Zerfetzte Jeans - wie finden wir denn die?

Kaum eine Jeans, die in den Läden hängt, hat nicht schon Fäden gelassen. Wenn Hosen so aussehen, als habe man in ihnen schon fünf Fahrradunfälle hingelegt - wie finden wir denn das?

Es begann vor einigen Saisonen - und zwar relativ harmlos: Ein paar dezente Risse in vereinzelten Hosen, das war's dann aber auch. Wer hätte schon ahnen können, dass Jeans mittlerweile fast nurmehr so zu haben sind? Ein Streifzug durch die Geschäfte und schnell wird klar: Alles, was nicht gelöchert und zerrissen wurde, sieht mittlerweile schon fast bieder aus.

Keine Zeit mehr für Langzeitbeziehungen

Irgendwie ist das alles ja auch logisch. Wenn die Jeans nicht mehr im täglichen Gebrauch zu Tode getragen werden, sondern ständig neue Ware, neue Trends, neue Schnitte im Kleiderkasten landet, dann bleibt das Naheverhältnis zur eigenen Jeans auf der Strecke: Keine Zeit für die tägliche Tuchfühlung, für abgeschrubbte Säume oder Hosentaschen an der Lieblingshose.

In aller Schnelle: Selber loslegen!

Allerdings, kein Grund zur Sorge und erst recht kein Grund für Sentimentalitäten! Denn erstens legen mittlerweile wieder viele selbst mit Schere und Schleifpapier Hand an und zweitens: Vielleicht ist die Serienfertigung ja die sowieso viel zuverlässigere Löcher-Lösung.


Wer nun also nicht mehrere Jahre Zeit hat, um seine Jeans abzulaufen, schafft es vielleicht, die Jeans eine Stunde lang händisch zu bearbeiten. Die grundsätzliche Frage jedoch ist: Wollen wir das überhaupt? Wir haben schließlich noch einigermaßen grausame Jeans-Entgleisungen aus den Achtziger undNeunziger Jahren im Hinterkopf.

Weniger ist meist mehr

Und auch heute gilt: Zu viel der Fetzen und der Löcher kann schnell peinlich aussehen. Vorbildlich vorgemacht hat das vor kurzem Kim Kardashian, die in Kalifornien der Sonne huldigte und ihre Oberschenkel nach vorne hin frei legte. An einer solch selbstbewussten Attitüde ist natürlich nichts auszusetzen, doch manchmal ... ist weniger eben doch mehr.

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