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WIENERIN Podcast Feminismus zum Mithören

Der WIENERIN Podcast erscheint einmal im Monat und stellt egal ob Gesprächsrunde oder Expert*innentalk immer ein Thema in den Vordergrund: die Selbstbestimmung von Frauen.

Zu hören hier auf WIENERIN.at sowie auf Spotify,iTunes und Deezer.

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Folge 38: Was will die Generation Haram wirklich, Melisa Erkurt?

Die Journalistin Lehrerin Melisa Erkurt hat mit ihrem Buch "Generation Haram" einen Nerv getroffen. Ein Jahr lang hat Erkurt als Lehrerin an einem Wiener Gymnasium unterrichtet. Sie merkt dort bald: Muhammed wird anders benotet als Max. Das Schulsystem unterstützt Kinder mit Migrationshintergrund nicht, im Gegenteil: Es sortiert sie aus.

Mit Barbara Haas spricht Melisa Erkurt über die Rolle von Vorzeige-Migrant*innen, Fremdsprachen als Ressource und darüber, welche Schule es braucht, damit alle Kinder die gleichen Chancen haben.

Folge 37: Was wenn Facebook auf das neue 'Hass-im-Netz-Gesetz' pfeift, Sigi Maurer?

Vor zwei Jahren brachte Sigi Maurer das Thema 'Hass im Netz' auf die politische Bildfläche: Damals erhielt die heutige Klubobfrau der Grünen obszöne Droh-Nachrichten via Facebook, sie machte diese öffentlich – und wurde daraufhin vom Beschuldigten verklagt. Nun hat die türkis-grüne Regierung ein Gesetzespaket vorgelegt, das Betroffenen helfen soll, gegen solche Drohungen vorzugehen. Was aber kann es?

Mit WIENERIN-Chefredakteurin Barbara Haas sprich Sigi Maurer darüber, wie das neue Gesetz den Betroffenen soll und wie auch Social Media Plattformen wie Facebook dafür in die Verantwortungen genommen werden.

Folge 36: Wie wurdest du das erfolgreichste Flüchtlingskind Österreichs, Ali Mahlodji?

Er ist Schulabbrecher, Flüchtlingskind, und hatte über 40 Jobs - heute ist Ali Mahlodji erfolgreicher Unternehmer, Autor und Jugendbotschafter. Wie hat er das geschafft? Mit Barbara Haas spricht der Co-Founder von whatchado über seine steile Karriere, sein Burnout mit 27 - und darüber wie ihm Dankbarkeit neue Perspektiven eröffnete.

Folge 35: Kann man mit einem Startup unser kaputtes Bildungssystem retten, Julia Rosner?

Im Alter von 16 Jahren hat Julia Rosner begonnen, Nachhilfe zu geben - und schnell gemerkt: In der Schule lernen wir für Schularbeiten, nicht aber unser Wissen anzuwenden. Heute ist Julia 20 und hat ein Startup gegründet, mit dem sie lebenslanges Lernen einfacher machen will. Mit WIENERIN-Chefredakteurin Barbara Haas spricht Julia Ronser darüber, warum sie als Gründerin erst lernen musste Fehler zu machen und wie die männlich dominierte Startup-Szene langsam das Potenzial von Frauen erkennt.

Folge 34: Reichen zwei Töchter um Feminist zu sein, Manuel Rubey?

"Als Vater zweier Töchter kann man nicht nicht Feminist sein", sagte Manuel Rubey unlängst in einem Interview mit der WIENERIN. Doch reicht das schon? Mit WIENERIN-Chefredakteurin Barbara Haas spricht der Schauspieler und Kabarettist über Geschlechterrollen und Schauspielerei - und darüber, wie er nach einer Depression gelernt hat Pausen zu machen.

Folge 33: Wie geht das, dass man sich mit 72 Jahren noch so jung fühlt, Greta Silver?

Mit knapp 50 Jahren hat sich Greta Silver als Innenarchitektin selbstständig gemacht, mit 66 startete sie einen YouTube-Kanal. Heute ist sie 72, erfolgreiche Bestseller-Autorin und sagt: "Begeisterungsfähigkeit kann erst im Alter so richtig loslegen."


