WIENERIN geht ... outdoor sporteln: Wir testen Wiens Fitnessangebote im Freien

Wir machen die Stadt zu unserem Fitnesscenter und entdecken jetzt Wiens Outdoor-Sportangebote.

Wiens Outdoor-Sportangebote im Überblick

Bock auf Bewegung!

Wien wird nicht nur regelmäßig zur lebenswertesten Stadt der Welt gewählt, es ist auch richtig sportlich: Kostenlose Angebote wie FreeGym, Sportplätze, diverse Motorikparks oder Boulder-Anlagen sind quer über die Stadt verteilt. Wir machen den Test.

Kletterparadies in Meidling

1. Bouldern

Kletterparadies in Meidling.

Das Bouldern, also das Klettern ohne Seil und Gurt in niedriger Höhe, hat sich in den vergangenen Jahren zum Trendsport entwickelt. In der Stadt kann man sich nicht nur in der Kletterhalle, sondern auch kostenlos und im Freien an künstlichen Felslandschaften abarbeiten. Direkt bei der U-Bahn- Station Längenfeldgasse steht ein Hotspot der Boulderszene: Auf drei unterschiedlich geformten Betonblöcken kann man von einfachen Anfängerrouten bis zu schwierigen Überhangpartien einiges ausprobieren. Bei schönem Wetter findet man hier oft Grüppchen von erfahrenen Kletter*innen, von denen man sich Tipps holen kann.

WO? Bruno-Pittermann-Platz, 1120 Wien.

2. Beachvolleyball

Strandfeeling in Transdanubien.

Beachvolleyball auf der Donauinsel

Eines ist klar: Für echtes Beachvolleyball braucht es erst mal einen Beach. Zum Glück hat Wien seine Donauinsel, und dort reichlich Sportangebote . Der Sandplatz direkt bei der Brigittenauer Brücke ist gut zu erreichen und scheint (zumindest noch) nicht überlaufen zu sein. Den Ball muss man selbst mitbringen, der Platz ist ansonsten frei zugänglich. Der Sand wirkt gepflegt, auch das Netz dürfte von der Stadt regelmäßig erneuert werden -top! Und sollte er mal besetzt sein, kann man ja auf die Wiese ausweichen.

WO? Donauinsel, auf Höhe der Brigittenauer Brücke.

3. FreeGym

Das Fitnesscenter, das immer offen hat.

FreeGym im Auer-Welsbach-Park

Mit 24 Anlagen in ganz Wien ist das FreeGym (freegym. at) ein echtes Erfolgsmodell. Der Standort Auer-Welsbach-Park direkt zwischen dem Technischen Museum und Schloss Schönbrunn hat mit sechs Trainingsgeräten eine angenehme Größe. Mit Beinpresse, Crosstrainer, Brustpresse, Latzug, Walker und Bonni Reiter sind die wichtigsten Geräte vorhanden. Da über Hebelwirkung mit Körpergewicht trainiert wird, ist die Last moderat und somit super für AnfängerInnen geeignet - oder Menschen, die nicht aufgepumpt sein wollen. Direkt in Sichtweite sind ein Spielplatz, zwei Tischtennistische und Basketballkäfige.

WO? Auer-Welsbach-Park, Winckelmannstraße, 1150 Wien.

4. Motorikpark 22

Der größte Spielplatz Wiens.

Motorikpark 22 -  Der größte Spielplatz Wiens.

Einfach nur wow! Das denkt man sich, wenn man vor dem Motorikpark 22 (motorikpark-wien.at) in der Donaustadt steht. Mit 12.000 Quadratmetern und über 100 Bewegungsstationen ist man fast schon überfordert. Die einzelnen Stationen sind für unterschiedliche Altersgruppen gedacht. Das meiste ist auf Gleichgewicht und Koordination ausgerichtet - man muss oft irgendwo drüberbalancieren oder sich durch Parcours mit schaukelnden und schwankenden Teilen durchwursteln. Wer Kletterparks mag, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen - das gilt für Kinder genauso wie für kletterfreudige Erwachsene.

WO? Süßenbrunner Straße 101,1220 Wien.

5. Calisthenics am Kanal

Cool, urban, anspruchsvoll.

 Calisthenics am Donaukanal

Der Calisthenics-Trend ist seit einigen Jahren ungebrochen - das ist das Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht an Stangen und Gerüsten in öffentlichen Parks. Einer der Hotspots dafür ist am Donaukanal auf Höhe der Rossauer Lände. Hier gibt es zwei Anlagen, unterbrochen von ein paar Basketballkäfigen; wobei der neuere Teil (leicht erkennbar) gerade für Anfänger*innen angenehmer - da räumlich aufgelockert und für unterschiedliche Schwierigkeitsgrade geeignet - ist.

Für den Anfang sind auf jeden Fall zwei Dinge von Vorteil: ein Gummiband, um das eigene Gewicht etwas zu reduzieren, und eine Begleitung zur Motivation. Oder zum Chillen danach. ;-)

WO? Donaukanal auf Höhe Rossauer Lände, 1090 Wien.

6. Radmotorikpark

Für Bikeprofis von morgen.

Radmotorikpark 1220 Wien

Eigentlich sollte der Radmotorikpark Kindern und Jugendlichen mehr Fahrsicherheit und Geschicklichkeit beibringen - der Spaßfaktor ist trotzdem sehr hoch. Die Anlage besteht aus 17 Stationen, die in einem Parcours abgefahren werden. Hier muss man verschiedene Herausforderungen bewältigen, bei denen man etwa herabhängende Griffe berühren oder über Hindernisse balancieren muss. Für die Älteren gibt es daneben noch eine etwas crossbikeartige Strecke mit Hügeln und geschwungenen Kurven, eine Skateboard-Halfpipe -und natürlich Basketballplätze.

WO? Rudolf-Nurejew-Promenade, 600 Meter von der Reichsbrücke stromabwärts, 1220 Wien.

 

Aktuell