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In Österreich leben mehr als 1,5 Millionen alleine. Während Alleine wohnen für manche Menschen keine gewollte Alternative ist, sondern sich ein Zusammenleben weder durch Familie oder Partnerschaft noch durch eine Wohngemeinschaft ergeben hat, stellt es für andere wiederum die perfekte Wohnsituation dar.
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Alleine wohnen heißt unabhängig zu sein und viel Ruhe zu haben. Manchmal bedeutet es aber eben auch ein bisschen zu viel ungewollte Einsamkeit. Wir haben einige Vor- und Nachteile zum Thema Alleine Wohnen für dich aufgelistet.

Alleine Wohnen: Die Vorteile
- Wer alleine wohnt, muss sich an niemanden orientieren und kann seinen Tag so gestalten, wie er möchte.
- Dekoriere deine Wohnung, so wie es dir gefällt.
- Du hast Ruhe. Vor allem, wenn du von zuhause aus arbeitest oder du entspannen möchtest, wirst du zumindest nicht von lauten Mitbewohner:innen abgelenkt.
- Umgekehrt brauchst du keine Rücksicht auf deine Mitbewohner:innen nehmen.
- Du kannst Besuch haben, wann immer du möchtest. Das gilt sowohl für Freund:innen, als auch für Dates.
- Du brauchst dich bei der Putzroutine nicht mit anderen absprechen.
- Du musst keine Kompromisse eingehen.
- Man vermeidet Streitigkeiten über Dinge wie Strom- und Heizungsabrechnung oder Nachzahlungen, wer den Müll runterbringt oder wer öfter geputzt hat.
- Du kannst einkaufen, was immer du magst und niemand isst dir deine Süßigkeiten weg.
- Du kannst in jedem Raum deine Sachen rumliegen lassen und musst auch nur dann putzen oder aufräumen, wenn du es für nötig hältst.
- Du lernst Verantwortung zu übernehmen – und zwar nur für dich selbst
- Eine wertvolle Erfahrung, du lernst dich dadurch selber neu kennen.

Alleine Wohnen: Die Nachteile
- Die Kosten sind höher. Das fängt bei der Kaution zu Mietbeginn an, gilt für die meist höhere Miete als in WGs und Wohnheimen und die Anschaffung von Küche, Möbeln, und so weiter und hört beim Auszug auf, bei dem man die Wohnung neu streichen muss.
- Wenn du mal im Urlaub bist, lässt sich alles besser organisieren. Die Wohnung ist weiterhin bewohnt, sodass du dir ums Lüften, Gießen oder über deine Haustiere keine Gedanken machen musst. In einer Wohnung musst du dich um den entsprechenden “Urlaubsservice” kümmern und eventuell Eltern, Freund:innen oder Nachbarn fragen.
- Man hat zu Hause kein soziales Leben um sich herum. Über Mitbewohner:innen lernt man zudem oft viele weitere Leute kennen.
- Man ist in einer eigenen Wohnung für alles alleine verantwortlich (unter anderem rechtliche und organisatorische Dinge).
- Alleine kocht man selten größere Gerichte. Aber mit Mitbewohner:innen kann das viel Spaß machen. Wenn du vergessen hast, einzukaufen, kannst du in einer eigenen Wohnung von keinem anderen etwas ausleihen.
FAZIT
Wenn es um das Alleine Wohnen geht, gibt es einige Vor- und Nachteile. Letztendlich ist es entscheidend, was dir besonders wichtig ist.
MEHR ÜBER DIE AUTORIN DIESES BEITRAGS

Elisabeth Trauner ist Redakteurin von Unser SALZBURG und mit Stift, Block und Herz immer zur Stelle, wenn Menschen spannende Geschichten zu erzählen haben. Sie hört Podcasts, braucht Krimis und True Crime-Dokus zum Einschlafen und probiert gerne neue Kochrezepte aus, die aber meistens komplett schief gehen.
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