Mit WIENERIN-Chefredakteurin Barbara Haas spricht Greta Silver über Freiheiten und die Versöhnung mit ihrem Körper im Alter, und darüber warum sie in der neuen Lebensphase erst so richtig zu sich gefunden hat.

Folge 32: Können wir mit Pasta vielleicht sogar die Welt retten, Martina Hohenlohe?

Zuhause bekochen Frauen ihre Kinder, Ehemänner oder Partner. In der österreichischen Spitzengastronomie sind sie aber nur selten vertreten. Warum ist das so? Martina Hohenlohe ist Kochbuchautorin und Chefredakteurin des Gastroguides Gault&Millau. Sie hat die Karrieren von etlichen Spitzengastronom*innen über Jahre verfolgt. Mit WIENERIN-Chefredakteurin Barbara Haas spricht Martina Hohenlohe darüber, warum die Spitzengastronomie immer noch männlich dominiert ist und wie wir die Welt mit Pasta vielleicht etwas besser machen können.

Folge 31: Verstecken die Medien kluge Frauen absichtlich, Alexandra Wachter?

Bereits vor der Corona-Pandemie haben in den Medien vor allem Männer analysiert und kommentiert - als Politiker, Experten und Journalisten. Während der Krise waren Frauen noch weniger präsent: Laut einer Erhebung des Moment Magazin sank der Frauenanteil in österreichischen Polit-Talkshows von rund 38 auf 30 Prozent. Wie kann das sein? Alexandra Wachter ist Journalistin beim Fernsehsender Puls4 und im Vorstand des Frauennetzwerk Medien. Mit Barbara Haas spricht sie über Gleichstellung im Journalismus - und darüber, warum gegen männliche Führungsriegen nur eine Quote helfen kann.

Folge 30: Wieso sind Tampons immer noch gleich hoch besteuert wie Champagner, Bettina Steinbrugger?

Mit Steuersenkungen will die Politik derzeit vor allem Unternehmen entlasten. Eine Steuer scheint dabei vergessen, obwohl sie seit Jänner im Regierungsprogramm steht: die Senkung des Steuersatzes auf Menstruationsartikel. Warum das so ist und Menstruation auch heute noch ein Tabu darstellt, hat WIENERIN-Chefredakteurin Barbara Haas bei Bettina Steinbrugger nachgefragt. Sie hat mit der Erdbeerwoche ein auf Menstruation spezialisiertes Social Business gründet und setzt sich seit 2016 für die Senkung der 'Tamponsteuer' ein.

Folge: 29 Wie fühlte es sich an, wenn Papa arbeitslos war, Barbara Blaha?

Als Kind hat Barbara Blaha erlebt, wie es ist in einer Familie mit Arbeitslosigkeit aufzuwachsen. Heute ist die ehemalige ÖH-Vorsitzende der SPÖ Publizistin und Autorin und hat mit dem Momentum Institut einen „Think Tank der Vielen“ gegründet. Mit Barbara Haas hat sie darüber gesprochen, wie sich der Diskurs über Arbeitslose in den vergangenen Jahren verändert hat und was es bedeutet eine 'Neiddebatte' zu führen.

Folge 28: Warum werden Mütter immer mehr zu Verliererinnen der Gesellschaft, Katharina Mader?

Frauen, die sich für Kinder entscheiden, leben im Alter meistens in Armut. Warum ist das so? Und woher kommt eigentlich das Bild der 'idealen' Mutter? Katharina Mader ist Ökonomin an der Wirtschaftsuniversität Wien und forscht zu unbezahlter Arbeit. Darüber, wie die Corona-Pandemie bereits bestehende Ungleichheiten aufgezeigt hat und was eine 30-Stunden-Woche daran ändern könnte, hat sie mit WIENERIN-Chefredakteurin Barbara Haas gesprochen.

Sonderfolge: Homeschooling: "Nach einer Woche konnte ich nicht mehr"

Seit fast neun Jahren geht Patric gerne in die Schule, lernt gerne, ist wissbegierig und motiviert. Aber: Nach nur einem Monat Homeschooling wirkt der Gedanke an die Matura aussichtslos. Was ist passiert?

Folge 27: Sind alle Sportfans einfach nur dumme Sexist*innen, Mari Lang?

