So schaden Umweltschadstoffe deiner Haut

Abgase, Feinstaub und Rauch machen uns alt und unsere Haut krank. Wir wissen, was man dagegen tun kann.

Junge Frau mit roten Haaren und geschlossenen Augen

Auf internationalen Dermatolog*innen-Kongressen ist der Zusammenhang von Hautproblemen und Luftverschmutzung schon länger ein Dauerbrenner. Während eines Zusammentreffens in Peking wurden 800 Hautärzt*innen befragt, ob die Themen ihrer Meinung nach zusammenhängen. Und siehe da, 70 Prozent stimmten zu.

Der Grund? Durch die Luftverschmutzung steigt die Talgproduktion an und unsere Haut wird immer fettiger. Im Laufe der Zeit vermehren sich dann auch Bakterien auf unserer Hautoberfläche und lösen Entzündungen in den Talgdrüsen aus. Durch Feinstaub oxidiert und verhärtet sich unser natürlicher Hautschutzmantel (Squalen), verstopft die Poren und es entstehen Mitesser und Pickel. Für Aknepatient*innen ist dieser Vorgang besonders schlimm, aber auch gesunde Haut leidet.

Diese lagern sich auf unserer Haut ab und lösen Entzündungen und Unreinheiten aus:

1. Feinstaub

Verbrennungsrückstände von Kohle, Holz oder Treibstoffen, aber auch Baustaub und Partikel von Reifenabrieb.

2. Gase

Bei der Verbrennung von Treibstoff entsteht Stickoxid, das an der Luft mit Sauerstoff reagiert und zu Stickstoffoxid wird.

3. Smog

Feinstaub und Gase reagieren mit Sonnenlicht – es bilden sich bodennahes Ozon und neue Feinstaubteilchen.

4. Flüchtige organische Verbindungen

Diverse Substanzen, die bei der Müllverbrennung und der Verbrennung von Kohle und Erdölprodukten entstehen. Dazu gehört auch das nach faulen Eiern stinkende Schwefeldioxid, das bei der Verbrennung von Kohle entsteht.

5. Zigarettenrauch

Rauchen schädigt unsere Haut von innen und außen. Der Rauch, den wir ausblasen, setzt sich direkt wieder auf unserer Haut ab.

Die Forschung reagiert mit immer besseren Pflegeformeln, die unsere Haut vor unterschiedlichsten Umwelteinflüssen schützen sollen. Mehr dazu in unserer Gallery!

 

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