Gesundheit

Lebensmittel sind gesünder
Wer hätte geahnt, dass Essen vor 150 Jahren ungesünder war als heute? Grund: Zusatzstoffe in Lebensmitteln waren zum Teil hochgiftig.

CHEMIEFREI ESSEN. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurden Lebensmittel mit synthetischen Mitteln gefärbt – die zum Teil sogar tödlich waren. Mit der Farbe wollten die Händler alte oder schlechte Lebensmittel attraktiver machen. Rotwein wurde etwa mit dem Zusatz Fuchsin röter – dabei blieben oft Arsenspuren zurück. Teigwaren wurden mit hochgiftiger Pikrinsäure gelb gefärbt, die eigentlich zur Herstellung von Zündhölzern diente. Mit Buttergelb (4-Dimethylaminoazobenzol) wurde die „Butter der armen Leute“ hergestellt.

Sogar nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Frühstückstisch damit noch aufgemotzt, obwohl längst bekannt war, dass der Farbstoff krebserregende Substanzen enthielt. Wer heute auf Nummer sicher gehen will, wählt Bioprodukte. Regelmäßige Kontrollen sorgen für chemie- und gentechnikfreie Lebensmittel.

 

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