Hausmittelchen: Was gegen trockene Hände vom vielen Händewaschen hilft

Der hohe pH-Wert und die stark entfettenden Eigenschaften von herkömmlicher Seife trocknen die Haut aus. Diese Hausmittelchen helfen.

Händewaschen

Regelmäßiges Händewaschen ist einer der einfachsten Wege, um Infektionen zu vermeiden und Viren nicht zu verschleppen. Mindestens 20 Sekunden sollen wir die Hände in Zeiten von Covid-19 reinigen. Manche Seifen zerstören allerdings den natürlichen Säureschutzmantel der Haut.

Im schlimmsten Falle trocknen die Hände so stark aus, dass sich kleine Risse bilden – wodurch Bakterien und Viren ungehindert in die Haut eindringen können. Diese Pflege aus dem Küchenkastl hilft:

Öle:

  • Kokosöl ist reich an Fettsäuren und lässt Risse und offene Stellen so schneller verheilen. Einfach je nach Bedarf die Hände 10 Minuten mit Kokosöl einmassieren.
  • Jackpot für alle, die Mandelöl daheim haben. Nussöle sind generell reich an Mineralstoffen, Vitaminen und Fettsäuren, die trockene Hände mit Feuchtigkeit versorgen und die Haut elastischer machen.
  • Ansonsten tut’s auch herkömmliches Olivenöl. Es ist reich an Antioxidantien und kurbelt die Regeneration der Zellen an. Besonders wirksam ist das Öl, wenn es zuvor leicht erwärmt wurde.

Avocado:

Ungesättigte Fettsäuren und der Mix aus Vitamin A, C, E beschleunigen die Regeneration von Zellen und schützen die Haut vor Umwelteinflüssen. Am besten einfach das Fruchtfleisch einer Avocado mit ein bisserl Olivenöl vermischen, die Hände damit einmassieren, kurz einwirken lassen und danach (ohne Seife versteht sich) abwaschen.

Masken:

Wenn die Hände eine Extraportion Pflege brauchen, können Öle in Handmasken umfunktioniert werden. Einfach die Hände am Abend dick mit Kokos- oder Olivenöl einschmieren, Baumwollhandschuhe anziehen und das Öl über Nacht einziehen lassen.

 

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