Worst of Ursula Stenzel

Alkoholverbot, Demoverbot, Bettelverbot – Ursula Stenzel, ein Jahrzehnt lang Kaiserin der noblen Innenstadt, fiel immer wieder mit schrägen Sagern auf. Bei der Wien-Wahl kandidierte sie letztes Jahr bereits für die FPÖ. Jetzt soll sie laut "Presse" für die FPÖ auch als Hofburgkandidatin in den Ring steigen. Wir haben die "besten" Sager gesammelt.

"Ich bin ein Signal für die Menschen dieser Stadt, dass die FPÖ wählbar ist und sein muss." Stenzel zeigt sich anlässlich ihrer Entscheidung, für die FPÖ anzutreten, optimistisch.

„Wenn ich durch die Innere Stadt gehe, habe ich das Gefühl, ich könnte genau so gut am Donauinselfest sein.“ Der erste Bezirk sollte partybefreite Zone werden.

„Ist man deprimiert, sauft man sich an. Freut man sich, sauft man sich auch an.“ Auch die Fanmeilen bei der Fußball-EM 2008 haben ihr nicht gepasst.

„Ich habe nur mehr nackte Wadln vor meinen Augen gesehen, durch eine Fensternische. Sie können sich nicht vorstellen, wie schnell ich wieder draußen war und dann in einem Luxushotel mich eingecheckt habe. […] Das war auf Kosten des Staates. Aber wenn man so schwer arbeitet, darf man nicht so untergebracht werden wie als armer Flüchtling, irgendwo, der ohne Pass reist.“ Stenzel über ein traumatisches Hotel-Erlebnis.

„Einige Radfahrer sind Anarchisten.“ Sie fühlte sich auch von Radfahrern belästigt.

„Ich kenne zumindest einige, die sagen, dass sie die ÖVP genau deshalb nicht wählen.“ Stenzel über Asdin El Habbassi, erster Muslim im Nationalrat.

„Jeder Obdachlose kann sitzen wo er will und seine Wurstsemmel essen.“ Über Gerüchte, sie wolle Obdachlose aus dem ersten Bezirk verbannen.

„Es geht darum, dass man im öffentlichen Raum sauft. Das ist es. Und da sind viele, viele Menschen auf meiner Seite.“

"Wenn nicht täglich - auch mit einem Eimer Wasser - der Gehsteig gesäubert wird, stinkt die ganze Sache allmählich zum Himmel." Hausbesitzer wollte sie bei Hitze zwingen, die Gehsteige besser zu reinigen.

„Da wurde ja mehr Sprit getrunken als getankt.“ Über die Tankstelle am Schwedenplatz, die dank Stenzel keinen harten Alkohol mehr verkaufen darf.

"Nein. Ich bin überhaupt nicht machtgeil." Die ÖVP wollte Ursula Stenzel nicht mehr als Spitzenkandidatin für den ersten Wiener Gemeindebezirk, sie wechselte zur FPÖ.

 

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