Perfekte Maniküre? 6 Dinge, die dir ein Nagelprofi verbieten würde

Wenn du wissen willst, warum deine Maniküre nie so gut wird, wie beim Profi, brauchst du diese Tipps.

6 Dinge, die deine perfekte Maniküre ruinieren können

Man gibt sich die größte Mühe und trotzdem will die Maniküre daheim einfach nicht so gut gelingen, wie beim Profi. Der Lack wirkt ungleichmäßig, die Haut um den Nagel trocken und rissig und die Nagelform ist auch nicht an allen Fingern gleichmäßig. Sich zu ärgern hilft nicht. Diese Tipps hingegen schon:

No-Go Nummer 1: Maniküre ohne Vorbereitung

Die Haut, aber auch die Nägel selbst, müssen gut vorbereitet sein, damit das Maniküre-Ergebnis perfekt wird. Soll heißen: Alte Lackreste gründlich entfernen und dann ein Handbad durchführen. Dafür wird einfach eine große Schüssel mit warmem Wasser gefüllt und die Hände wenigstens fünf Minuten darin untergetaucht. Der Effekt: Nägel und Haut werden weich und lassen sich später besser bearbeiten und pflegen.

No-Go Nummer 2: Nagelhaut zu zaghaft behandeln

Überschüssige Nagelhaut wird bitte niemals abgeschnitten, sondern immer nur mit einem speziellen Stäbchen zurückgeschoben. Viele wissen das, gehen allerdings aus lauter Vorsicht zu zaghaft bei diesem Arbeitsschritt vor. Doch überschüssige Nagelhaut lässt das Maniküre-Ergebnis unordentlich wirken und muss daher sanft, aber gründlich zurückgeschoben werden.

No-Go Nummer 3: Trockene Hautstellen stehen lassen

Trockene Haut an den Fingerkuppen oder neben den Nägeln, fühlt sich nicht nur unangenehm an, sondern sieht auch unschön aus. Ein Profi konzentriert sich bei der Maniküre daher nie auf die Nägel allein, sondern auch auf die Haut. Trockene Stellen können an dieser Stelle einfach mit einer groben Sandfeile so lange behandelt werden, bis sie wieder schön weich sind. Und dann: Unbedingt Kokosöl in die betroffenen Stellen einmassieren, damit die Haut auch nachhaltig weich bleibt.

No-Go Nummer 4: Ungleichmäßige Nagelformen

Wie vom Profi sieht die Maniküre nur dann aus, wenn alle Nägel die gleiche Form haben. Wie das gelingt? Ganz einfach: Bei kurzen Nägeln orientierst du dich an der Form des Nagelbetts und feilst eben diese Form an der Nagelspitze nach. Bei langen Nägeln kannst du ein Blatt Papier zu Hilfe nehmen. Leg den Finger flach auf das Papier und zeichne die Nagelform, die du haben möchtest, vor. Lässt du den Nagel beim Feilen in dieser Position liegen, kannst du dich immer an der vorgezeichneten Form orientieren.

No-Go Nummer 5: Lackieren ohne Polieren

Der Nagellack kann nur gleichmäßig wirken und gründlich halten, wenn der Nagel vor dem Lackieren von Rückständen und Unebenheiten befreit ist. Nach dem Reinigen und Feilen sollten die Nägel daher nochmals gründlich poliert werden. Das geschieht mit einer weichen Polierfeile - und zwar so lang, bis die Nägel satt glänzen.

No-Go Nummer 6: Zu viel Lack auftragen

Ein gutes und gleichmäßiges Nagellackergebnis entsteht in Schichten. Soll heißen: Erst einen schützenden Unterlack verwenden und gut trocknen lassen, ehe man die eigentliche Nagelfarbe aufträgt. Und auch hier gilt: Lieber mehrere dünne Lackschichten auftragen, statt eine üppige Schicht. So wird der Look nicht nur ebenmäßiger, sondern der Lack kann auch schneller trocknen. Und noch ein Tipp: Die Nagelkante nicht vergessen! Wird diese nicht mitlackiert, schimmert sie deutlich hervor und wirkt störend.

 

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