Wie Taylor Swift einen Journalisten für sexistische Fragen in die Schranken weist

Die Sängerin hat sichtlich keine Lust mehr auf Fragen, die scheinbar immer nur weiblichen Künstlerinnen und nie männlichen Kollegen gestellt werden.

Taylor Swift

Ihre Karriere, das neue Album, ihr politisches Engagement – es hätte so viel gegeben, worüber man mit Taylor Swift im Rahmen ihres Auftritts beim Finale von „Germany’s Next Topmodel“ vergangene Woche hätte plaudern können. Aber ein Journalist der Deutschen Presse Agentur scheint auch im 21. Jahrhundert noch fest der Überzeugung zu sein, dass Frauen um die 30 vor allem ein Problem haben: Das ~Ticken der biologischen Uhr~ nämlich.

Taylor Swift verweigert die Antwort

Okay, um fair zu bleiben: Im Interview der Deutschen Presse Agentur geht es erst auch um die Musik und das politische Engagement der mehrfachen Grammy-Preisträgerin. Aber am Ende kann es der Reporter wohl doch nicht lassen und spricht doch das „Älterwerden“ und die damit natürlich unabdingbar verbundene Familienplanung (not) an. Taylor Swift wird Ende des Jahres 30 – das ist offenbar Grund genug, nach der ganz persönlichen Kinderplanung zu fragen.
(Fun Fact: Der Journalist scheint wohl in der neuen Single "ME!" nicht genau hingehört zu haben, denn darin bezeichnet die Sängerin ihre Katzen als Töchter, womit ihre Familienplanung wohl eh schon in vollem Gange ist.)

Dazu kommt: In der Frage „Ist der 30er eine Art Wendepunkt im Leben für dich? Möchtest du eines Tages Mutter sein, Kinder haben?“ war ein sexistischer Unterton für Swift unüberhörbar, weshalb sie kurzerhand die Antwort verweigert und den Reporter in die Schranken weist: „Ich glaube wirklich nicht, dass Männern diese Frage gestellt wird, wenn sie 30 werden. Ich werde das jetzt also nicht beantworten.“

 

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