16 falsche Entscheidungen, die du jeden Tag triffst

Jeden Tag müssen wir dutzende Entscheidungen treffen. Und oft treffen wir unbewusst die falsche Entscheidung. Diese 16 werden dir wahrscheinlich genauso bekannt vorkommen wie uns: 

6 Uhr: Der Wecker am Smartphone läutet

Das erste, das wir nach dem Aufwachen anschauen, ist nicht etwa der Sonnenaufgang oder das Gesicht unseres Partners/ unserer Partnerin, sondern das Smartphone. Und zugegeben: Wir lieben unsere Smartphones - sie gehören fast schon so sehr zu uns, wie unser Arm. Dass das kleine Gerät aber enorm viele Ressourcen verbraucht und für Elektroschrottberge verantwortlich ist, wollen wir nicht so ganz einsehen.

Besser: Nutze dein Handy bewusster und stell dir folgende Frage: Muss es wirklich immer das neueste Gerät sein? Oft sind auch Smartphones aus zweiter Hand noch immer sehr gut in Schuss und lassen sich über viele Jahre verwenden. 

 

7 Uhr: Während dem Duschen durchgehend das Wasser laufen lassen

Besonders am Morgen gibt es nichts angenehmeres als sich von einer warmen Dusche munterbrausen zu lassen. Dass man dabei aber viel Wasser verschwendet, ist die andere Seite der Medaille. 

Besser: Beim Einseifen den Wasserhahn abschalten - das spart richtig viel Wasser und sobald du dich daran gewöhnt hast, fällt es nicht mal mehr auf.

 

8 Uhr: Coffee To-Go

Bevor es in die Arbeit geht, huscht du gern noch schnell beim Bäcker vorbei, denn ohne Kaffee kommst du einfach nicht in die Gänge? Kennen wir! Aber der tägliche Müll, der dadurch verursacht wird, lässt sich ziemlich einfach vermeiden. 

Besser: Bereite dir in Zukunft schon zu Hause deinen eigenen Kaffee zu. Du Hast keine Kaffeemaschine? Vor allem Filtermaschinen sind günstig und schon ab 30€ zu haben. Und wenn du nicht auf den geliebten Kaffee zum Mitnehmen verzichten willst oder dir keine Kaffeemaschine kaufen möchtest, bring in Zukunft einfach deinen eigenen Becher mit zum Bäcker und lasse ihn auffüllen.

10 Uhr: Eine Plastikflasche aus dem Automaten im Büro kaufen

Eine schlechte Angewohnheit, die sich ganz leicht ändern lässt.

Besser: Besteht an deinem Arbeitsplatz die Möglichkeit einen Wasserkrug und Gläser zu benutzen? Dann hast du die Lösung! Trinkst du doch lieber aus einer Flasche, zahlt es sich aus in eine gute Glasflasche zu investieren oder einfach eine günstige im Supermarkt zu kaufen. 

 

12 Uhr: Den mit Plastik verpackten Salat im Supermarkt kaufen

Geht schnell und die Portion ist genau auf dich abgestimmt. Dass du dabei aber täglich Plastikmüll verursachst ist der bittere Beigeschmack.

Besser: Versuche in Zukunft wöchentlich einen Mahlzeitenplan zu machen und darauf abgestimmt einzukaufen. So kannst du dir selbst Salate oder anderes zubereiten und in einer wiederverwendbaren Box mitbringen. Das spart Geld und ist viel umweltfreundlicher. 

 

 

12:30: Salat plus Weckerl waren dir doch zu viel

Deshalb wandert der Rest in den Müll.

Besser: Frage deine KollegInnen, ob sie noch hungrig sind oder hebe es dir für den nächsten Tag auf. Aus manchen Resten lassen sich auch supergute Aufläufe oder Eintöpfe machen. So sagst du Lebensmittelverschwendung den Kampf an!

 

13 Uhr: Kaugummi kauen

Der Kaugummi ist quasi der kleine Bruder des Plastiksackerls. Denn Kaugummi besteht zu einem wesentlichen Teil aus dem gleichen Grundstoff und ist genauso schwer abbaubar. Bis zu fünf Jahre dauert es, bis er von Straße oder Gehsteig verschwunden ist.

