trag Parfum richtig auf

Ein Spritzer Parfum links und rechts am Hals betört jede und jeden, der dich im Laufe des Tages umarmt. Dabei gilt: Verreibe den Duft nicht auf der Haut, denn das zerstört die Duftmoleküle. Weil diese von unten nach oben steigen, kannst du auch deine Knöchel oder deinen Brustkorb mit dem Duft besprühen. Damit sich der Duft besonders lange hält hilft eine kleine Portion Vitamin-E-Öl vor dem Einsprühen der Haut. Das hilft besonders bei Zitrusdüften, die schneller verfliegen. Bist du viel unterwegs, kannst du Bodysprays verwenden, um immer gut zu riechen – sie sind leichter als Parfum und erfrischen zwischendurch gerade im Sommer deine Haut mit Feuchtigkeit.

Parfum für guten Duft
© Unsplash/Emily wang

4. Knoblauch für guten Körperduft

Knoblauch macht Mundgeruch, ja. Aber: laut einer Studie hat Knoblauch einen positiven Einfluss auf den Körpergeruch. Der Geruch der Proband:innen mit einer erhöhten Knoblauchdosierung wurde als angenehmer, attraktiver und weniger intensiv beurteilt. Die Wissenschaftler:innen der Studie vermuten, dass das an den antioxidativen und antimikrobiellen Eigenschaften vom Knobi liegen könnte. Allerdings: Tritt der Effekt erst ab dem Genuss von 12 Gramm auf… Leichter realisierbar ist wohl dieser Tipp: Reduziere Fleisch und Kohlenhydrate und iss lieber viel Gemüse und Obst – auch das hat einen Effekt darauf, wie gut du riechst.

5. immer gut riechen: Trink dich duftend

Wasser sorgt dafür, dass die Haut gut befeuchtet wird. Die Folge: Dein Parfum hält auch länger auf der Haut. Zudem nehmen wir Körpergeruch verdünnter wahr, denn Körperausscheidungen wie Schweiß sind durch das Wasser weniger konzentriert. Ungesüßter Salbeitee kann helfen, die Schweißproduktion etwas zu drosseln und dich so für andere besser riechen lassen.

Glaswasserflasche mit Glas
© Unsplash/Laura Mitulla

6. Bedufte dein Haar

Du kennst das: Manche Menschen riechen einfach immer sooo gut. Das liegt auch an diesem Trick: Sie verwenden spezielle Haarparfums oder besprühen ihren Schopf mit ihrem Lieblingsduft. Denn die Haare geben bei jeder Bewegung etwas vom guten Geruch ab. Bei empfindlicher, trockener Kopfhaut funktioniert der Trick über die Haarbürste, die du mit Parfum einsprühst und so dein Haar mit dem Duft benetzt. Auch gut: Ein neutrales Haaröl mit ein paar Tropfen vom dem ätherischen Duft deiner Wahl vermischen und aufs Haar träufeln.

7. Bettwäsche und Schrank benebeln

Gut, diesen Aufwand muss man mögen, aber Duft-Profis machen es so: Sprühe jede Woche deine – natürlich frisch gewaschene – Kleidung in deinem Kleiderschrank mit deinem Lieblingsduft ein. Und außerdem jeden Abend dein Polster, damit sich die Duftmoleküle vom Parfum oder auch Haaröl in deinem (frisch gewaschenen) Haar festsetzen können. Plus: Wechsele Mindestens einmal wöchentlich deine Bettwäsche.

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