So duften deine Haare immer frisch

Es gibt Leute, deren Haar riecht einfach immer so, als hätten sie es eben erst frisch gewaschen. Wie sie das machen? Ganz einfach: Mit diesen Tipps für einen dauerhaften Frische-Duft!

So riechen deine Haare immer frisch

Haare nehmen Aromen besonders gut auf. Und mehr noch: Weil sie ständig in Bewegung sind, verströmen unsere Haare ihr Odeur auch wie einen permanenten Duft-Nebel in der Umgebung. Den feinen Geruch frisch gewaschener Haare kennt – und liebt! – jeder. Ganz egal, ob wir es selbst schnuppern, wenn uns plötzlich eine Strähne ins Gesicht fällt, oder wenn unsere Umwelt mal wieder verzückt ist, wie gut unser Haar doch duftet. Fakt ist: Wir wollen den "Frisch-gewaschen-Duft" im Haar so lange es geht behalten. Deswegen hier für dich:

6 Tricks für duftendes Haar

+ Auf Aromen gebettet: Wir schlafen circa sechs bis acht Stunden. Unsere Haare sind dabei gemütlich auf ein Kopfkissen gebettet – und haben so ausreichend Zeit, um „beduftet“ zu werden. Für den Länger-Frisch-Effekt im Haar, besprüht man sein Kopfkissen daher vor dem Schlafengehen mit dem Duft der Wahl. So ein Duftspray ist auch schnell selbst gemacht: Einfach ätherische Öle (z.B. von Rose) mit Wasser vermischen und in eine Sprühflasche füllen. Kurz schütteln. Großzügig auf das Kopfkissen sprühen. Und am nächsten Morgen mit rosigen Duft-Haaren erwachen!

+ Geheimtrick „Babypuder“:Babypuder duftet lieblich, rein und irgendwie zum Anbeißen. Wer davon nicht genug bekommt, nimmt einfach eine kleine Portion des Puders (circa ½ Teelöffel), verreibt diese zwischen den Handflächen und verteilt das Ganze in den Haarlängen und auf der Kopfhaut. Kleiner Tipp: Dort wirkt Babypuder absorbierend. Überschüssiges Fett wird aufgesogen und frischt die Frisur nochmals auf, wenn die Haare eigentlich bereits zu fetten beginnen. Doch Vorsicht: Neigt man zu sehr trockener Kopfhaut, könnte der Puder diesen Effekt verstärken. In diesem Fall werden daher lieber nur die Haarlängen behandelt.

+ Gerüche weg-föhnen: Küchen-Gerüche, Zigaretten-Rauch oder sonstige Stör-Aromen lassen unsere Haare miefen. Was hilft: Einfach die trockenen Haare vorsichtig föhnen. Am besten wählt man eine niedrige Gebläsestufe und eine hohe Föhntemperatur und pustet damit regelrecht die ungewünschten Düfte aus dem Haar. Anschließend dient es nicht nur der „Beduftung“, sondern auch der Pflege, wenn man ein paar Kleckse einer Leave-In-Kur in die Längen gibt.

+ „Aroma-Dutt“: Wer die Haare nach dem Waschen so föhnt, dass ein fühlbarer Rest an Feuchtigkeit im Haar erhalten bleibt, die Haare nun zu einem Dutt wickelt und feststeckt, verlängert damit geschickt den duftenden Frische-Effekt der Haarwäsche. Denn selbst wenn man den Dutt erst nach Stunden wieder öffnet, verströmen die inzwischen getrockneten Haare ein wohliges Frisch-Gewaschen Aroma.

+ Duft-Öl: Dass Kokosöl die ultimative Pflege-Bombe für (trockenes) Haar ist, ist inzwischen wohl hinlänglich bekannt. Außerdem duftet es herrlich. Einfach ein paar Tropfen in die Spitzen massieren (bitte nicht an den Ansatz; dieser wirkt sonst fettig) und die warmen Exotik-Aromen genießen. Tipp für alle, die keinen Kokos-Duft mögen: Auch neutral duftende Öle (z.B. Sonnenblumenöl) lassen sich zu einem duften Haaröl umfunktionieren. Dafür werden diese Öle mit ein paar Tropfen ätherischem Öl (z.B. Lavendel) gemischt und ebenfalls in kleinen Mengen in die Haarspitzen massiert.

+ Haarparfüm: Und natürlich bieten sich auch spezielle Haarparfüms an, um die Haare so gut wie möglich riechen zu lassen. Im Unterschied zu gewöhnlichen Parfüms ist in Haarparfüm in der Regel kein oder eine nur sehr geringe Mengen Alkohol enthalten, so dass die Haare nicht so sehr strapaziert werden. Kleiner Tipp zur Anwendung: Haarparfüm wird immer auf das absolut trockene Haar gegeben. Wer es ins feuchte Haar gibt, riskiert eine Abschwächung des Dufts durch Verwässern oder späteres Föhnen.

 

Aktuell