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Hungrig auf Neues? Diese neuen Restaurants und Lokale in Wien sollte man im Februar unbedingt auf dem Genuss-Radar haben.
Schwein
Ein Restaurant namens „Schwein“? Das klingt nach deftigen Schnitzeln und Schweinsbraten. Aber weit gefehlt: In der Siebensterngasse setzen Küchenchef Felix Müller und sein Team auf kreative pflanzenbasierte Küche, die den Namen mit einem Augenzwinkern trägt. Statt traditioneller Fleischgerichte kommen hier kreative pflanzliche Neuinterpretationen auf den Tisch – von der knusprigen „Schwein’s Lasagne“ bis hin zur aromatischen „All Day Breakfast Soup“. Die moderne, minimalistische Atmosphäre und das Sharing-Prinzip machen das „Schwein“ zum idealen Ort für Frühstück, Lunch oder Dinner – und beweisen, dass pflanzliche Küche keine Kompromisse kennt.


Der Name „Schwein“ lässt zunächst nicht vermuten, dass sich dahinter ein veganes und vegetarisches Restaurant verbirgt. Wie kam’s dazu?
Felix Müller: Der Name „Schwein“ ist bewusst provokativ gewählt – ein kleiner Scherz, der überrascht und zum Nachdenken anregt. Wir wollten einen Namen, der auffällt und gleichzeitig eine Brücke schlägt. Das Schwein hat einfach „Schwein gehabt“.
Wie spiegeln sich Ihre Nachhaltigkeitswerte in der Küche wider, abgesehen von der pflanzlichen Speisekarte?
Das Konzept, komplett auf tierische Produkte zu verzichten, entstand aus der Überzeugung, dass pflanzenbasierte Küche eine Antwort auf viele ökologische, ethische und gesundheitliche Herausforderungen unserer Zeit ist. Wir versuchen, unser Gemüse regional und saisonal auszuwählen, und beziehen unsere Eier beispielsweise direkt von Bauern.
Welches Gericht überzeugt eine:n skeptische:n Fleischliebhaber:in garantiert?
Auf jeden Fall unsere „Schwein’s Lasagne“ – eine Lasagne, geschichtet mit Zucchini, Provola und Béchamel, anschließend paniert und frittiert. Serviert wird sie mit einer libanesischen Aioli.
Siebensterngasse 31/III, 1070 Wien
Instagram @schwein_wien
Hab’s Burger
Quadratisch, praktisch, imperial: „Hab’s Burger“ vereint ab sofort kaiserliche Eleganz mit amerikanischem Retro-Charme. Im neuen Lokal im ersten Bezirk stehen keine gewöhnlichen Burger, sondern „Sliders“ auf der Speisekarte, kleine quadratische Mini-Burger, die in den 1930er-Jahren in den USA erfunden wurden. Jede Kreation trägt den Namen einer Habsburger-Legende, wie der würzige „Sissi“-Slider oder der klassische „Ferdinand“. Um das volle Aroma zu entfalten, werden die Patties auf Zwiebeln geröstet und die Buns direkt vor Ort gebacken – alles hausgemacht, alles österreichisch.
Franz-Josefs-Kai 27, 1010 Wien
Instagram @habsburger.at

Neo Masa
Neo Masa zeigt, dass die türkische Küche viel mehr zu bieten hat als die oft reduzierten Interpretationen, die man gemeinhin in Europa kennt. Mit einer spannenden Fusion aus klassischen Rezepten und asiatischen Einflüssen lässt das Restaurant vergessene Traditionen auf moderne Weise aufleben. Die Gerichte reichen von innovativen Frühstückskreationen über Street-Food-Highlights bis hin zu gehobenen Dinner-Optionen. Besonders spannend sind die saisonalen Pop-up-Gerichte und OVE(R)ICE-Kreationen, die türkisches Street Food mit japanischen Donburi-Elementen verbinden.
Am Heumarkt 3, 1030 Wien
Instagram @neomasa.restaurant

Diglas am Fleischmarkt
Das „Kleine Diglas“ am Fleischmarkt präsentiert sich ab sofort mit einem frischen Konzept und wird zum Treffpunkt für Liebhaber:innen von Speciality Coffee und traditioneller Wiener Mehlspeiskunst. Mit Kaffeespezialitäten der hauseigenen CottageRoasters gibt es eine exquisite Auswahl direkt im Herzen der Stadt. Gäste können sich auf aromatische Espressi, feinen Filterkaffee oder Cold Brew freuen, zubereitet mit modernster Barista-Technik. Neben dem Kaffeeduft lockt auch das Angebot aus der eigenen Backstube, von klassischen Punschkrapfen bis hin zu saftigen Strudeln.
Fleischmarkt 16, 1010 Wien
Instagram @cottageroasters


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MEHR ÜBER DIE REDAKTEURIN:

Als Redakteurin der WIENERIN erkundet Laura Altenhofer gerne die neuesten Hotspots der Stadt. Besonders angetan hat es ihr jedoch die vielfältige Musikszene Wiens. Ob intime Clubkonzerte oder große Festivalbühnen – man findet sie meist dort, wo die Musik spielt.
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