Das Fasten beginnt

Der Fasching ist zu Ende und damit für viele auch die Völlerei. Wer die Fastenzeit tatsächlich bis zum Schluss durchzieht und welche Einstellung die Österreicherinnen und Österreicher diesbezüglich haben, zeigt eine aktuelle Umfrage.

Wie eine Studie der Makam Market Research GmbH ergeben hat, fasten nur wenige von uns ganze 40 Tage lang. Allerdings konnte ebenso festgestellt werden, dass 37% aller Österreicherinnen und Österreicher in der Fastenzeit mehr auf ihre Gesundheit achten.

63% hingegen lässt diese Zeit im Jahr vollkommen kalt und sie denken nicht daran, ihre Essgewohnheiten zu verändern, weder aus religiösem, noch aus gesundheitlichem Aspekt.

Was planen Sie in der Fastenzeit?, war die Frage, um die es sich im Rahmen der Umfrage drehte und folgende interessante Ergebnisse kamen dabei heraus:

Viele Leute begründen diesen Widerwillen gegenüber der Tradition mit der Tatsache, dass ein strenges Fasten während der stressigen Arbeitszeit und dem oftmals terminlich vollgestopften Alltag nur schwer möglich sei. Daher würde dies dem Körper in keiner Weise helfen, sondern noch mehr Stress oder Ärger hervorrufen.

Der gesundheitliche Aspekt, weniger Süßigkeiten, keine Zigaretten oder Alkohol zu konsumieren, steht somit von vornherein nicht zur Debatte. Allerdings bleibt ein harter Kern diesem alten Ritual treu, weshalb man nur noch sagen kann: Möge das Fasten beginnen!

Das Wort Fasten stammt aus dem Mittelhochdeutschen vaste für fest, befestigen.
Allgemeinverbindliche Fastenregeln lassen sich aus der Geschichte der Medizin und Religion nicht herleiten, da sie auch im Laufe der Jahre immer wieder verändert wurden.
Es gibt unterschiedliche Motive und verschiedene Methoden, um das Fasten zu praktizieren.

Unsere heutige Definition von Fasten:
Fasten bei uns ist der freiwillige Verzicht auf Nahrungs- oder Genussmittel für eine bestimmte festgesetzte Zeitspanne.
Menschen in Not fasten nicht! Es muss theoretisch genügend Nahrung vorhanden sein. Außerdem ist eine Grundvoraussetzunge, dass der Fastende sich in einer geistig und physisch stabilen Verfassung befindet.

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