Zimt

Zimt wurde schon im Alten Testament erwähnt und ist eines der ältesten Gewürze sowie Heilmittel. Aber wussten Sie, dass Zimt nicht gleich Zimt ist? Lesen Sie hier darüber!

Zimt ist eines der ältesten Gewürze und Heilmittel der Menschheit und wurde sogar im Alten Testament erwähnt. Im Altertum erfreute sich die feine Gesellschaft an den mit Zimt aromatisierten Duftölen und Balsamen. Heute ist Zimt das wichtigste Weihnachtsgewürz und eines der am häufigsten verwendeten Backgewürze. Im Orient darf Zimt auch bei deftigen Speisen nicht fehlen.

Inhaltsstoffe und Wirkung

Als Heilmittel wurde die Baumrinde früher bei Husten, Schnupfen aber auch Herzleiden oder Blutarmut verordnet. Auch heute noch wird Zimt eingesetzt u.a. bei

  • Zahnschmerzen

  • Appetitlosigkeit

  • Blähungen und anderen Magen-Darm-Beschwerden

Wichtiger ist allerdings seine Insulin senkende Wirkung, die erst vor wenigen Jahren entdeckt wurde, was Zimt zu einem wertvollen Lebensmittelfür Diabetiker macht.

Verwendungsformen und Darreichung

Neben dem Gewürz gibt es Zimtkapseln oder -tabletten, um den täglichen Bedarf zu stillen.

Gut zu wissen

Zimt ist nicht gleich Zimt. Wegen seines Leber schädigenden Inhaltsstoffes Cumarin ist Zimt in die öffentliche Kritik geraten. In bedenklichen Mengen findet sich Cumarin aber nur in dem aus China oder Indonesien stammenden „Cassia-Zimt“. Als unbedenklich gilt hingegen der hochwertige und etwas teurere „Ceylon-Zimt“ aus Sri Lanka. Im Geschäft erhält man in der Regel den in Form und Aroma eher gröberen Zimt aus China oder Indonesien.

 

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