Bianca Schwarzjirg

Bianca Schwarzjirg verrät: Das ist der neue Café-Puls-Moderator an ihrer Seite

Mit diesem Mann ist sie ab 14. September on air!

10 Min.

© People & Lifestyle Fotograf Pat Domingo

18 Jahre lang waren Bianca Schwarzjirg und Florian Danner DAS Frühstücksfernseh-Paar Österreichs. Jetzt beginnt eine neue Ära: Flo zieht in die USA und Bianca bekommt einen neuen Partner an ihre Seite. Beim Covershooting für die September-Ausgabe der WIENERIN hat sie exklusiv verraten, wer künftig neben ihr auf der Café-Puls-Couch sitzen wird – und mit uns über Abschied und Neuanfang gesprochen.

Beziehungsstatus Neuanfang: Bianca Schwarzjirg im Interview

Eine TV-Ära geht nach 18 Jahren zu Ende. So lange haben Bianca Schwarzjirg und Flo Danner gemeinsam das Frühstücksfernsehen von Puls 4 geprägt, sind um fünf Uhr morgens vor der Kamera gestanden, haben live gelacht, diskutiert, improvisiert – und über die Jahre eine ganz eigene und vertraute Dynamik entwickelt. Nun endet diese Ära: Flo zieht aus beruflichen Gründen in die USA. Für Bianca bedeutet das nicht nur Abschied, sondern auch die Entscheidung, ohne Flo und mit einem neuen Partner an ihrer Seite weiterzumachen. 

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Beim Covershooting haben wir mit der Café-Puls-Moderatorin über diesen besonderen Moment gesprochen. Darüber, wie es sich anfühlt, einen langjährigen TV-Partner gehen zu lassen, warum der Abschied tatsächlich ein bisschen wie Liebeskummer war und weshalb sie sich trotzdem ganz bewusst für einen Neustart entschieden hat. Und natürlich wollten wir wissen: Wer sitzt künftig neben ihr auf der Café-Puls-Couch? Die Antwort gibt es hier exklusiv – und Bianca erzählt, warum sie die neue Zusammenarbeit nicht mit dem vergleichen will, was vorher war, sondern ihr bewusst Raum und Zeit geben möchte, etwas Eigenes zu werden.

Bianca im Interview

Nach 18 Jahren endet deine TV-Partnerschaft mit Florian Danner. Wie hast du reagiert, als er dir erzählt hat, dass er in die USA geht?

Wenn du mich das so fragst, habe ich wirklich gleich wieder Gänsehaut. Er hat zu mir gesagt: „Ich muss mit dir reden.“ Ich dachte zuerst, es geht um etwas Sendungsrelevantes, aber dann sind wir rausgegangen und er hat zu mir gesagt: „Das ist das schwierigste Gespräch, das ich jemals mit dir hatte.“ Da ist mir echt schon das Herz in die Hose gerutscht. Und dann hat er es mir gesagt. Ich habe mich total für ihn gefreut, er hat sich wirklich über viele Jahre hinweg beworben, um dieses Fellowship zu bekommen. Im zweiten Moment dachte ich mir aber: „Okay, was mache ich jetzt?“ Es hat zwei oder drei Tage gedauert, bis ich es realisiert habe, dann ist es so richtig über mich hereingebrochen – wie ganz schwerer Liebeskummer bei einer Trennung. Weil ich einfach wusste: das war es jetzt mit unserer Vision und Idee, das beste Frühstücksfernsehen des Landes zu machen.

Es hat zwei, drei Tage gedauert, bis ich es realisiert habe – dann ist es so richtig über mich hereingebrochen!

Es hat sich also tatsächlich wie eine Trennung angefühlt?

Ja, wirklich. Wir haben 18 Jahre zusammengearbeitet, 14 davon als On-Air-Paar von Café Puls, und wir haben uns relativ schnell so gut verstanden, dass wir eine ähnliche Vision davon hatten: Wie wollen wir diese Sendung gestalten? Wie wollen wir Fernsehen machen? Unser gemeinsamer Anspruch war immer der, das beste Frühstücksfernsehen zu machen. Deswegen fühlt es sich tatsächlich wie eine Trennung an. Auf der einen Seite sind da Freude und Dankbarkeit – Freude für das, was er jetzt macht, und Dankbarkeit dafür, was ich alles mit ihm erleben durfte – aber natürlich ist es auf der anderen Seite auch unfassbar traurig, dass es vorbei ist.

