Wie Sexting deine Gesundheit fördert

Gerade in Zeiten der Pandemie mit Ausgangsbeschränkungen und Social Distancing greifen viele aufs Sexting zurück, um Intimität zu erfahren. Wie wirkt sich Sexting auf unsere Gesundheit aus?

Ist Sexting ungesund?

Egal, ob in einer langjährigen Beziehung oder mit dem ganz frischen Gspusi: Sich gegenseitig versaute Nachrichten zu schicken, macht Beziehungen besonders aufregend. Besonders in Zeiten, wo echter Sozialkontakt kaum möglich ist, bietet Sexting einen Weg, sich weiterhin sexuell auszuleben und Intimität zu erfahren.

Wer öfter sextet, ist befriedigter

Im Zuge einer Studie der Gesundheits-Website DrEd.com wurden 1.000 Menschen aus Europa und den USA zu ihrem Sexting-Verhalten befragt. Dabei zeigte sich: Diejenigen, die jeden Tag mindestens eine Sexting-Nachricht verschicken, sind sexuell allgemein zufriedener, was sich wiederum positiv auf die mentale Gesundheit auswirkt. Konkret gaben unter denen, die jeden Tag sexten, 61 Prozent an, sexuell "sehr befriedigt zu sein", von denjenigenen, die nur ein paar Mal im Monat sexten, waren es gerade einmal 33 Prozent.

Vorlieben entdecken

Weitere Studien zeigen, dass Sexting helfen kann, die eigene Sexualität besser kennenzulernen, indem etwa über Vorlieben und sexuelle Fantasien gesprochen wird. Somit kann Sexting die Intimität in Beziehungen, aber auch die Befriedigung alleine bereichern.

Frauen bereuen Sexting häufiger

Wie bei allem, das sich im Internet abspielt, gilt es natürlich auch beim Verschicken und Empfangen von sexuellen Nachrichten oder Bildern, aufzupassen, da hier einige Gefahren lauern. Gerade junge Frauen erleben es häufig, dass ihnen unerwünschte Bilder oder Nachrichten geschickt werden. Auch das Veröffentlichen von sensiblem Material stellt ein Risiko dar.

In einer Erhebung von Drouin, Vogel, Surbey, & Stills zeigte sich, dass sich Männer beim Sexting allgemein wohler fühlen und eher eine positive Einstellung dazu haben, während Frauen das Erhalten und Verschicken von anzüglichen Bildern oder Nachrichten öfter mit Gefühlen wie Reue oder Scham verbinden. Allgemein war in der Studie zu erkennen, dass sich Frauen wie Männer wohler beim Sexting fühlen, wenn es sich um den*die feste*n Partner*in handelt.

Damit du beim Sexting auf der sicheren Seite bist und es auch genießen kannst, schau dir doch mal unseren Artikel rund ums Thema "Safer Cyber Sex" an!

 

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