Wie man richtig schläft: Mit diesen Tipps schlafen Sie besser

Der Mond ist aufgegangen, die Welt ist in Dunkelheit gehüllt und alle scheinen friedlich zu schlafen – nur Sie liegen wach und kommen einfach nicht zur Ruhe? Damit sind Sie nicht alleine. Immer mehr Menschen leiden an Schlafproblemen. Von den richtigen Liegehärten der Matratze über einen guten Lattenrost und ein angenehmes Raumklima bis zur Ernährung – mit den folgenden Tipps schlafen Sie besser.

Schlaf

1. Matratze, Topper, Stützkissen – machen Sie es sich bequem

Sie ist die Grundlage für einen angenehmen Schlaf und das im wahrsten Sinne des Wortes: die Matratze. Wie wir uns betten bestimmt maßgeblich die Qualität unserer Nachtruhe. Bevorzugen Sie eine harte oder weiche Matratze? Da die Ansprüche von Person zu Person verschieden sind, stehen Ihnen unterschiedliche Liegehärten zur Auswahl. Unser Tipp: die Bodyguard Matratze von bett1. Die Bodyguard Matratze schont Ihren Rücken und Geldbeutel gleichermaßen. Auch birgt die Bodyguard Matratze zwei Liegehärten: Je nachdem auf welcher Seite Sie schlafen, liegen Sie auf einer harten oder weichen Matratze. Sie mögen es noch kuscheliger? Ein Matratzen Topper unter dem Spannbettlaken schützt vor Schmutz sowie Feuchtigkeit und macht Ihr Bett noch gemütlicher.

Ihren vollen Komfort können Matratze und Topper nur in Kombination mit einem guten Lattenrost entfalten. Wählen Sie möglichst ein Modell mit federnden Leisten. Diese sorgen dafür, dass sich die Matratze besser dem Körper anpasst. Darüber hinaus fördert ein Lattenrost die Luftzirkulation, wodurch sich das Risiko der Schimmel- und Geruchsbildung minimiert.

Nicht zu vernachlässigen ist die Wahl des richtigen Kopfkissens. Wie hoch und fest dieses sein sollte, hängt von Ihrer Schlafposition ab. Bauch- und Rückenschläfer wählen am besten ein flaches Kissen, während sich für Seitenschläfer ein etwas dickeres Modell anbietet. Sie lieben es, abends im Bett noch ein wenig in einem guten Buch zu schmökern? Dann liefert Ihnen ein Stützkissen den nötigen Halt. Nackenschmerzen ade – ein Stützkissen bietet Entspannung in jeder Position.

2. Wohlfühlatmosphäre im Schlafzimmer

Nicht nur das Bett samt harter oder weicher Matratze sollte gemütlich sein, machen Sie auch den Rest des Raumes zu einer kleinen Ruheoase. Checkliste: Welche Punkte gilt es zu beachten, um das Schlafzimmer in einen Ort zum Träumen zu verwandeln?

