Was am besten gegen Liebeskummer hilft

Die Zeit mag alle Wunden heilen, bei akutem Liebeskummer muss es aber ein bisserl schneller gehen! Eine aktuelle Umfrage zeigt: Die ÖsterreicherInnen vertrauen bei Liebeskummer besonders auf ihre FreundInnen.

Bisserl plärren, bisserl Schokolade essen und im Pyjama dramatisch "All by myself" singen? Der Einserschmäh von Bridget Jones mag zwar funktionieren, die ÖsterreicherInnen haben aber noch ein paar andere Tipps in petto um ein gebrochenes Herz zu überleben.

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In einer aktuellen Umfrage im Auftrag von Parship verraten die ÖsterreicherInnen, was ihre gebrochenen Herzen am besten heilt: Freundinnen und Freunde! Frauen (54 Prozent) wie Männer (39 Prozent) empfehlen, nach einer schmerzhaften Trennung viel Zeit mit den eigenen FreundInnen zu verbringen. In der repräsentativen Studie wurden 1.500 ÖsterreicherInnen im Alter von 18 bis 69 Jahren befragt.

Frauen gönnen sich nach einer Trennung. Sie entspannen beim Wellness-Wochenende oder der Massage (41 Prozent), suchen Trost bei der Familie (34 Prozent) oder werfen weg, was an den/die Ex erinnert (32 Prozent). Und wenn das alles nichts bringt, hilft nur noch: heulen (38 Prozent). Männer stürzen sich in Sport (35 Prozent) oder Arbeit (25 Prozent).

Das Herz heilt von Vorarlberg bis Wien anders

Von Bundesland zu Bundesland unterscheiden sich die Tipps gegen Herzschmerz ein bisserl: Die Wienerinnen und Wiener verbringen bei Liebeskummer am liebsten Zeit mit ihren FreundInnen, in Kärnten stürzen sich die Liebesleidenden in Sport oder lassen sich von der Familie trösten. Die SteirerInnen und OberösterreicherInnen lassen sich vom Thermenangebot in der Umgebung inspirieren und chillen am liebsten bei Wellness und Massage. "Einfach raus!" heißt es hingegen in Salzburg: Dort empfiehlt man bei Liebeskummer einen Urlaub. NiederösterreicherInnen suchen sich neue Hobbies um sich von der/dem Ex abzulenken. Keinen Sinn für all diesen Firlefanz haben die VorarlbergerInnen, sie meinen: "Augen zu und durch!"

Österreicherinnen stürzen sich nicht gleich in die nächste Beziehung

In einem sind sich die Befragten aber recht einig: Zwei Drittel stimmen zu, nach einer Trennung erstmal Zeit zu brauchen. „Eine Trennung ist ein Prozess, der oftmals in Phasen abläuft und Zeit und Geduld erfordert“, erklärt Caroline Erb, Psychologin bei Parship.at. Frauen und Männer würden mit ihrem Trennungsschmerz aber deutlich anders umgehen: „Frauen fällt es tendenziell leichter, ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen und sich mit dem Schmerz zu konfrontieren. Ein Teil der Männer sucht eher schnelle Ablenkung und weicht unangenehmen Emotionen aus.“ Das schlägt sich auch in der Zeit zwischen zwei Beziehungen nieder: Während sich zwölf Prozent der Männer nach einer Trennung so schnell wie möglich nach einer neuen PartnerIn umsehen, stimmen nur fünf Prozent der Frauen dieser Aussage zu.

 

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