Besser: Darauf verzichten? Schwierig! Den Kaugummi ordnungsgemäß entsorgen oder auf biologisch abbaubare Kaugummis wechseln ist aber ein Schritt in die richtige Richtung. 

 

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14 Uhr: Kapselkaffee trinken

Das Nachmittagstief ist erreicht - schnell zum Kaffeeautomaten und eine Kapsel herunterdrücken. Leider sind Müllberge, die Folge des täglichen Genusses. 

Besser: Auch Filterkaffee schmeckt ziemlich gut. Falls dieser gar nicht dein Fall ist, besser auf eine vollautomatische Kaffeemaschine oder auf Schwarztee wechseln. 

 

15 Uhr: Du hast plötzlich deine Tage bekommen

Zum Glück hast du immer Tampons dabei! Wie viel Müll du jedoch im Laufe deines Lebens damit verursachst - daran denkst du eher selten. 

Besser: Auf die Mestruationstasse umsteigen, die lässt sich wiederverwenden und ein Haufen Müll wird vermieden!

 

17 Uhr: Um 8€ ein Shirt bei einer Modekette kaufen

...und dann noch dazu mit einem Plastiksackerl aus dem Laden spazieren. 

Besser: Überleg dir in Zukunft zwei Mal, ob du ein Kleidungsstück wirklich brauchst oder nicht. Oder vielleicht gibt es ja auch im Second-Hand-Shop ein ähnliches Model? Die 

 

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18 Uhr: Beim Einkaufen für jedes Stück Obst oder Gemüse ein eigenes Plastiksackerl verwenden

Banane, Zucchini, Tomaten und Brokkoli passen nicht zusammen? Dann doch lieber jede Sorte einzeln verpacken. Ganz schlechte Idee! 

Besser: Greife in Zukunft statt dem Plastiksackerl lieber zu wiederverwendbaren Netzen, die lassen sich auch wasche, falls sie schmutzig werden. 

 

 

19 Uhr: Schnell mit Einweg-Putztüchern die Wohnung wischen

Bevor deine Freundin vorbeikommt, versuchst du schnell noch die Wohnung in Ordnung zu bringen. Also schnell mit Einweg-Putztüchern durchwischen!

Besser: Der altbewährte Wischmopp putzt mindestens genauso sauber, verursacht dabei aber keinen Müll.

 

21 Uhr: Schnell ein Würstel vom Imbiss holen

Dass Fleischkonsum nicht nur für Tierleid verantwortlich, sondern noch dazu ziemlich umweltschädlich ist, ist keine Neuigkeit mehr. 

Besser: Greif manchmal zu  vegetarischen Snacks wie Falafel-Sandwich, Veggie-Dürüm oder Pizza. Definitiv würdige Alternativen!

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22 Uhr: Nach dem Essen eine Zigarette rauchen

Nicht nur für die Gesundheit absolut schlecht, sondern auch für die Umwelt. Denn die vielen Zigarettenstummel, die auf der Straße herumliegen sollten sowieso in den Sondermüll. In einem Stummel befinden sich bis zu 4.000 schädliche Stoffe.

Besser: Am besten wäre es natürlich mit dem Rauchen aufzuhören. Leicht gesagt oder? Weil das nicht so einfach geht, ist es zumindest ein Anfang Zigarettenstummel richtig zu entsorgen.

 

23 Uhr: Mit dem Taxi nach Hause

Weil´s einfach bequem ist! 

Besser: Ökologisch klüger ist es aber mit den öffentlichen Verkehrsmittel oder mit einem City Bike nach Hause zu düsen. Geht nicht immer - wissen wir. Aber manchmal ist es auf jeden Fall möglich. 

 

24 Uhr: Abschminktücher verwenden

Die perfekte Lösung für Faule: Abschminktücher. Leider verursachen sie richtig viel Abfall. Noch dazu reinigen sie deine Haut nicht gründlich genug. 

Besser: Abschminktücher durch wiederverwendbare Pads ersetzen. 

 

Und wie schon gesagt: Wir alle haben diese oder ähnliche falsche, umweltschädliche Entscheidungen schon getroffen. Und auch in Zukunft werden wir wahrscheinlich noch oft den bequemeren Weg wählen - wichtig dabei ist, sich ein bisschen zu bemühen, die eigenen Gewohnheiten zu überdenken. 

 

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