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Wo im Freibad die Bakterien lauern

Wer beim nächsten Besuch im Lieblingsfreibad auf diese Dinge achtet, geht Fußpilz und Co. gekonnt aus dem Weg!

Freibad Bakterien

Denken wir an einen perfekten Tag im Bad, haben wir alle unser eigenes Bild im Kopf: Das Kinderlachen, das obligatorische Eis vom Buffet, die schönen Liegewiesen, das Ausführen der neuen Flip-Flops, Bikinis oder Sonnenbrillen – gehört doch alles dazu!

Was genauso dazu gehört: Nicht nur wir haben diese Gedanken im Kopf, hunderte anderen Menschen geht es im Hochsommer gleich. Da hat man einen Vorteil, wenn man die kleinen, versteckten Gefahrenherde für Fußpilz und Co in so einem Freibad kennt und auch weiß, was man dagegen zu kann.

Im Wasser:

Bakterien gelangen durch Haarschuppen, Hautpartikel, Schweiß, Speichel, Sonnencremen und Kosmetikprodukte ins Wasser, der uns allen bekannte Chlor sorgt aber dafür, dass im Wasser kaum Gefahren lauern. Achtsam sollte man bei zu starkem Chlorgeruch sein, da dies auf ein fehlerhaftes Aufbereitungssystem hinweisen kann. Zudem sind Warmwasserbecken (ja, leider auch Sprudelbecken) viel anfälliger für Bakterien. Da man diese Becken im Sommer eher selten aufsucht, hält sich die Bedrohung in Grenzen. In kühlen Becken, etwa die uns allen bestens bekannten Sportbecken für uns Sportschwimmer (*räusper*), ist die Gefahr, sich Bakterien oder Viren einzufangen, äußerst gering.

Am Land:

Hier ist die Gefahr viel größer! Wir alle kennen diese Wasserpfützen in Freibädern. Meistens dort, wo viele Menschen vorbei müssen, ist der Boden etwas schief und die Pfütze perfekt. Wenn dann noch die Sonne runterknallt und viele Menschen durchlatschen, ist die Party für Bakterien offiziell eröffnet. Gleiches gilt für Liegen (ja, Liegen!) die nicht komplett auftrocknen. Der Fußpilz lässt grüßen, wobei dann der nächste Weg in die Apotheke führen soll, wo man mit rezeptfreien Mitteln dagegen vorgehen kann.

In der Umkleide:

Achtung bei öffentlich zugänglichen Wäscheschleudern! Hier lauern ebenso Bakterien wie – jetzt kommt‘s – bei Fußduschen. Genau, jene Dinger, die für Hygiene sorgen sollen, sind oft die größten Bakterienschleudern. „Oft begeben sich genau dort jene Menschen hin, die bereits mit Symptomen zu kämpfen haben. Deswegen ist das Risiko dort Pilze zu akquirieren besonders hoch“, sagt der Infektologe Günther Wewalka. Schon ist der nächste Gang in die Apotheke nötig.

Grundsätzlich gilt auch im Freibad: Die Füße rund um den Badespaß immer trocken halten, etwa auch zwischen den Zehen und das Handtuch möglichst nicht teilen und diese Kleinigkeiten im Blick behalten. Die Hygienebestimmungen in Österreichs Bädern sind äußerst hoch. Geht es um die eigene Haut, ist allerdings kein Hinweis zu viel.

 

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