Winterpause

Wenn dass Laub der Bäume langsam seine Farbe wechselt und die Sommerblumen ihr Blütenkleid verlieren, ist es Zeit, den Garten auf Herbst und Winter vorzubereiten. Welche Pflanzen in warmen Räumen überwintern sollten, wie Sie andere vor Frost schützen und welche Blumenzwiebeln Sie schon jetzt einpflanzen können, erfahren Sie hier.

Ab ins Haus!
Viele mehrjährige Kübel- oder Topfpflanzen wie Oleander, Geranien oder Margeriten vertragen keine Minustemperaturen und müssen deshalb rechtzeitig in die Wohnung oder den Keller geholt werden. Die meisten Pflanzen benötigen aber auch im Winter ausreichend Licht, eine vollständig abgedunkelte Garage oder Kellerraum kann ihnen also schaden. Beim Gießen kann dagegen gespart werden, achten Sie nur darauf, dass die Pflanzen nicht vertrocknen. Auf Dünger können Sie im Winter verzichten.


Auch viele Knollen und Zwiebeln müssen vor dem ersten Frost ausgegraben werden. Kühl und trocken sollten etwa Dahlien, Gladiolen oder Begonien überwintern. Im Frühjahr können sie erneut eingesetzt werden.


Ihren Kräutergarten sollten Sie in der kalten Jahreszeit ebenfalls ins Warme übersiedeln. Ist dies nicht möglich, weil die Kräuter etwa in einem Beet wachsen, können sie mit Laub geschützt werden.


Winterharte Pflanzen wie viele Staudenarten, Rosen oder Hecken können mit Kompost, Rindenmulch oder Reisig zusätzlich vor Kälte geschützt werden. Zuvor wird Unkraut rund um die Pflanzen entfernt und der Boden etwas gelockert.

Zwiebeln im Winterschlaf
Wer im Herbst Blumenzwiebel einpflanzt, kann sich im Frühling über ein buntes Blumenmeer im Garten freuen. Ab ins Erdreich heißt es jetzt für Hyazinthen-, Narzissen-, Tulpen-, Krokus- oder Schneeglöckchenzwiebeln. Als zusätzlicher Schutz vor starkem Frost kann Reisig oder Laub über die bepflanzten Erdstellen verteilt werden.
Solange die Temperaturen noch nicht unter die Null-Grad-Grenze fallen, können auch noch herbstliche Blumen und sommergrüne Sträucher oder Laubbäume gepflanzt werden. Im Blumenbeet fühlen sich unter anderem Ranunkeln, Enzian, Primeln oder Iris wohl.

Rasenpflege
Damit Ihr Rasen auch im nächsten Frühjahr in sattem Grün erstrahlt, muss er noch im Herbst auf die kalte Jahreszeit vorbereitet werden. Altes Laub wird entfernt, falls notwendig wird das Gras ein letztes Mal vor dem ersten Frost geschnitten und aufgelockert. Wird das Gras im Herbst ein letztes Mal mit speziellen Rasendünger behandelt, kann es genügend Kraft für die kalten Wintermonate sammeln. Im Spätsommer können außerdem mögliche Lücken im satten Grün mit Grassamen aufgefüllt werden.

Gartengeräte
Bereiten Sie auch Ihre Gartengeräte auf den Winter vor. Nachdem die letzten Gartenarbeiten erledigt wurden, können alle Geräte gereinigt werden. Holz- und Metallflächen werden mit einem geölten Tuch abgewischt, Pflanzen- und Erdreste entfernt. Alle Geräte sollten trocken und geschützt aufbewahrt werden. Einige Gartencenter bieten im Herbst außerdem einen Rasenmäher-Check an.
 

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