Wish erntet Shitstorm für "Plus Size"-Strumpfhosen Werbung

Aus der Reihe: Wie du niemals Werbung für dein Produkt machen solltest.

Gerade als wir dachten, die Mode-Welt hätte in Zeiten von Body-Positivity endlich verstanden, dass Body-Shaming in der Werbung wirklich nichts zu suchen hat, wurden wir erneut eines Besseren belehrt: Die Online-Verkaufsplattform "Wish" erregte am Wochenende weltweite Aufmerksamkeit, nachdem einige wachsame KundInnen die beleidigende Bebilderung für so genannte "Plus Size"-Strumpfhosen entdeckten und öffentlich anprangerten.

Die Bilder zeigen ein dünnes Model, das sich in den großen Strumpfhosen rekelt, um zu beweisen, wie groß und elastisch die Modelle tatsächlich sind. Das vermeintlich kreative Darstellungs-Konzept ging freilich völlig nach hinten los und sorgte für jede Menge Aufregung im Internet.

Wäre ja auch wirklich undenkbar gewesen, eine Frau abseits von "Size Zero" für das Bild abzulichten (für die die Strumpfhose schließlich auch gedacht ist), oder?

Unternehmen schweigt weiter zu Vorwürfen

Wish.com hat sich bisher nicht entschuldigt und ließ die Bilder auch nach tagelanger Kritik weiterhin auf der Seite. Der Online-Marktplatz, eine Art chinesisches Ebay für billige Mode, stand bereits in der Vergangenheit immer wieder für seine bizarren Werbe-Ausrutscher in der Kritik. Daraus gelernt haben sie offenbar nicht.

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