Wie sehr beeinflusst Geld unsere Partner*innenwahl?

Bei österreichischen Singles spielt Geld eine wichtige Rolle. Aber wie wirkt sich das auf die Partner*innensuche aus?

Wie sehr beeinflusst Geld unsere Partner*innenwahl?

Was hat Geld mit Liebe zu tun? Genau das hat sich die Dating-Plattform Elitepartner.at gefragt und eine Studie zu dem Thema durchgeführt. Vor allem was Frauen betrifft, gab es dabei durchaus spannende Erkenntnisse. Denn für die ist Geld ein relevanter Faktor in einer Beziehung. Allerdings nicht auf die Art und Weise, die man zuerst denken könnte.

Finanzielle Unabhängigkeit

Rund 82 % der befragten Frauen gaben an, dass sie auch in einer Beziehung ihre finanzielle Unabhängigkeit noch behalten möchten, demnach auch ihr eigenes Konto weiterführen. Die Zahl bei den Männern liegt deutlich niedriger, und zwar bei 55 %. Auch ist Frauen extrem wichtig, dass ihre potenziellen Partner*innen auf eigenen finanziellen Beinen stehen. Über zwei Drittel legen darauf wert. Männern ist das mit 38 % eher egal.

Getrennte Konten

Für mehr als die Hälfte (53%) der Frauen ist es von Bedeutung, dass ihr*e Partner*in gut mit Geld umgehen kann, bei den männlichen Singles ist es ein Drittel (33%). Denn gerade, wenn der*die Partner*in gut mit Geld umgehen kann, so müssen Ausgaben nicht zwingend besprochen werden. Mehr als die Hälfte der Frauen sind der Meinung, dass ihre Ausgaben sonst niemand etwas angeht. Männer haben damit weniger Problem. Nur ein Drittel denkt, das ist weiterhin seine Angelegenheit.

Höhe des Einkommens

Was allerdings keine Rolle für Singles spielt, ist die höher des Einkommens, solange die andere Person auf eigenen Beinen steht. Und auch ob die Frau mehr verdient als der Mann ist kaum mehr Thema. Denn nur vier Prozent der Männer hätten damit ein Problem.

Mit Alter kommt Unabhängigkeit

Wie wichtig die finanzielle Eigenständigkeit in der Partnerschaft ist, erkennen viele Menschen je älter sie werden. Ebenso legen die befragten Singles mit zunehmendem Alter mehr Wert auf ein eigenes Konto. Bei den unter 30-Jährigen würden 63 Prozent darauf bestehen, in der Altersgruppe der über-50-Jährigen sind es fast 80 Prozent.

 

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