"Wir sollten die männliche Masturbation gesetzlich regulieren"

Mit einer etwas eigenwilligen, aber durchdachten Forderung, bringt uns die Komikerin Sarah Silverman diese Woche zum Lachen.

Die US-amerikanische Komikerin Sarah Silvermanhat genug davon, dass Frauenkörper vom Staat kontrolliert werden und heute noch strenge Abtreibungsgesetze vorherrschen. Während eines Auftritts in der "Brooklyn Academy of Music" in New York machte sie sich Gedanken darüber, ob das Gleiche nicht auf für Männer gelten sollte:

"Wenn wir das Recht der Männer verteidigen, Gesetze zu erlassen, die das Leben von schwangeren Frauen limitieren, sollten wir dann nicht das Gleiche auch mit Männern machen, die regelmäßig masturbieren und jedes Mal die armen Samenzellen töten?"

"Sperma ist Leben"


Silverman wies auf eine wissenschaftliche Erkenntnis hin, die sie zum Nachdenken anregte:

"Ich habe etwas Faszinierendes erfahren: WissenschaftlerInnen haben herausgefunden, dass Samenzellen riechen können. Ich weiß, dass Sperma einen Geruch hat, aber Samenzellen haben einen Geruchssinn - und ihr wisst, was das heißt: Sperma ist Leben. Deshalb müssen wir endlich anfangen, das zu regulieren."

Die US-Komikerin hat auch schon eine Idee, wie man das machen könnte: "Es ist eine einfache Prozedur. Wir nehmen eine lange Nadel mit einer Kamera drauf und schieben sie in die Harnröhre hinein, dann in den Hoden und ihr könnt dann via Ultraschall das Leben in euren Eiern beobachten."

Der nicht ganz ernstzunehmende Vorschlag Silvermans weist jedoch auf ein wichtiges Problem hin: noch immer herrschen in vielen Ländern restriktive Abtreibungsgesetze, die es den Frauen schwer machen, selbst über ihre Körper zu entscheiden.

 

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