Glätteisen versus Glättbürste: Wer gewinnt?

"Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Glätteisen und einer Glättbürste?", fragst du dich im Angesicht eines beinahe undurchschaubaren Angebots. Welches Gerät ist besser oder ist es eh wurscht? Keine Sorge - wir haben die Antwort für dich!

via GIPHY

Ein handlicher Elektrostab, an dessen Ende zwei beschichtete Heizplatten angebracht sind: Ein Glätteisen kennt eigentlich jeder. Die einzelnen Haarsträhnen werden zwischen diese Platten geklemmt, von oben nach unten durch das Eisen gezogen und auf diese Weise geglättet. Auch die Glättbürste ist ein beheizbares Elektrogerät. Sie sieht auf den ersten Blick aus, wie eine gewöhnliche Haarbürste - aber im Inneren ist eine beschichtete Heizplatte versteckt, so dass die Haare beim Kämmen erhitzt und zugleich geglättet werden.

Beide Varianten gibt es je nach Modell mit einstellbarer Hitzeregulation und in unterschiedlichen Preisklassen - aber welche ist die bessere Wahl?

Glättbürsten: Die schnelle Sichere

Vor dem Glätten der Haare sollten die einzelnen Strähnen grundsätzlich immer gründlich gekämmt werden. Anderenfalls kann es passieren, dass man kleine Verknotungen oder verwirrte Haar über die Heizplatten zieht, sich diese verknoteten Stellen einbrennen und so nicht nur das Glättungsergebnis irritieren, sondern möglicherweise sogar Schaden nehmen und abbrechen. Das ist auch das Praktische an der Glättungsbürste: Kämmen und Glätten wird in einem Schritt vollzogen. Das spart Zeit und stellt ein seidiges und gesundes Glättungsergebnis sicher.

Glatt und gleichmäßig: Die Stärke des Glatteisens

Auch das Glätteisen mit einem großen Bonuspunkt aufwarten: Nämlich mit seinen doppelten Heizplatten. Die Haare werden sowohl von oben, als auch von unten geglättet, was ein besonders gleichmäßiges und seidiges Ergebnis garantiert. Um den gleichen Effekt mit der Glättbürste zu erreichen, muss diese in zwei Schritten, sowohl von oben, als auch von unten durch die Haarsträhnen gezogen werden - und das erhöht den Aufwand.

Außerdem sind die Heizplatten eines Glätteisens sehr flach geformt und reichen bis an die Kanten des Elektrostabs. Das macht es möglich, einen super glatten Sleek-Look zu zaubern. Die Heizplatte einer Glättbürste sind zwar ebenfalls flach, weil die Bürste aber in einer vergleichsweise weichen Bewegung und ohne zweite Druckplatte durch das Haar gezogen wird, werden die Strähnen glatt, wirken dabei aber geschwungener und voluminöser. Das Ergebnis erinnert eher an eine Frisur, die via Rundbürste glatt geföhnt wurde. Ein echter Nachteil muss das natürlich nicht sein: Es kommt eben drauf an, ob man sich den Look sleeky oder etwas schwungvoller wünscht.

Glätteisen oder Glättbürste?

Glättburste für Einsteiger*innen, Glätteisen für Versierte

Die Glättbürste liegt vor allem dann vorne, wenn man wenig Übung im Umgang mit Glättungstechniken hat. Man hantiert mit ihr einfach, wie mit einer gewöhnlichen Bürste, während es für die Anwendung des Glätteisens (vor allem am Hinterkopf) ein wenig Übung braucht. Dafür wiederum bietet ein Glätteisen – anders als die borstige Kollegin – gleich mehrere Styling-Optionen. Geschickt eingesetzt, lassen sich die Haare damit nämlich nicht nur glätten, sondern auch zu weichen Wellen oder wilden Locken drehen. Am Ende kann man daher wohl nicht wirklich sagen, wer gewinnt. Glätteisen oder Glättbürste: Es bleibt eine Geschmacksfrage

Glätteisen versus Glättbürste: Vor- und Nachteile im Überblick

Glätteisen:

Pro

+ Zwei Hitzeplatten ermöglichen einen extra sleeky Look

+ Lockig oder glatt: Verschiedene Stylings sind möglich

Contra

+ Im Umgang ist etwas Geschick und Übung erforderlich

+ Strähnen müssen vor der Anwendung gut gekämmt werden

Glättbürste:

Pro

+ Macht vorheriges Kämmen überflüssig

+ Spart Zeit

+ Simple Handhabung

Contra

+ Die Haare werden niemals super sleeky, sondern behalten immer ein leichtes Volumen (was auch schön aussehen kann; es kommt auch die individuellen Stylingvorlieben an)

+ Verfügt lediglich über eine Hitzeplatte

 

Aktuell