Wienerin testet: Die neuesten Beauty-Elektrogeräte

Elektrorasierer, Gesichtsbürste, Glätteisen und Epilierer ... bei so viel High-Tech fürs Badezimmer fragen wir uns oft: Ist das Beauty-Kunst oder kann das weg? Wir haben die neuesten Schönmacher für Sie getestet.

Wenn es das Geldtascherl erlauben würde hätten wir wohl unzählige Elektrogeräte im Badezimmer. Manche würden nach ein paar Anwendungen verstauben, andere zu absoluten Must-sogar-am-Campingplatz-Haves werden. Damit hier aber nicht unnötig Geld ausgegeben wird, haben wir die neuesten Schönmacher für Sie getestet:

Chefredakteurin Barbara Haas testet den Philips SatinShave Prestige um € 74,99

Philips SatinShave Prestige um € 74,99

Was ist das?

Ein kabelloser Ladyshaver für die Nass- und Trockenrasur. Der Rasierer ist handlich und eigentlich deppensicher in der Anwendung – gut für Morgenmuffel, die schneiden sich damit nicht aus Ver­sehen …

Was kann das?

1. Beine rasieren – wie ein Nassrasierer, nur ohne Hautjucken und Austrocknen, was mich beeindruckt hat. 2. Trimmen – ein kleiner Aufsatz ermöglicht auch Finetuning in der Bikinizone.

Was kann es nicht?

Es epiliert nicht – was ich angesichts der Schmerzen gut finde. Nachteil: Wer rasiert, muss öfter wieder mal rasieren.

Barbaras Fazit:

Ein sehr punktgenaues und vor allem blitzschnelles Sommer-Look-Tool. Kann nass werden und ist ob seiner Unkompliziertheit mein Freund geworden.

Bewertung: 5 von 5 Punkten

Wet2Straight Haarglätter von Remington um € 59,99
Super Wash Color Light Machine von LBP um € 99,–
Silk-expert IPL (Intense Pulsed Light) von Braun um € 549,99
Reveal rotierende Körperbürste BB1000 von Remington um € 59,99
BaByliss BeLiss 2736E Warmluftbürste

Beautyredakteurin Birgit Brieber testet den Wet2Straight Haarglätter von Remington um € 59,99

InlineBild (7124b419)
Was ist das?

Das erste Glätteisen, das man auch auf nassem Haar anwenden kann. Durch die speziell beschichteten Platten verbrennt es die Haare nicht, glättet zuverlässig und trocknet in einem Schritt.

Was kann das?

Mein von Natur aus lockiges Haar muss an den Ansätzen fast immer gebändigt werden. Das Wet2Straight-Glätt­eisen ist schnell heiß und formt die Haare superglatt. Ganz trocken werden sie aber zumindest bei der ersten Anwendung nicht. Sicherheitsplus: Wird es nicht verwendet, schaltet sich das Gerät nach einer Stunde automatisch ab.

Was kann das nicht?

Wer lockere Beachwaves will, sollte es eher auf trockenem Haar wie ein normales Glätteisen anwenden. Auf nassem Haar habe ich ein anderes Styling als „schnurgerade" nicht geschafft.

Birgits Fazit:

Kommt ab jetzt mit auf jede Reise. Nie wieder lästiges Haareföhnen im Sommer- oder Thermenurlaub!

Bewertung: 4 von 5 Punkten

Beauty Redakteurin Lucie Knapp testet die Super Wash Color Light Machine von LBP um € 99,–

InlineBild (b683f362)
Was ist das?

Eine kleine, kompakte, vibrierende Gesichtsreinigungsbürste mit Silikonnoppen statt Borsten inkl. Massagefunktion und LED-Lichtern. Blau soll gegen Unreinheiten, Rot gegen Falten wirken.

Was kann das?

Gründlich reinigen, massieren und leuchten. Die Vibrationen lassen sich regulieren, und mit dem Schmutz wird man auch die Verspannungen des Tages los. Verkrampfte Stirn und runterziehende Mundwinkel werden mittels Massage gelockert. Wirkt auch gegen Mimikfalten.

Was kann das nicht?

Das LED-Licht schaut cool aus – ob das blaue oder rote Leuchten tatsächlich den Zustand der Haut beeinflusst, muss ich erst rausfinden.

