Endlich Spargelzeit! Wieso Spargel so gesund ist

Im April beginnt die Spargelzeit – dann findest du in den Regalen die ersten Stangen. Doch wie gesund ist der Gemüsespargel wirklich? Was du wissen musst.

Spargel sieht doch irgendwie auch cool aus, oder?

Wann ist die Spargelsaison?

Von April bis Juni spricht man von der "Spargelzeit". Normalerweise sollten die Stangen Mitte April gut ausgereift sein. Bei warmen Bedingungen erwarten die Bäuerinnen im österreichischen Marchfeld Anfang April die erste Ernte.

Traditionell endet sie am 24. Juni mit dem sogenannten "Spargelsilvester". Genau lässt sich die Saison aber schwer definieren, weil sie grundsätzlich vom Wetter und der Region abhängig ist.

Hierzulande residiert der Spargel im niederösterreichischen Marchfeld, wo er zwischen Ende April und Mitte Juni geerntet und von den Spargelbauern verkauft wird.

Wie gesund ist Spargel?

Spargel schmeckt nicht nur gut, sondern sollte auch aus gesundheitlichen Gründen dringend auf deinem Teller landen. Spargel enthält richtig viele Vitamine, Kalium und sekundäre Pflanzenstoffe. Zudem ist Spargel äußerst kalorienarm (17 kcal/100 g).

Grüner Spargel ist sogar noch reicher an Vitamin C und Folsäure als die weiße Variante. Geschmacklich sind die grünen Stangen etwas würziger und kräftiger, die weißen sind besonders mild.

In beiden Sorten sind die Vitamine B1 und B2 enthalten, die die Funktion des Nervensystems unterstützen. So stärkt Spargel laut Ernährungsexpert*Innen die Konzentration, das Gedächtnis und die körperliche Kondition. Die ebenfalls enthaltene Folsäure ist unentbehrlich bei der Zellneubildung und -teilung. Zudem verfügt Spargel über eine antibakterielle Wirkung. An zwei Dingen ist Spargel allerdings sehr arm: Er enthält kaum Fett und Cholesterin.

Die Geschichte des Spargels

Wer hätte das gedacht: Der Siegeszug des Spargels begann 300 v.Chr., als die alten Ägypter seinen kulinarischen Hoch-Genuss erkannten und niemand geringerer als Pharao Echnaton und seine Gattin Nofretete den Spargel zur Götterspeise ernannten. Griechen, Perser und Babylonier taten es ihnen gleich und auch die Römer konnten dem Spargel-Genuss nicht frönen.

Bekannt als Heilpflanze in Klöstern und Apothekergärten fand die hochgewachsene Frucht ab dem 17. Jahrhundert Einzug in die europäischen Fürstenhäuser, wo sie ausgewählten Gästen wahre Gaumenfreuden bescherte.

Wenn sich auch seine Gestalt im Laufe der Jahrhunderte gewandelt hat, so eilt dem Spargel noch immer ein exklusiver Ruf voraus. Er gilt als Delikatesse und versetzt Gourmetliebhaber regelmäßig in freudiges Erstaunen. Ob grün oder weiß - die Könige der Küche erfinden den Spargel jedes Jahr auf´s Neue und erweitern in kreativen Gerichten die Genussvielfalt des kleinen Riesen.

... dass Spargel nur händisch geerntet werden kann?

Ist der Spargel reif, hebt sich die Erde und der "Spargelstecher" gräbt die Stange mit den Händen frei.

... dass eine Person zwischen 3,5 - 5 Kilo Spargel pro Stunde "stechen" kann?

 

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