Yoga und Meditation verändern unsere Gene

Gute Gene sind nicht nur Erbsache! Auch unser Lebensstil hat Einfluss auf unsere DNA, wie Forscher nun herausfanden.

Es war uns eh schon immer klar, dass nach der Yogastunde die Welt ein bisschen besser aussieht. Nun haben britische Forscher herausgefunden, dass "Mind-Body-Sportarten" wie Yoga, Meditation oder Tai Chi aber nicht nur entspannend wirken, sondern auch stressbedingte Veränderungen in unseren Genen rückgängig machen können.

Ständig hohe Stresslevels im Alltag rufen im Körper chronische Entzündungen hervor, das tut weder Körper noch Geist auf Dauer gut und kann zu ernsthaften Erkrankungen führen - Yoga & Co. können dem entgegenwirken. Der Grund: Während wir am Meditationskissen hocken oder im abwärtsblickenden Hund unsere Löwenatmung üben, unterdrücken wir jene Gene, die vermehrt diese Entzündungen hervorrufen.

Regelmäßig praktizierende Yoginis produzieren also weniger Entzündungsproteine und haben ein geringeres Risiko, an Krankheiten wie Depression oder Asthma oder verschiedenen Krebsarten zu erkranken, fanden die Forscher.

Es muss nicht immer Yoga sein

Überrascht hat die Forscher, dass die unterschiedlichen Entspannungssportarten so ähnliche Effekte auf den Körper haben. "Meditation im Sitzen unterscheidet sich stark von Yoga oder Tai Chi, aber all diese Aktivitäten scheinen die Aktivität der Gene, die für Entzündungen verantwortlich sind, zu senken," verriet die Studienautorin Ivana Buric demTime Magazin.

Wer sich jetzt gestresst fragt, wie auch noch stundenlange Tai-Chi-Sessions in den Stundenplan passen sollen, sei beruhigt: 15 Minuten reichen schon. Die Regelmäßigkeit ist wichtig.

 

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