Lucies Fazit:

Muss bleiben. Erstens will ich testen, ob das mit der Lichttherapie funktioniert, zweitens reinigt die Bürste gründlich und fördert die Durchblutung. Und den Massageeffekt finde ich echt gut!

Bewertung: 4 von 5 Punkten

DIVA-Kreativdirektorin Anaïs Horn testet den Silk-expert IPL (Intense Pulsed Light) von Braun um € 549,99

InlineBild (4a8849a9)
Was ist das?

Dauerhafte Haarentfernung für zu Hause. Nach fünf bis zehn Anwendungen im Abstand von 1–2 Wochen sollen Beine, Achseln und Bikinizone jahrelang glatt bleiben. Bei Bedarf kann man das Gerät sogar im Gesicht anwenden.

Was kann das?

Die Anwendung erfolgt auf frisch rasierter Haut (Achtung, nicht harzen!) und ist völlig schmerzfrei. Das Wachstum in den Haarwurzeln wird durch IPL gehemmt, bis sie schließlich ganz ruhen. Die abgestorbenen Härchen wachsen dann raus. Anfangs muss noch rasiert werden, dann wird der Haarwuchs immer spärlicher.

Was kann das nicht?

Schnell ist anders. Die Anwendung ist eine echte Fitzelarbeit – Zentimeter für Zentimeter alle zu enthaarenden Haut­flächen anzublitzen dauert und ist ziemlich fad. Bei längerer Anwendung wird das Gerät leider ziemlich heiß.

Anaïs’ Fazit:

Der Preis ist stolz, aber auf lange Sicht wohl trotzdem günstiger als Haarentfernung im Kosmetikstudio. Das Gerät darf bleiben!

Bewertung: 4 von 5 Punkten

Onlinechefin von Wienerin.at Katrin Halbhuber testet die Reveal rotierende Körperbürste BB1000 von Remington um € 59,99

InlineBild (1643ec1e)
Was ist das?

Die kabellose Körperbürste kommt mit zwei unterschiedlichen Bürstenköpfen: Naturborste für die trockene Anwendung, Peelingbürste für unter der Dusche. Die regelmäßige Anwendung soll schnell und effektiv für strahlende und weiche Haut sorgen.

Was kann das?

Vor allem während meiner Schwangerschaften war eine Körperbürste fixer Bestandteil der Bauchpflege-Routine. Als ich die Reveal zum Testen bekam, war das Kind zwar schon draußen, aber die Haut wusste davon noch nichts. Das Bürsten bringt Durchblutung und Zellerneuerung in Schwung – Stichwort straff!


Was kann das nicht?

Die Trockenbürste kommt im Vergleich zur händischen Bürste sehr sanft daher, was bei mir Zweifel an einem tatsächlichen Effekt aufkommen lässt.

Katrins Fazit:

Die Peelingbürste ist top und hat unter der Dusche bereits ihren Fixplatz.

Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

Valerie Zehethofer testet die BaByliss BeLiss 2736E Warmluftbürste um € 69,99

InlineBild (52603274)
Was ist das?

Die BaByliss-Warmluftbürste soll in nur einem Arbeitsschritt trocknen und stylen. Das Gerät hat neben einer großen, rotierenden und einer kleineren Rundbürste noch zwei weitere Aufsätze zum Glätten bzw. Wellen und präzisen Föhnen.

Was kann das?

Fast wie vom Friseur: Die in zwei Richtungen rotierende, keramikbeschichtete Rundbürste sorgt für superschön gestyltes, geschmeidiges Haar. Das Ergebnis kann mit einem professionellen „Blowdry" durchaus mithalten.

Was kann das nicht?

Föhn-Ersatz ist die Warmluftbürste keine, denn das nasse Haar damit zu trocknen dauert eine gefühlte Ewigkeit. ­Besser ist es, die Haare vor dem Styling kurz anzuföhnen.

Valeries Fazit:

Wer im Umgang mit Föhn und Rundbürste nur mittelmäßig begabt ist – so wie ich –, wird dieses Gerät lieben. Die zusätzlichen Aufsätze finde ich verzichtbar, sie sind weit weniger effektiv und das Handling ist um ­einiges komplizierter.

Bewertung: 3 von 5 Punkten

Aktuell