Schifoan!

Früher war Tiefschneefahren abseits der Piste nur was für mutige Sportler. Jetzt spricht jeder vom Freeriding. miss hat sich die neue Trendsportart mal genauer angesehen. Wollen Sie Freeriden lernen? Wir verlosen 2 Pakete!

Was ist Freeriding? Heute heißt das Skifahren und Snowboarden abseits gesicherter Pisten „Freeriden".

Kann ich das? Wir haben bei Experte Volker Hölzl nachgefragt. Er organisiert regelmäßig Freeride-Touren: „Als Faustregel gilt: „Wer den Parallelschwung auf der schwarzen Piste hinkriegt, kann auch raus ins Gelände."

Ist das gefährlich? „Die unberührten Hänge und die meterdicken Schneedecken wirken suchtfördernd, kaum jemand kann nach der Erfahrung wieder zurück auf die Kinderskikurs-Pisten", weiß Volker Hölzl. Doch so romantisch die einsame Abfahrt durch den Puderzucker klingt, so gefährlich kann sie auch werden, wenn man schlecht vorbereitet ist. Während man sich auf gesicherten Pisten keine Gedanken machen muss, muss man im Gelände die Lawinenwarnstufe kennen, wissen wo Felsspalten sind und vor allem das Gebiet kennen, um sich nicht zu verirren. Besser also organisierte Touren buchen. In Zell am See gibt's z. B. „The Freeride Experience" (siehe Webtipp).

Welche Austrüstung brauch ich? Die alten Ski aus dem Keller ausgraben? Keine gute Idee. Zum Freeriden braucht man spezielle Ski oder Boards mit extrabreiter Fläche und höherem Auftrieb. So lässt es sich geschmeidig über gefrorenen Wellen surfen. Und: Bei diesen Ski sitzen die Bindungen weiter hinten als bei normalen. Weiteres Equipment: Lawinenpieps, Schaufel und Sonde. Volker Hölzl ist am Kitzsteinhorn selbst schon mal von einer Lawine teilverschüttet worden. Seitdem informiert er die Leute am Lift auch immer über die Route, die befahren wird.

Die Location. Besonders empfehlenswert sind Hölzl zufolge die Gebiete rund um Zell am See, dem Kitzsteinhorn und Saalbach-Hinterglemm. Übrigens ist die Konzentration an durchtrainierten Männern selten so hoch wie am Berg! Das nur so am Rande!

Warum sollte ich es mal ausprobieren? PR-Profi Katha Schinkinger hat die neue Sportart für miss getestet. Ihr Urteil: „Freeriden ist eine schöne Alternative zum 08/15-Skiurlaub und ein tolles Naturerlebnis. Man fährt in kleinen Gruppen durch Wälder und auf völlig unberührten Pisten. Ich hab auf den überfüllten ‚normalen‘ Pisten heute mehr Angst als im Tiefschnee, wo ich fast alleine unterwegs bin."

Gewinnen Sie 2 x 2 Pakete der "Freeride Experience". Mehr Infos gibt's in unserer Factbox.

Die miss-Redaktion fährt auf Skikurs. Sie wollen dabei sein? Wir verlosen 2 x 2 Pakete der „Freeride Experience“, vom 14. bis 16. Jänner 2011 in Zell am See. Mit uns gemeinsam können Sie dann das Freeriden lernen. Hier geht's zum Gewinnspiel!

Teilnahmeschluss: 30. Dezember 2010
 

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