Was wirst du an Flo am meisten vermissen?

Auf jeden Fall das Vertrauen – zu wissen, dass man jemandem so vertrauen kann, in allen Bereichen. Flo hat wirklich alles, auch was mein Privatleben betrifft, gewusst und miterlebt: Das erste Date mit meinem Mann, er war einer der Ersten, denen ich gesagt habe, dass ich ein Baby bekomme – er hat das alles begleitet. So wie ich bei ihm auch. Dieses Vertrauen, das so viel ausgemacht hat in unserer gemeinsamen Arbeit, werde ich extrem vermissen. Unter anderem auch, weil das, glaube ich, etwas ist, was die Zuschauer und Zuschauerinnen in der Früh gespürt haben: dass das echt und authentisch war. 

Ich bin dankbar für alles, was ich mit Flo erleben durfte!

Bianca Schwarzjirg
© Pat Domingo
Fällt dir Abschiednehmen grundsätzlich leicht oder hältst du eher an Vertrautem fest?

Ich habe immer gedacht, dass mir Abschiede leichtfallen. Aber ich glaube, dass das oft damit zu tun hat, dass bei Beziehungen ein Abschied ja sowieso schon damit zusammenhängt, dass es nicht mehr gepasst hat. In diesem Fall war es aber die schönste Zusammenarbeit, die ich mir vorstellen konnte. Und da fällt es mir schon sehr schwer. Da merke ich, was das auch mit mir macht.

Was hilft dir, wenn du merkst, dass sich gerade etwas verändert, das du eigentlich gar nicht verändern möchtest?

Abstand, und zwar Abstand von der Situation. Bei mir war es so, dass ich nicht wusste: Was bedeutet das für mich? Will ich dieses Frühstücksfernsehen weitermachen oder ist es auch für mich der Punkt, an dem ich sage: Auf zu neuen Ufern? In dem Fall habe ich mich für eine Auszeit von knapp zwei Monaten entschieden, die ich intensiv mit meiner Familie verbracht habe, aber in der ich mir auch viel Zeit für mich genommen habe. Ich war in den Bergen, in Bad Gastein, in Kroatien – an meinen Kraftorten – und hatte viel Zeit zum Abschalten und Nachdenken. 

Bianca Schwarzjirg
© Pat Domingo

Du hast dich letztlich für einen Neuanfang in gewohnter Umgebung entschieden. Wie hast du gewusst: Ich möchte bei Café Puls weitermachen?

Ich habe wirklich viel überlegt und lustigerweise habe ich mich nicht an meine Vertrauten gewandt, um das zu besprechen, sondern an zwei Menschen aus einem ganz anderen Feld, denen ich mich total anvertraut und von meinen großen Fragezeichen und meiner Krise erzählt habe. Beide haben zu mir gesagt: „Du darfst damit nicht aufhören, weil du das einfach über so viele Jahre hinweg geprägt hast. Man hört nicht an einem Punkt auf, an dem man schwach ist oder es einem gerade nicht so gut
geht.“ Und das habe ich mir dann zu Herzen genommen. 

Neuanfang

Nach 18 Jahren sitzt plötzlich jemand Neues auf der Couch neben dir – und uns hast du es verraten: Es ist Alex Kratki! Kribbelt es vor der ersten gemeinsamen Sendung?

Alex Kratki und ich kennen uns ja auch schon lange. Er hat als Praktikant begonnen, als ich schon Café Puls moderiert habe, und dann über viele Jahre verschiedene Reportergeschichten bei uns gemacht – viele Hollywood-Geschichten, er ist unser Kinoexperte, hat Ausflüge zum Sport gemacht und war immer wieder auch mal bei uns im Studio. Er ist auch schon oft bei Café Puls eingesprungen, wenn jemand krank war oder gefehlt hat, und bringt Erfahrung mit. Deshalb ist es jetzt kein Kribbeln, weil wir uns eben schon kennen. Es ist für mich aber eine enorme Umstellung, weil natürlich das, was ich gewohnt war, nicht mehr da ist. Ich habe dann aber relativ schnell für mich gesagt: Okay, das, was jetzt kommt, ist einfach ein neuer Abschnitt. Es ist das Ende der Flo-Bibi-Ära. Und ich darf das Neue aber auch nicht damit vergleichen, denn Alex ist nicht Flo. Er bringt andere Merkmale und andere Vorzüge mit. Kribbeln: nein. (lacht) Aber das wird natürlich eine sehr spannende und interessante Phase.

