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Who the Fuck is Hannah Philomena Scheiber?!
Ein Name, den man sich nicht erst seit ihrer Solo-Premiere „Ultra Mare“ 2024 im Tresor des Wiener Kunstforums merken darf.
© Philipp Horak
Auf jeden Fall ein Name, den man sich nicht erst seit ihrer Solo-Premiere „Ultra Mare“ 2024 im Tresor des Wiener Kunstforums merken darf. Die 34-jährige Tirolerin ist Unternehmerin, eine der jüngsten Hochschulprofessorinnen unseres Landes, Kunstvermittlerin, Podcasterin, Kuratorin, Feministin, Wissenschafterin, alleinerziehende Mutter und aktuell eine der gefragtesten Künstlerinnen im DACH-Raum. Aufgewachsen im hochalpinen Gletscherdorf Obergurgl auf 2000m Seehöhe, schaffte sie es beim ersten Versuch sofort an die Universität für angewandte Kunst in Wien. Von dort aus führte sie ihr Weg nach Florenz an die Accademia di Belle Arti und ans SVA nach New York. Seit April 2026 hat sie ein Atelier in der Stiftgasse im Herzen von Wien bezogen.
Kunst, wo man sie nicht erwartet. Seit über 10 Jahren arbeitet sie eng verwoben mit der Wirtschaft an verschiedensten Projekten. Kunst nahbar zu machen und dort zu platzieren, wo man am wenigsten mit ihr rechnet, war dabei ihr größtes Leitmotiv. Ihre Kataloge sind mehrfach mit dem CCA Venus Award ausgezeichnet und sogar mit einem Red Dot Design Award. Ihre Kunstinterventionen, die den Rahmen des Konventionellen sprengen, reichen von einem neuen Porsche 911T über Sportgeschäfte sowie Fassadengestaltungen und Kältekammern bis zu Mobiliar der Firma Kohlmaier. Als Nächstes steht eine Kooperation mit den Skigebieten an. Auch die neu eröffnete Eventlocation Sophie7 in Wien hat ihre künstlerische Handschrift mit einzigartigen Gemälden.


Sichtbarkeit ist kein Zufall
In ihrer wissenschaftlichen Arbeit macht sie immer wieder auf Gender Pay Gap und Gender Show Gap aufmerksam. 87 % der ausgestellten Werke in Museen stammen immer noch von Männern. Scheiber sieht in konsequenter Selbstvermarktung die Chance zur Unabhängigkeit vom klassischen Kunstmarkt und solchen ungerechten Tendenzen. Sie möchte Frauen ermutigen, die ohnehin zu lange keinen Platz in der Kunstgeschichte bekommen haben. Via Social Media ist das in den Augen der Tirolerin so leicht wie noch nie zuvor.
Die Geschichte neu lesen
„Die Frau ist im Museum und in der Geschichte immer nur Objekt, aber selten die Künstlerin. Erst in der 16. Auflage von Gombrich wird die erste Frau erwähnt. Wir können die Geschichte nicht ändern aber die Perspektive. Ich will den Druck erhöhen auf Sammlungen und Museen. In einer männlich geprägten Welt ist männliche Kunst allgegenwärtig. Weibliche nicht. Angelika Kauffmann, Catarina Van Hemessen, Sofonisba Anguissola, Artemisia Gentileschi, Hilda Af Klint – jede:r kennt die männlichen Big Names, und wo bleiben all diese Frauen? Sie haben keinen Fixplatz im kollektiven Gedächtnis bekommen! Und wenn es eine Frau geschafft hat, wird und wurde es meistens als Kunsthandwerk, Dekoration oder gute Kontakte abgetan. Historisch als auch im aktuellen Diskurs wurde und wird Frauen immer ihr Talent abgesprochen und so systematisch klein gehalten.“, so Scheiber.
Kunst als aktiver Eingriff
Gestaltung bedeutet für sie vor allem eines: gesellschaftliche Verantwortung, Demut und Haltung. Stets dem Schönen, dem Wahren und dem Guten verpflichtet verführt Scheiber zum (Nach)Denken. Inspiriert von Hannah Arendt – „Amor Mundi“ die Liebe zur Welt – ergibt sich für sie die Verpflichtung die Welt zu gestalten. Auch und vor allem gerade dann, wenn es angesichts von Unsicherheit und Ungerechtigkeit in der Welt schwer fällt. So versetzt sie mit ihrem vielfältigen Schaffen auf allen Ebenen Berge
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