Woran du toxische Personen in deinem Umfeld erkennst

Egal, ob bei freundschaftlichen oder romantischen Beziehungen: Auf diese vier ungesunden Verhaltensweisen und Red Flags solltest du achten.

Toxische Menschen

Das Ding mit toxischen Menschen ist ja: Man weiß nicht, wie schlecht sie für einen sind, ja man hat sie sogar richtig gern – zumindest glaubt man das bis man irgendwann bemerkt, dass einem die Beziehung zu dieser Person so ganz und gar nicht gut tut. Nur: An diesem Punkt haben toxische Menschen es mit ihrer manipulativen Art meist schon geschafft, dass du den Fehler bei dir selbst suchst.

Dabei sind sie es, die ihr Verhalten hinterfragen sollten. Laut Psychotherapeutin Jodie Gale ist eine toxische Person "oftmals schwer verletzt und kann aus irgendeinem Grund noch keine Verantwortung für ihre Verletzung, ihre Gefühle, ihre Bedürfnisse und ihre späteren Probleme im Leben übernehmen." Das entschuldigt toxisches Verhalten natürlich nicht, zeigt aber wie schwierig es sein kann, ebensolches zu benennen. Diese ungesunden Dynamiken deuten auf eine Beziehung mit toxischen Menschen hin:

1. Du fühlst dich nach einem Treffen mit ihm/ihr emotional ausgelaugt.

Eigentlich solltet ihr ja eine feine Zeit haben – beim Spritzer trinken, Film schauen oder einfach rumgammeln und Essen bestellen. Aber irgendwie hast du nach euren Treffen immer das Gefühl, noch ausgelaugter als vorher zu sein. Die Verabredungen fühlen sich mit der Zeit mehr wie verpflichtende Termine als entspannende Freizeit an.

2. Du hast das Gefühl, ständig aufpassen zu müssen, was du sagst.

Vielleicht sind eure Dates deshalb so anstrengend für dich, weil du dich mit ihm/ihr nie so richtig fallen lassen und du selbst sein kannst. Jedes Gespräch fühlt sich für dich wie ein Tanz auf rohen Eiern an, du überlegst ganz genau, wie du was formulierst. Denn aus der Vergangenheit weißt du: Ein falsches Wort und die Stimmung kippt.

3. Er/Sie kommentiert all deine "Unsicherheiten".

Alles, was nicht in gesellschaftliche Normen passt und dir deshalb vielleicht unangenehm sein kann, wird von deinem Gegenüber kommentiert. Seien es eine Gewichtszunahme, ein Pickel auf der Stirn oder Schweißflecken: Du kannst dir sicher sein, dass er/sie es zum Thema macht – am besten in einer großen Runde.

4. Nichts von dem, was du tust und sagst, ist gut genug für sie/ihn.

Du hast ständig das Gefühl, nicht wirklich über deine Ängste, Sorgen und Probleme sprechen zu können. Guter Rat kommt von deinem Gegenüber selten. Meist nicht einmal ein Funken Mitgefühl. Er/Sie vermittelt dir stattdessen den Eindruck, nicht gut genug zu sein und an deiner Situation alleine Schuld zu sein. Nur du seist für dein Glück verantwortlich, sagt er/sie dir – und respektiert damit nicht deine Grenzen.

 

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