Zitrusfrüchte

Ihr mild bis stark säuerlicher Geschmack erfrischt bei diesen heißen Sommertemperaturen und sie liefern unserem Körper wichtige Nährstoffe. Dieses Mal nehmen wir die Vitamin-C-Bomben unter den Obstsorten genauer unter die Lupe.

Wussten Sie, dass die Grapefruit aus der Kreuzung von Orange und Pampelmuse entstanden ist? Oder, dass sich hinter dem exotischen Namen Kumquats Zwergorangen verstecken? Aber alles der Reihe nach...

Kumquats

Die Kumquats gehören zu den ältesten Zitrusfrüchten überhaupt. Die Zwergorange, oder Zwergpomeranze, wie das Obst auch genannt wird, ist in China seit über 4.000 Jahren bekannt. Ihre süßlich schmeckende Schale ist essbar, das Fruchtfleisch der Kumquats schmeckt eher mild-säuerlich und ihre Kerne sind verhältnismäßig groß.

Pampelmuse, Grapefruit, Pomelo

Die Pampelmuse, auch Adamsapfel genannt, ist die größte aller und „Mutter" vieler Zitrusfrüchte. So ging aus ihrer Beziehung zur Mandarine die Orange hervor, die Grapefruit wiederum verdanken wir ihrer Kultivierung in der Karibik und der Kreuzung von Pampelmuse und Orange. Übrigens wird die Grapefruit gerne als Vorspeise bei Diäten empfohlen, da bestimmte Wirkstoffe der Frucht angeblich die Fettverbrennung beschleunigen. Zu guter Letzt sei auch noch die Pomelo erwähnt, die halb Pampelmuse, halb Grapefruit ist und ein birnenförmiges Aussehen hat.

Orange

Die Orange ist auch unter dem Namen Apfelsine bekannt. Von Südostasien gelangte sie nach Europa, von wo aus sie mit Kolumbus ihre Reise nach Südamerika antrat. Heutzutage darf sich unser oranges Lieblingsobst mit dem Titel „weltweit meistproduzierte Zitrusfrucht" rühmen. Im Gegensatz zu ihrer Verwandten, der Blutorange, ist die Orange bei uns das ganze Jahr über erhältlich. In den Genuss einer Blutorange kommen wir meist nur in den Monaten Dezember bis April. Übrigens: Es geht doch nichts über ein Glas frisch gepressten Orangensaft. Doch achten Sie darauf, dass Sie den Saft nicht zu lange stehen lassen, er verliert sonst einen großen Teil seiner Vitamine.

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...botanisch betrachtet alle Zitrusfrüchte zu den Beeren zählen?

...Zitrusfrüchte bei der Lagerung nicht nachreifen?

...die Limette fälschlicherweise oft als "Limone" bezeichnet wird, "Limone" aber der ältere Begriff für die Zitrone ist?
Aufbewahrung
Bewahren Sie Zitrusfrüchte nicht mit anderem Obst gemeinsam auf, denn Zitrusfrüchte setzen bei der Lagerung Gase frei, die andere Obstsorten schneller reifen lässt. Die Früchte sollten separat bei Zimmertemperatur gelagert werden.

Orangen richtig filetieren
*An beiden Enden der Orange den Rand abschneiden.
*Schale vom Fruchtfleisch lösen, indem man sich mit kleinen Schnitten von oben nach unten arbeitet.
*Weiße Überreste vorsichtig entfernen.
*Auf beiden Seiten jeder Orangenscheibe die Hautwand mit dem Messer entfernen.
*Orangenfilet aus der Haut lösen.

Pomeranze

Die Pomeranze ähnelt der Orange, ist aber kleiner und schmeckt, wie schon ihr Spitzname „Bitterorange" verrät, bitterer als ihre große Schwester. Wobei, Schwester ist eigentlich auch nicht korrekt, ist sie botanisch betrachtet doch eine Kreuzung aus Pampelmuse und Mandarine.

Zitrone

Die Zitrone ist nicht zuletzt wegen ihres extrem hohen Vitamin-C-Gehalts die wohl am vielseitigsten verwendete Zitrusfrucht überhaupt. Als wichtiger Geschmackslieferant ist sie aus unserer Küche nicht mehr wegzudenken, bei Erkältungen setzt man auf ihre heilende Wirkung. Als ätherisches Öl sorgt sie für gutes Aroma und findet Anwendung als Wirkstoff in zahlreichen Pflegeprodukten mit straffender und hautreinigender Wirkung.
Ihre „kleine Schwester"; die Limette, zählt zu den kälteempfindlichsten Zitrusfrüchten. Sie unterscheidet sich nicht nur in Form (meist rundlicher als die Zitrone), Farbe (grünlich), Geschmack (noch saurer) und Schale (dünner) von der Zitrone, sondern auch in der Art, wie man sie am besten verarbeitet. Limetten sollten anders als die Zitronen nicht quer sondern der Länge nach aufgeschnitten werden, denn so bekommt man die größte Menge an Limettensaft.

 

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