Wie Österreich reist

Mondschein-Spaziergang und üppiges Buffet: Das sind die Grundvoraussetzungen, damit ÖsterreicherInnen ihren Urlaub genießen können. So das Ergebnis einer Studie, die Karmasin Motivforschung im Auftrag von Ruefa durchgeführt hat. Wer urlaubt und vor allem wie? Wir haben die Zusammenfassung für Sie!

Genussspecht, Siebenschläfer, Kulturfan, Spaß-Junkie - so heißen die vier Typologien an österreichischen UrlauberInnen, die Karmasin Motivforschung im Auftrag vonRuefa ermittelt hat. Dahinter steckt kaum Neues: Die ÖsterreicherInnen wollen in ihrem Urlaub vor allem genießen und faulenzen.

(c) Verkehrsbüro Group

Eines zeigt der erstmals durchgeführte "Ruefa Reisekompass 2013", der im Rahmen der Wiener Ferien-Messe präsentiert wurde, aber in jedem Fall: Die Lust am Urlaub und am Reisen ist bei uns ÖsterreicherInnen ungebrochen! 77% planen in diesem Jahr ihre Koffer oder Rucksäcke zu packen - ob für einen bis zu viertägigen Kurzurlaub oder eine 11 - 14tägige Reise. "Auffallend ist die Tendenz, dass die Unterscheidung zwischen Haupt- und Nebenurlauben verschwindet", analysiert der Vorstandsdirektor der Verkehrsbüro Group, Martin Bachlechner das Ergebnis.

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"Hauptsache, ein Spaziergang im Mondschein und ein reichhaltiges Buffet sind dabei", Helene Karmasin von Karmasin Motivforschung bringt auf den Punkt, was die Mehrheit als Idealurlaub sieht. 39% aller, die in diesem Jahr erstmals zu ihren Urlaubsplänen und Reisemotiven befragt wurden, zählen zur Gruppe der "anspruchsvollen Genießer" aka "Genussspecht". Dass die für gutes Service und Luxus gern auch einmal bis zu 2.000 Euro ausgeben, freut die Touristiker sicher. Sparen ist nicht nur bei diesem Typus im Urlaub kaum angesagt - schon gar nicht beim Essen (38%) und noch viel weniger bei der Unterkunft (62%).

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Einmal will niemand etwas von mir! Für jeden vierten Österreicher (25%) - kaum überraschend, vor allem für Frauen - ist der perfekte Urlaub noch immer "süßes Nichtstun". "Sie sagen, dass sie gern schwimmen", klärt Karmasin auf, "aber das heißt, dass sie bloß bis zum Knie ins Wasser gehen." An den hintersten Rängen reihen sich die KulturliebhaberInnen (18%), die gern länger verreisen und sich mit den Ländern auseinandersetzen, und die eher männlichen, "geselligen Spaß-Junkies" (11%).

So konträr die Typen sind, eines ist ihnen allen gleich: Intensives Naturerlebnis steht an oberster Stelle - wobei das Wie in diesem Fall unterschiedlicher nicht ausfallen könnte. Während die einen von besagtem Romantik-Spaziergang am Strand träumen, geht es für die anderen auf Abenteuersafari in extreme Gefilde. Einigkeit herrscht auch dabei, dass die Meisten immer individueller reisen und noch am ehesten auf den Winterurlaub verzichten können - "bei den Angeboten muss man sich etwas einfallen lassen", empfiehlt Karmasin.

Gebündelte Urlaubsmotive

Und wohin soll es 2013 gehen? Die Antworten sind wenig überraschend: Italien, Kroatien, Griechenland, Spanien stehen unangefochten an der Spitze, da ist schließlich für jeden Typus etwas dabei!

 

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