Sport und Sexismus – ein perfect match. Rapid hat es gerade erst wieder mit diesen Worten auf einem prominent platzierten Transparent bewiesen: „A Stadion mit leeren Plätzen is wie a schiache Oide wetzen“. Und es sind leider nicht nur ein paar Idioten, denn Sexismus im Sport ist strukturell. Egal ob im Tennis, beim Beachvolleyball oder im Skizirkus – Frauen sollen geil ausschauen und dafür wenig verdienen. So will es scheinbar ein ungeschriebenes Gesetz. Wie begegnet man diesen Strukturen als Sportmoderatorin? Das hat Barbara Haas mit der ORF-Moderatorin Mari Lang besprochen.

Folge: 26 Wie ist es eine Sex-Positive-Party zu schmeißen, Theresa Lachner?

Sie spricht mit und nicht über Sex, hat eine fucket-list und sagt, dass die weibliche Sexualität eine Superkraft ist, wenn man ihr Platz gibt. Die Sex-Bloggerin und Autorin Theresa Lachner spricht offen über ihre eigenen sexuellen Erfahrungen, über Scham und Ekel und dass man genau diese Gefühle beim Sex feiern sollte. Barbara Haas hat sie zudem gefragt, wie es ist, eine Sex-Positive-Party zu schmeißen und warum Sex gerade heute politischer denn je ist.

Folge 25: Können wir uns den Klimaschutz in der Krise überhaupt noch leisten, Katharina Rogenhofer?

Die Corona-Pandemie hat die Klimakrise aus dem öffentlichen Bewusstsein verdrängt. Dabei ist es aller höchste Zeit zu handeln. Wie die Krise gleichzeitig zur Chance und Gefahr für den Kampf gegen die Erderwärmung werden kann, darüber hat WIENERIN-Chefredakteurin Barbara Haas mit der Sprecherin des Klimavolksbegehrens Katharina Rogenhofer gesprochen.

Folge 24: Ist Brotbacken nur eine billige Ablenkung vom gesellschaftlichen Backlash, Elisabeth Ruckser?

Selbst gebackenes Brot ist in den vergangenen Jahren zum ultimativen Lifestyle-Accessoire geworden. Während der Corona-Pandemie hat sich die Romantik rund um Sauerteig und Co noch weiter verstärkt. Steckt hinter diesem Trend die ehrliche Sehnsucht nach transparenten Lebensmitteln? Oder ist es billige Retro-Ablenkung für Frauen? WIENERIN-Chefredakteurin Barbara Haas hat bei der Autorin und Bio-Brotback-Pionierin Elisabeth Ruckser nachgefragt.

Folge 23: Warum brauchen wir nicht 15 schwarze T-Shirts im Schrank, Nunu Kaller?

Konsumieren sei nach der Krise fast schon Pflicht, heißt es aus Politik und Wirtschaft. Aber macht uns die gefühlt hunderste Jeans im Schrank glücklicher? Und wird vielleicht gerade die Krise zur Chance für ethischere Produktionsweisen? Wie Fast Fashion, Frauenrechte und unser persönliches Wohlbefinden zusammenhängen, hat WIENERIN-Chefredakteurin Barbara Haas mit der Autorin und Bloggerin Nunu Kaller besprochen.

Folge 22: Warum reden Kinder in Schweden überall mit, Maike van den Boom?

Während der Corona-Pandemie blieben die Schulen in Schweden geöffnet. Ein Grund dafür waren auch die Bedürfnisse der Schüler*innen. Im Gespräch mit WIENERIN-Chefredakteurin Barbara Haas erklärt die Glücksforscherin und Wahlschwedin Maike van den Boom, warum Kinder in Skandinavien bei politischen Entscheidungen ein größeres Mitspracherecht haben und was das für eine Gesellschaft – auch abseits der Krise – bedeutet.

Folge 21: Warum sind die Corona-Verschwörer vor allem Männer, Ingrid Brodnig?

Der Glaube an Verschwörungen hat Konjunktur. Die wirren Theorien rund um die „Wahrheit hinter Corona“ finden bei immer mehr Menschen Gehör. Und es sind oft Männer, die sie mit großer Leidenschaft verbreiten – warum ist das so? Und wie soll ich mit Freund*innen umgehen, die krude Videos auf social media teilen? WIENERIN-Chefredakteurin Barbara Haas hat bei der Netzexpertin und Journalistin Ingrid Brodnig nachgefragt.

