Wissen Sie, wie sich Ihr Busen anfühlt?

Wer momentan in Großbritannien unterwegs ist, könnte auf Plakate mit nackten Busen stoßen. Die Kampagne #whatnormalfeelslike der Charity Organisation CoppaFeel wirbt für die Selbstuntersuchung der Brust. Ziel ist es, dass Brustkrebs früher entdeckt wird. Gründerin Kris hat selbst Brustkrebs.

1 von 8 Frauen bekommt irgendwann in ihrem Leben Brustkrebs. Kris ist eine davon. Sie war 23 Jahre alt, als sie im Juni 2008 eine Verhärtung ihrer Brust entdeckt hatte. Ihre Gynäkologin schickte sie nach Hause, da sie der Meinung war, dass diese nur vorübergehend durch Hormone verursacht worden wäre. Sechs Monate später ging sie wieder zum Arzt und es wurde nicht nur entdeckt, dass es sich bei dem Knoten um Brustkrebs handelt, sondern dass dieser auch schon weit fortgeschritten ist und sich in der Wirbelsäule bereits Metastasen gebildet hatten. Es folgten Behandlungen, Chemos, Untersuchungen ... Doch damit nicht genug. Es tauchte wieder ein Knoten auf, weitere Behandlungen folgen.

Bis heute ist Kris nicht gesund, sie geht jeden Monat ins Krankenhaus. Doch sie hat nicht aufgegeben. Im Gegenteil: Sie bekämpft nicht nur ihren Brustkrebs, sondern auch den anderer Frauen. Sie gründete die Charity Organisation CoppaFeel und versucht Frauen dazu anzuregen, dass sie ihre Brüste regelmäßig selbst untersuchen, um einen Knoten möglichst frühzeitig zu entdecken. Mit der aktuellen Kampagne #whatnormalfeelslike soll angeregt werden, dass Frauen mehr über ihren Busen herausfinden.

 

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