Zahnpflege-Special

Zähne so schimmernd wie eine Perlenhalskette: Das perfekte Lachen steht im Fokus ästhetischer Dentalmedizin. Hier finden Sie die wichtigsten News rund um schöne und gesunde Zähne.

Richtig putzen

Jeder Zahn hat fünf zu säubernde Seiten – mittels Zahnbürste und Zahnseide erreicht man fast alle Stellen. Zwei Minuten Putzdauer werden empfohlen, durchschnittlich liegt sie allerdings unter einer Minute. Deshalb haben elektrische Bürsten einen großen Vorteil, sie sind in ihrer Leistung effizienter, da die Technik, also das Rotieren um den Plaque zu entfernen, automatisch funktioniert.

Zahnpasten

Paradoxerweise sind es genau die gesunden Lebensmittel wie Obst und Gemüse, die den Zähnen am meisten zusetzen. Grund dafür sind die enthaltenen Säuren, die den Zahnschmelz angreifen und zu seinem irreversiblen Abbau führen können. Es ist aber möglich, diesen Vorgang aufzuhalten. Speziell dafür entwickelte Zahnpasten sorgen für einen Schutzschild an der Oberfläche und machen den Zahnschmelz widerstandsfähiger.

Mundspülungen

Die mechanische Entfernung von Plaque steht in der Mundhygiene an erster Stelle. Es gibt jedoch Bereiche, wo Zahnbürsten und -seiden nicht hinkommen. Als Verursacher von Karies und Zahnfleischentzündungen, die Zahnverluste von eigentlich gesunden Zähnen zur Folge haben können, ist es notwendig, diese Bakterien täglich gründlich zu entfernen. Antibakterielle Mundwasser kommen an die kleinen Zahnzwischenräume und helfen dank ihrer Inhaltsstoffe auch bereits irritiertes Zahnfleisch zu regenerieren.

Mundhygiene

Zusätzlich zur häuslichen Pflegeroutine sollte zwei Mal jährlich ein diplomierter Mundhygieniker aufgesucht werden. Abgesehen vom ästhetischen Effekt wie die Entfernung von Koffein- Verfärbungen, wird möglichen Entzündungen wie Gingivitis, also Zahnfleischentzündungen, vorgebeugt. In einer rund einstündigen Sitzung werden die hartnäckigen Beläge, also Zahnstein, mittels Ultraschallgerät und »Airflow«-Technik, einer Art Kerchersystem, entfernt. Zahnzwischenräumen gilt auch die Aufmerksamkeit: Sogenannte Taschen können früh erkannt und mittels Einsatz von chlorhexamedhaltigen Periochips geschlossen werden.

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Special: Alles rund Zahnpflege
Ein- bis zweimal jährlich sollte man einen Zahnarzt zur Kontrolle aufsuchen. Denn die ersten Anzeichen einer Entzündung sind in der Regel schmerzfrei und machen sich erst im Akutfall bemerkbar.

Von Home-Bleaching-Produkten hat man wegen häufiger Anwendungsfehler mittlerweile Abstand genommen. Jetzt setzt man auf rein optische Whitener, die in Zahnpasten eingesetzt werden. Zwar ist das keine langfristige Alternative zum professionellen Bleaching beim Arzt, es bringt aber einen temporären und sofortigen Aufhellungseffekt.

Füllungen

Generell unterscheidet man zwischen direkt und indirekt hergestellten Füllungen. Amalgam- (silbern) und weiße Kunststoff-Plomben werden direkt auf dem Zahndefekt platziert. Beide Materialien kommen bei kleineren Schäden zum Einsatz, wobei die ästhetisch schöneren Kunststofffüllungen weniger Kaukraft aushalten. Bei größeren Defekten wird eine Füllung vom Techniker maßgeschneidert. Dafür wird zuvor ein Abdruck genommen und schließlich das Material, Keramik oder Gold, individuell angefertigt. Auch hier ist die weiße Keramikvariante im sichtbaren Bereich ästhetischer. Sie birgt aber den Nachteil, dass das harte Material die eigene Zahnsubstanz bei starkem Einsatz über die Zeit wegschleifen kann. Gold ist weich und daher die schonende Variante. Sie wird daher in den funktionell wichtigen Bereichen wie bei den Backenzähnen eingesetzt.