Folge 20: Wie halte ich nun mein Geld zusammen, Madame Moneypenny?

Corona macht uns arm. Hunderttausende sind ohne Job und Frauen durch Teilzeit und Doppelbelastung noch massiver von den Folgen des Lockdown betroffen. Doch Jammern bringt nichts, sagt die Finanzexpertin Natascha Wegelin aka Miss Moneypenny. Sie ist überzeugt: Nun ist ein guter Zeitpunkt in Aktien zu investieren. WIENERIN-Chefredakteurin Barbara Haas hat sie gefragt, wie man jetzt am besten Vermögen aufbaut.

Folge 19: Wird das heuer eine geschenkte Matura, Frau Lehrerin?

Ab morgen gehen 40.000 Maturant*innen nach 6 Wochen Distance Learning wieder zur Schule. Aber wird diese Matura überhaupt etwas wert sein? Die Wiener Gymnasiallehrerin Kathrin Schragl-Fouchal spricht mit WIENERIN-Chefredakteurin Barbara Hass über den digitalen Schnellstart, ihrer eigene Lernkurve und Überforderung während der Corona-Krise.

Folge 18: Darf man über Corona Witze machen, Stefanie Sargnagel?

Sie twittert böse über offene Golfplätze und hat in der Corona-Quarantäne beobachtet, dass in Wien bei Nacht nur noch die Verrückten unterwegs sind. Die Autorin und Cartoonistin Stefanie Sargnagel findet: Natürlich braucht es Witze über Corona – vor allem, wenn es so ernst ist wie jetzt.

Folge 17: Schickt die Corona-Krise Frauen zurück an den Herd, Marita Haas?

Österreichs System soll nun langsam hochgefahren werden: Geschäfte dürfen wieder öffnen, gefolgt von Golfplätzen und Tennisanlagen. Die Schulen hingegen bleiben weiterhin geschlossen. Die Genderwissenschaftlerin Marita Haas sagt: Die Regierung setzt falsche Prioritäten - und am Ende werden darunter vor allem Frauen leiden.

Folge 16: Kann guter Porno die Welt retten, Jasmin Hagendorfer?

Bei Lebensmittel achten wir auch 'bio' und 'fairtrade'. Warum tun wir das nicht, wenn es um unsere sexuelle Gesundheit geht? WIENERIN-Chefredakteuerin Barbara Haas spricht mit der künstlerischern Leiterin des Porn Film Festival ViennaJasmin Hagendorfer über ethical porn.

Folge 15: Wird die Corona-Krise zu einem gesellschaftlichen Rückschritt für Frauen führen, Lisz Hirn?

Supermarktangestellte, Pflegerinnen oder Reinigungskräfte: In der Corona-Krise halten Frauen das Land am Laufen und werden von uns 'Heldinnen des Alltags' genannt. Die Philosophin Lisz Hirn hält das für gefährlich.

Folge 14: Sind wir alle Sexist*innen, Beatrice Frasl?

Wo erlebt ihr Sexismus im Alltag? Gemeinsam mit der Plattform oidaitssexism.com hat die WIENERIN dazu aufgerufen, Sexismuserfahrungen zu teilen. Einige davon bespricht WIENERIN-Chefredakteurin Barbara Haas mit der Aktivistin, Podcasterin und Genderwissenschaftlerin Beatrice Frasl in dieser Folge. Außerdem: Welche Funktion hat Sexismus? Was ist der Unterschied zwischen 'gut' und böse gemeinten Sexismus? Und warum ist das am Ende egal?

Folge 13: Wie ist es die eigene Mutter zu pflegen, Katja Jungwirth?

In Österreich pflegen rund 950.000 Menschen eine/n Angehörige/n - meistens sind es Frauen. Katja Jungwirth ist eine davon. Sie kümmert sich seit fünf Jahren um ihre Mutter. Mit WIENERIN-Chefredakteurin Barbara Haas spricht sie darüber, wie Krankheit und Alter Familienmitglieder einzelner das gesamte Familiengefüge verändern.

