Zimt

Er sorgt in süßen und pikanten Gerichten für den feinen Geschmack und heizt uns im Winter ein. Zimt ist ein zarter Alleskönner. Wir verraten Ihnen, warum er auch gesund ist und wie Sie ihn am besten in der Küche einsetzen.

Zimt schmeckt nicht nur, ihm werden auch zahlreiche positive gesundheitliche Wirkungen nachgesagt. So soll er unter anderem wärmend, antibakteriell oder krampflösend wirken und wohltuend bei Erkältungen, Magenbeschwerden oder Übelkeit wirken.

Doch was ist Zimt eigentlich? Das feine Gewürz wird nicht im herkömmlichen Sinne geerntet, handelt es sich doch um die dünne innere Rinde der Zimtbäume, die zur Familie der Lorbeergewächse gehören. Obwohl es rund 300 verschiedene Arten der Cinnamomum genannten Baumarten gibt, wird das Gewürz nur von wenigen gewonnen.

Für die Gewinnung von Zimtstangen oder -pulver wird die innere Rinde der jungen Baumtriebe verwendet. Die Rindenstücke werden zu handlichen Stangen geschnitten und rollen sich beim Trocknen zusammen. Alternativ dazu ist Zimtpulver im Handel erhältlich, das ebenfalls aus den Rindenschichten gewonnen wird.

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Ein zu hoher Konsum von Zimt kann auch zu Beschwerden führen. Ein übermäßiger Konsum des darin enthaltenen Aromastoffes Cumarin kann zu Kopfschmerzen und Übelkeit, aber auch Leber- oder Nierenschäden führen. Die Cumarin-Belastung ist je nach Zimtsorte unterschiedlich. Geringer ist sie etwa in Ceylon-Zimt, höher in Cassia-Zimt.

In 1g Zimt sind im Schnitt 3 mg Cumarin enthalten. Ein täglicher Konsum von 0,1 mg pro Kilogramm Körpergewicht wird von der European Food Safety Authority als unbedenklich angesehen. Für eine 65 kg schwere Person wären dies also 2,2 g Zimt pro Tag - eine Menge, die bei normalem Würzen oder dem Verzehr von Süßspeisen nicht überschritten wird.
 

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