"Wie in Nazi-Deutschland": So reagieren Prominente auf Trump-Sieg

Viele Promis kommentierten bereits in der Nacht auf Twitter den Ausgang der US-Wahl. Manche nehmen es mit Humor, der Großteil ist allerdings schwer enttäuscht.

Nicht nur in Europa sind viele Menschen fassungslos über das überraschende Ergebnis der US-Wahl. Weltweit zeigen sich Menschen entsetzt über das Ergebnis und finden auf Twitter klare Worte zum Trump-Sieg.

Wir haben uns angesehen, was Prominente weltweit zur #ElectionNight geschrieben haben.

Österreichs Frauenministerin Sabine Oberhauser

"Ich weine", schreibt Sängerin Ariana Grande.

Cher vergleicht den Trump-Sieg mit dem Nazi-Regime der 30er Jahre in Deutschland:

US-Schauspielerin Amanda Seyfried schreibt: "Vielleicht sind wir jetzt wirklich ganz unten angekommen. Jetzt kann es nur noch nach oben gehen."

Die amerikanische Sängerin Katy Perry gibt sich kämpferisch. "Ihr werdet uns nie zum Schweigen bringen. Die Revolution wird kommen!"

US-Schauspielerin Sarah Silverman ("Masters of Sex") schrieb: "Kann mir bitte jemand Hoffnung geben?"

Die britische Buchautorin J.K. Rowling ("Harry Potter") schrieb kurz vor der Wahl: "Heute Abend wird Geschichte geschrieben. Lass es bitte die gute Art von Geschichte sein. Oh bitte, bitte lass es die gute sein."

Rapper Snoop Dogg versucht es positiv zu sehen und spielt in seinem Tweet auf die positive Abstimmung über die Zulassung von Marijuana in Kalifornien an. Seine Emoji-Wahl am Ende des Satzes spricht allerdings Bände...

Der österreichische YouTube-Komiker Michi Buchinger schickt derweilen ganz viel Liebe an seine Follower.

MSNBC-Moderatorin Rachel Maddow bringt es schlussendlich auf den Punkt: "Ja, du bist übrigens gerade tatsächlich wach. Du hast gerade keinen hässlichen Albtraum. Du bist nicht tot und in der Hölle gelandet. Das ist die Realität. Das ist jetzt dein Leben. Das ist unsere Wahl. Und das ist unser Land."

Für Verwirrung sorgte das auf Twitter kursierende Foto der Printausgabe der "Potsdamer Tageszeitung" mit Hillary als Präsidentin am Cover.

Es stellte sich heraus, dass es sich um ein Wendecover handelte.

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