Folge 12: Warum wollen Sie immer noch für die Österreicher*innen arbeiten, Alma Zadić?

Als Kind ist Alma Zadić vor dem Krieg von Bosnien nach Österreich geflüchtet. 2017 zog sie für die Liste Pilz ins Parlament ein. Heute ist sie mit 35 Jahren Justizministerin für die Grünen - und die erste Ministerin mit Migrationsbiografie. In Österreich bedeutet das auch: Rassistische Hetze und Morddrohungen. Seit ihrer Ernennung steht Zadić unter Polizeischutz. Warum will sie trotzdem für dieses Land arbeiten?.

Scho wieder?!
Gewaltschutz in Österreich - Eine Chronologie der Versäumnisse

Österreich galt lange als Vorreiter, wenn es darum ging, Frauenmorde zu verhindern. Doch der Opferschutz wurde in den vergangenen zwei Jahren gefährdet - obwohl sich die ÖVP-FPÖ-Regierung genau diesen medienwirksam auf die Fahnen geheftet hat.

Mit Jänner 2020 tritt das neue Gewaltschutzgesetz in Kraft. Bereits im Vorfeld wurde es stark kritisiert – auch von jenen Expert*innen, die im Rahmen der Taskforce der schwarz-blauen Regierung an seiner Entwicklung beteiligt waren. Wie kann das sein?

Eine Recherche von Eja Kapeller und Magdalena Pötsch

TRIGGERWARNUNG: In dieser Folge sprechen wir über Partnergewalt. Opfer von Gewalt können sich kostenlos und anonym an die Frauenhelpline wenden: 0800 222 555

Folge 11: Warum engagieren sich auch Frauen in frauenfeindlichen Bewegungen, Julia Ebner?

„Extremistische Bewegungen brauchen Frauen an der vordersten Publicity-Front“, sagt die Extremismusforscherin Julia Ebner. Warum aber engagieren sich Frauen in zutiefst frauenfeindlichen Organisationen?

Für die Recherche zu ihrem Buch „Radikalisierungsmaschinen“ hat sich Ebner mit Extremist*innen getroffen – online und offline. Sie war undercover in anti-feministischen Chats unterwegs, hat an Versammlungen islamistischer Organisationen teilgenommen und Martin Sellner, den Chef der rechtsextremen Identitären, getroffen. Mit WIENERIN-Chefredakteurin Barbara Haas spricht sie über Antifeminismus als Scharnier zwischen Mainstream und Rechtsextremismus, die Funktion von Frauen in extremistischen Organisationen und wie diese versuchen Frauen zu rekrutieren.

Folge 10: Wie kann eine feministische Gesellschaft aussehen? - Live vom WIENERIN #Aufstand

Seit über zwei Wochen verhandeln ÖVP und Grüne über eine mögliche Koalition. Feministische Agenden sucht man in den Verhandlungen bisher vergeblich. Was aber braucht es, damit unsere Gesellschaft gerechter wird? Am WIENERIN Aufstand 2019 haben die Sozioökonomin Schifteh Hashemi, die LGBTQI+-Aktivistin Marty Huber und die Philosophin Amani Abuzahra ihre feministischen Visionen für eine bessere Gesellschaft mit uns geteilt.

Folge 9: Wie ist das mit dem Feminismus in der Kunst, Yasmo?

Gemeinsam mit der Künstlerin Mira Lu Kovacs hat die Rapperin und Poetry-Slamerin Yasmo das Programm für das diesjährige Popfest kuratiert. Auf dem Line-Up standen nahezu nur Frauen. Das ist in der Branche immer noch die Ausnahme. Trotzdem sagt Yasmo: „Wir haben einfach mitgedacht. Mehr war es dann auch nicht.“ WIENERIN-Chefredakteurin Barbara Haas hat mit ihr über Frauen*quoten auf Bühnen, Selbstzweifel und das feministische Potenzial von Musik gesprochen.

Folge 8: Frauen arbeiten mehr und landen trotzdem in der Armut. Warum lassen wir uns das gefallen?