Wurzelkanalbehandlung

Um sich der Ästhetik widmen zu können, ist ein gesunder Mund Voraussetzung. Ist dem nicht so, ist die Pulpa, die Zahnwurzel, meist der Grund allen Übels. Bei Kariesbefall oder abgebrochenen Zähnen können Bakterien nämlich tief eindringen. Eine Entzündung oder Infektion ist die Folge. Diese kann sich in der ganzen Kieferregion ausbreiten und sollte schnellstmöglich behandelt werden. Bevor man zu Schritten wie dem Einsatz eines Implantats greift, kann eine Wurzelbehandlung, durchgeführt durch einen Spezialisten, den infizierten oder bereits toten Zahn in seiner Funktion retten. Dafür müssen zunächst die Wurzelkanäle geöffnet, die gesamten Bakterien entfernt und zum Abschluss alle freigelegten Verästelungen vollständig versiegelt werden. Meist sind mehrere Sitzungen nötig, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Dafür bleibt der eigene Zahn erhalten.

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Bleaching

Professionelle Aufhellungen machen ein strahlend weißes Hollywood-Lächeln in kürzester Zeit möglich. Davor muss das Gebiss aber gereinigt werden. Erst danach folgt das Bleaching: Mittels »Beyond«-Technologie werden die Zähne um zwei bis drei Nuancen heller. Dafür wird ein Spezial-Gel auf die Zähne aufgetragen und diese dann mit einem Laser beleuchtet. Rund drei Tage lang sind die Zähne etwas empfindlicher. In dieser Zeit sollte auch auf Rauchen und Lebensmittel wie Kaffee, Tee und Speisen mit Farbstoffen verzichtet werden, um das Ergebnis zu erhalten.

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Invisaligns

Invisaligns sind fast unsichtbare, dünne Polyurethanfolien-Schienen mit denen kleine bis mittlere Zahnfehlstellungen behoben werden können. Während eines »Clin Check« wird ein genauer Behandlungsplan erstellt und daraus die notwendige Schienenanzahl errechnet. Bei Bedarf werden Attachments an die Zähne angebracht, um die Wirkung der Schienen zu verstärken. Nach Abschluss stabilisieren rund drei »Vivera«-Retainerschienen pro Kiefer die neue Zahnposition.

Veneers

Veneers sind dünne Keramikschalen mit denen abgebrochene Zähne, Zahnlücken oder minimale Fehlstellungen korrigiert werden können. Die zirka 0,33 Millimeter zarten Verblendschalen werden mit einem Spezialkleber über dem Zahn fixiert und bringen sofort den gewünschten Effekt. Die bioverträglichen Hüllen werden dafür, in Zusammenarbeit mit dem Arzt, vom Zahntechniker angefertigt und in Farbe und Form individuell angepasst.

Implantate

Fehlt ein Zahn durch eine Erkrankung oder einen Unfall, greift man zu Implantaten. Um ein stabiles Umfeld zu garantieren, muss aber zuerst sichergestellt werden, dass das Gebiss gesund ist oder saniert wurde. Danach wird das Implantat, eine Titanschraube, mittels chirurgischen Eingriffs im Kieferknochen eingebettet. Ist dieser nicht stark genug, muss er aufgebaut werden. Die Heilungsphase kann bis zu sechs Monaten dauern, bevor man implantieren kann. Sitzt der Stift, wird wieder abgewartet bis die Wunde verheilt ist, damit zum Schluss die maßgeschneiderte Keramikkrone aufgesetzt werden kann.

 

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