Zoom-Burnout: 5 Tipps, wenn dich Video-Calls nur noch fertig machen

Tagsüber eine Videokonferenz nach der anderen, abends Zoom-Hangout mit den BFFs – du merkst, dass dir das ständige Auf-den-Bildschirm-Glotzen und virtuelle Austauschen gar nicht gut tut? Lies weiter.

Frau müde vor Laptop

Um die Verbreitung von Corona einzudämmen, arbeiten viele von uns seit Monaten von Zuhause aus. Auch private Kontakte sollen so gut es geht eingeschränkt werden, weshalb viele sich statt in echt auf Zoom, Skype oder einer anderen der zahlreichen Videocall-Plattformen treffen. Während wir uns zwar glücklich schätzen können, einander zu sehen und uns miteinander auszutauschen, während wir uns in der Sicherheit unserer eigenen vier Wände befinden, können Video-Calls auch ziemlich ermüdend sein und sowohl Nerven als auch Augen mit der Zeit strapazieren. Wenn du merkst, dass dir ständige Video-Calls nicht guttun, sie sich aber nicht vermeiden lassen, probiere es doch mal mit dem ein oder anderen dieser Tipps:

1. Blaufilter-Brillen

Wenn man den ganzen Tag vor dem PC sitzt oder viel aufs Smartphone schaut, werden die Augen nach einiger Zeit träge. Sie können tränen, brennen oder es fällt immer schwerer, sich aufs Display zu konzentrieren. Expert*innen sprechen vom "Office-Eye-Syndrom". Die Überbeanspruchung der Augen kann weiter zu Ermüdungserscheinungen, Kopfschmerzen und Lichtempfindlichkeit führen. Wissenschaftler*innen machen unter anderem das blaue Licht der Bildschirme für müde Augen und Schlafstörungen verantwortlich. Blaufilter-Brillen können Abhilfe schaffen (Nichtbrillenträger*innen können es mit einer Fensterglasbrille inkl. Blaufilter probieren).

2. Mache ausreichend Pausen und verbringe Zeit in der Natur

Noch besser als eine Blaufilter-Brille helfen natürlich ausreichend Pausen, um Augen und Geist wieder zu entspannen. Am besten verbringst du diese nicht vor Handy, Computer oder TV, sondern wenn möglich draußen in der Natur, wo du deinen Blick schweifen lassen kannst und deine Augen nicht die ganze Zeit geradeaus starren müssen.

3. Vermeide, auf mehreren Kanälen gleichzeitig aktiv zu sein

Bist du während der Videokonferenz üblicherweise auch noch auf Slack aktiv, liest E-Mails, surfst im Internet oder checkst dein Handy? Keine gute Idee. Gerade das Konzentrieren auf mehrere Kanäle zur gleichen Zeit laugt aus und führt im Endeffekt meist dazu, dass wir nicht produktiver sind, im Gegenteil: Wir bekommen in Wahrheit nichts davon so richtig mit. Versuche also, dich in Zukunft nicht mehr auf alles gleichzeitig zu konzentrieren, sondern dich allein auf den Videocall zu fokussieren.

4. Die 20-20-20-Regel

Der Tipp stammt von Augenoptiker Jeffrey Anshel und besagt: Für alle 20 Minuten, die wir am Bildschirm verbringen, sollten wir als Ausgleich 20 Sekunden lang auf einen Gegenstand schauen, der 20 feet (also etwa 6 Meter) entfernt ist. Dieser regelmäßige Wechsel soll die Augen beruhigen und damit auch dabei helfen, Kopfschmerzen zu mindern.

5. Meditation

Manche schwören darauf, andere können damit nur wenig anfangen: Die Rede ist von Meditation. In der Regel braucht es ein bisserl Übung, bis du tatsächlich abschalten und zu dir finden kannst. Sich hinzusetzen/-legen und bewusst einige Minuten nichts zu tun außer die Gedanken schweifen zu lassen, tut den meisten aber in jedem Fall gut und hilft, wieder runterzukommen. Mittlerweile gibt es auch einige Apps, die beim Meditieren helfen, wie z.B. Headspace oder Calm. Auch Podcasts (z.B. die geleiteten Meditationen von DariaDaria) können das Meditieren gerade für Anfänger*innen erleichtern.

 

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