Darum wird dein Schlaf in deinen 30ern immer schlechter

Stimmt es, dass wir schlechter schlafen, je älter wir werden? Ja, sagt diese Studie.

Wir alle kennen es: je älter wir werden, desto schwieriger wird es, einen normalen Schlafrhythmus aufrecht zu erhalten. Alltagsstress, soziale Verpflichtungen, Alkohol - all das bringt unseren Schlaf durcheinander.

Und damit sind wir nicht alleine. Wenn es nach einer kürzlich veröffentlichten Studie von ForscherInnen der University of California geht, haben viele ältere Menschen einen ungesunden Schlaf wegen altersbedingter körperlicher Veränderungen. Diese Veränderungen können bereits in den 30ern auftreten.

Wir werden nicht wirklich munter

Meistens sind von diesen Veränderungen Männer zuerst betroffen. Ihr Schlaf verringert sich um bis zu 50 Prozent, verglichen mit ihren 20ern, bei Frauen sind es immerhin bis zu 25 Prozent. Jene neurochemischen Substanzen, die uns vom Schlaf- in den Wachzustand befördern, "trocknen" aus. Das führt zu einer Art "Trunkenheit" am Tag - man wird langsamer munter - und einer Wachsamkeit am Abend und in der Nacht.

Die Studie besagt außerdem, dass ältere Menschen in der Nacht öfter munter werden, und manchmal sogar stundenlang wach bleiben. Bei Frauen fangen die Schlafprobleme meist besonders stark nach der Menopause an.

Das Einzige, was man dagegen tun kann: nicht zu früh ins Bett gehen, wenn man sich nur von der einen auf die andere Seite wälzt. Sich vor dem Zu-Bett-Gehen mit einem Buch oder auf andere Art zu entspannen, kann ebenso helfen. Außerdem sei es wichtig, 30 Minuten Sonnenlicht nach dem Aufstehen zu bekommen, wie das Wissenschaftsmagazin "Science of Us" berichtet. Auch ein heißer Tipp: wer gut schlafen will, sollte 90 Minuten vor dem zu Bett gehen keine warme Dusche mehr nehmen - ansonsten droht eine schlaflose Nacht.

Mehr zum Thema: Zu welcher Uhrzeit wir schlafen gehen sollten, um ausgeschlafen zu sein.

Aktuell