„Wenn Sie wollen, dass Ihr Kind irgendwann Matura macht, können Sie nicht Vollzeit arbeiten!“, sagt Gundi Wentner. Sie ist Partnerin bei der internationalen Unternehmensgruppe Deloitte und alleinerziehende Mutter. Die Zahlen scheinen ihr Recht zu geben: 73% aller Mütter in Österreich arbeiten Teilzeit. Mit gravierenden Folgen: In der Pension müssen Frauen im Durchschnitt von 918 Euro im Monat leben. Warum lassen wir uns das immer noch gefallen? WIENERIN-Chefredakteurin Barbara Haas spricht mit Gundi Wentner über Vereinbarkeit, unbezahlte Care-Arbeit und darüber, warum es einen Aufstand der Frauen* braucht.

Folge 7: Wie fühlt sich eine Transfrau in Wien?

Steffi Stankovic wurde in Serbien geboren und lebt seit neun Jahren als Transfrau in Wien. WIENERIN-Chefredakteurin Barbara Haas hat mit ihr über den Weg zu ihrer Identität, Liebe sowie Diskriminierung im Alltag gesprochen.

Folge 6: Warum soll ich mir die Selbstständigkeit antun? - Live vom WIENERIN Gründerinnentag

Viel Risiko, wenig Sicherheit. Was spricht trotzdem für den Schritt in die Selbstständigkeit? Welche Stolpersteine beim Gründen gibt es? Und wie überwinde ich sie? Darüber hat WIENERIN-Chefredakteurin Barbara Haas am WIENERIN Gründerinnentag 2019 mit Natascha Wegelin, Laura Karasinski, Barbara Sladek, Pola Fendel und Bernadette Frech gesprochen.

Folge 5: „Ist es bei euch in der Türkei üblich, so faul zu sein?“

So reden Lehrer*innen in Österreich. Wie rassistisch sind unsere Schulen? Darüber spricht WIENERIN-Chefredakteurin Barbara Haas mit Melisa Erkurt. Sie ist Journalistin mit thematischem Fokus auf Integration und war im Rahmen eines Schulprojekts für das MigrantInnenmagazin Biber an sogenannten ‚Brennpunktschulen‘ unterwegs. Vergangenes Schuljahr hat Erkurt selbst als Lehrerin an einem Wiener Gymnasium unterrichtet.

Folge 4: Männersache Startup?

Die Idee war gut, die Nachfrage auch: Mit ihrem Startup lieferte Pola Fendel eine Antwort auf Fast Fashion. Erst folgte ein Hype. Dann der Konkurs. Trotzdem, sagt Pola, würde sie jederzeit wieder gründen. Warum? WIENERIN-Chefredakteurin Barbara Haas spricht mit ihr über gute Ideen, ihr Scheitern und darüber, was das mit dem Gender-Funding-Gap zu tun hat.

Folge 3: Bauchentscheidung

Die Bürgerinitiative #fairändern fordert Spätabtreibungen unter Strafe zu stellen. Viktoria ist im sechsten Monat schwanger, als sie erfährt, dass ihre Tochter behindert zur Welt kommen wird - und sich entscheidet das Kind zu bekommen. WIENERIN-Chefredakteurin Barbara Haas spricht mit ihr über das Ringen um die richtige Entscheidung und darüber, warum sie als Mutter einer behinderten Tochter ein Verbot von Spätabtreibungen für gefährlich hält.

Folge 2: Da unten

Vulva, Vagina, Klitoris - auch unter Freund*innen heißt es oft nur ‚da unten‘. Die Sexualität von Frauen ist ein Tabu, Doppelstandards normal. Warum ist das so? Was hat Lust mit Wissen und Macht zu tun? Und wie kann ich meine sexuellen Wünsche und Bedürfnisse leben, wenn darüber reden schwer fällt? Darüber spricht WIENERIN-Chefredakteurin Barbara Haas in der zweiten Folge mit der Sexberaterin und Autorin Nicole Siller.

Folge 1: Kampfzone Frauenkörper

Beide haben polarisiert, beide haben viel zu sagen: Gemeinsam mit den ehemaligen WIENERIN Covermodel Gewinnerinnen Nina Legat (2016) und Mona Shama (2018) spricht WIENERIN-Chefredakteurin Barbara Haas über Schönheitsbilder und die ständige Bewertung von Frauen*körpern.