Fotograf Pat Domino, Bianca Schwarzjirg, Make-Up-Artist Oliver Hildebrandt und Chefredakteurin Lisa Staltner am Shooting-Set für das WIENERIN-Cover.
Fotograf Pat Domino, Bianca Schwarzjirg, Make-Up-Artist Oliver Hildebrandt und Chefredakteurin Lisa Staltner am Shooting-Set für das WIENERIN-Cover. © Erol Hasic

Gibt es Dinge, die du mit deinem neuen Moderationspartner bewusst anders machen möchtest?

Hättest du mich das vor 15 oder vor zehn Jahren gefragt, hätte ich wahrscheinlich auch noch andere Dinge gesehen, aber jetzt im Nachhinein sehe ich ja, wie schön sich das alles entwickelt hat. Ich glaube, mein größtes Ziel ist es, offen in diese neue Zusammenarbeit mit Alex zu gehen und zu sagen: Wir schauen uns das an, wir geben uns den Raum und versuchen wirklich, dem anderen seinen Platz und eine Bühne zu geben.

Wenn du die neue TV-Partnerschaft mit Alex mit einem Beziehungsstatus beschreiben müsstest – „Frisch verliebt“, „Es ist kompliziert“ oder „Perfect Match“ – welcher wäre es?

Das ist eine gute Frage! Ich würde wahrscheinlich sowas sagen wie „im Aufbau“ … Ein „Perfect Match“ ist es noch nicht, weil wir uns einfach noch nicht so gut kennen. „Es ist kompliziert“ ist es auch noch nicht – hoffentlich wird es das auch nicht! (lacht) Ich würde sagen, es ist so: Man committet sich zum anderen, aber man weiß einfach noch nicht zu 100 Prozent, wie es wird. Ich glaube, wir wollen beide, dass wir Spaß an der Arbeit haben und dass es gut wird. Und deshalb wird es auch gut werden!

Bianca Schwarzjirg
© Pat Domingo
Was wünschst du dir, dass die Zuseher:innen nach eurer ersten gemeinsamen Sendung über euch sagen?

„Ach, das ist doch auch nett, da freuen wir uns auf die nächsten Sendungen mit den beiden!“ (lacht)

Bianca Schwarzjirg & Alex Kratki
Jörg Klickermann

3 Fragen an Alex Kratki

 Alex, du trittst ab September in die Fußstapfen von Florian Danner. Wie fühlt sich das für dich an? 

Ehrlicherweise sind das große Fußstapfen, weil Flo 18 Jahre lang Café Puls moderiert hat. Zum einen: Riesenrespekt an den Kollegen, und zum anderen verspüre ich große Vorfreude, weil Café Puls sicherlich zu den bekanntesten und stärksten Formaten des gesamten Senders zählt. Dass ich jetzt diese Sendung moderieren darf, erfüllt mich natürlich mit Stolz und ist eine Riesenehre. Ich werde aber auch nicht versuchen, diese Fußstapfen zu füllen, sondern das Ding auf meine Art und Weise zu machen. Jemanden zu kopieren bringt sowieso nichts! 

Was war dein erster Gedanke, als du erfahren hast, dass du der neue Partner an Biancas Seite wirst? 
Ehrlicherweise pure Freude, weil ich Bibi schon seit mehr als 15 Jahren kenne und weiß, wie sie tickt. Wir beide sind eher auf der Sonnenseite zu Hause und haben einen ähnlichen Humor. Wir lachen sehr gerne, wir lachen gerne miteinander, aber auch über uns selbst, was eine ganz gute Eigenschaft ist. Ich glaube, eines der wichtigsten Dinge für Bibi ist auch, dass es vor und hinter der Kamera nur so vor Harmonie und guter Stimmung strotzt. Und daher war ich sehr froh, weil ich weiß, wie gut ich mit Bianca kann. 

 Was denkst du, wird euch als Duo ausmachen? 

Ich glaube, wir bringen eine ganz gute Mischung mit. Wir sind keine Fremden, sondern kennen uns seit über 15 Jahren. Bibi bringt mit 18 Jahren TV-Präsenz in der Frühstückssendung extrem viel Erfahrung und Know-how mit, von dem ich sicher lernen kann. Ich glaube, ich bin sehr authentisch und bringe eine gewisse Portion Leichtigkeit mit. Und ich denke, diese Mischung könnte ganz gut beim Zuschauer und bei der Zuschauerin ankommen. 

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