  • Hochwertige Textilien: Spannbettlaken, Kissen und Vorhänge – Textilien verleihen einem Raum Gemütlichkeit. Vermeiden Sie grelle Farben. Gedeckte Farbtöne und Pastellfarben strahlen Ruhe und Harmonie aus. Wichtig sind zudem Materialien, die der Haut schmeicheln. Vor allem bei der Bettwäsche und beim Spannbettlaken sind Stoffe aus Naturfasern wie Baumwolle zu empfehlen, da diese saugfähig und atmungsaktiv sind.
  • Stilvolle Dekoration: Das Schlafzimmer ist ein sehr persönlicher Raum. Geben Sie ihm durch passende Deko-Objekte Ihre eigene Note. Elegante Kerzenständer, moderne Hängelampen oder Wandteppiche im Boho-Stil – erlaubt ist, was Ihnen gefällt. Immer eine gute Wahl sind hübsche Bilder und Poster an der Wand.
  • Raumtemperatur: Ein angenehmes Klima ist essenziell für einen gesunden Schlaf. Wer nachts schwitzt oder friert, kommt nur schwer zur Ruhe. Wissenschaftlern zufolge liegt die ideale Schlaftemperatur bei etwa 18 Grad Celsius. Je nach persönlichem Befinden gelten 16 bis 20 Grad Celsius als optimal. Achten Sie zudem darauf, dass die Luftfeuchtigkeit weder zu hoch noch zu niedrig ist. Ca. 50 % Luftfeuchtigkeit sollten es sein. Bei weniger als 40 % trocknen die Mund- und Nasenschleimhäute aus. Bei über 60 % steigt hingegen das Risiko für Schimmel und Hausstaubmilben.
  • Pflanzen: Ihre besten Freunde, wenn es darum geht, ein gutes Raumklima zu schaffen, sind Pflanzen. Diese bringen nicht nur grüne Farbtupfer, Leben und ein wenig Dschungelatmosphäre ins Schlafgemach, sie verbessern auch die Luft. So filtern Pflanzen die Luft auf Schadstoffe und einige Arten produzieren sogar nachts Sauerstoff. Hierzu gehören beispielsweise Bogenhanf, Palmlilien und Aloe Vera. Die pflegeleichten Grünlilien sind ebenfalls ideal, da sie unter anderem Formaldehyd absorbieren können.

3. Abends zur Ruhe kommen

Sie haben Ihr Schlafzimmer in eine Kuscheloase verwandelt? Nun gilt es, Ihre Gewohnheiten unter die Lupe zu nehmen. Es gibt viele Dinge, die uns helfen können, am Abend den Alltagsstress hinter uns zu lassen und zur Ruhe zu kommen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer wärmenden Tasse Kräutertee vor dem Zubettgehen? Teesorten wie Kamillen-, Baldrian- oder Hopfentee enthalten sekundäre Pflanzenstoffe, die die Ausschüttung von Stresshormonen verringern.

Einen ähnlichen Effekt hat Meditation. Studien belegen, dass Meditationsübungen dabei helfen, Stresshormone abzubauen, die Muskeln zu entspannen und den Puls zu verlangsamen. Wer noch Berührungsängste hat und nicht so recht weiß, wie er anfangen soll, findet auf YouTube jede Menge geleiteter Meditations-Videos.

4. Dos and Don’ts rund um die Ernährung

Wie bereits erwähnt, kann eine Tasse Kräutertee am Abend beim Einschlafen helfen. Doch was gilt es noch in puncto Ernährung zu beachten? Was wohl auf der Hand liegt: Kaffee am Abend ist kontraproduktiv. Leiden Sie unter Schlafstörungen, nehmen Sie möglichst ab dem Nachmittag keine koffeinhaltigen Getränke mehr zu sich. Und wie sieht es mit Alkohol aus? Das berühmte Glas Rotwein macht uns tatsächlich oft schläfrig. In Ausnahmefällen ist das zwar in Ordnung, aber bedenken Sie, dass der Schlaf durch den Alkoholkonsum oberflächlicher, unruhiger und damit weniger erholsam wird.

Wenn der Magen knurrt, fällt uns das Einschlafen ebenfalls schwer. Gehen Sie demnach nicht hungrig ins Bett. Doch auch zu schweres Essen sollten Sie am Abend vermeiden. Sonst ist Ihr Körper noch zu sehr mit der Verdauung beschäftigt und kommt nicht zur Ruhe. Darüber hinaus kann fettiges Essen vor dem Schlafen zu Sodbrennen führen.

5. Aktivitäten am Tag

Schon während des Tages können Sie die Grundlage für einen gesunden Schlaf schaffen. Achten Sie darauf, sich ausreichend zu bewegen. Sport und Bewegung an der frischen Luft führen dazu, dass unser Gehirn den Müdemacher Adenosin ausschüttet. Dabei sollte das Sportprogramm nicht direkt vor dem Schlafengehen stattfinden.

Manchmal ist der Grund für Probleme beim Einschlafen auch einfach fehlende Müdigkeit. Wenn dem so ist, dann verzichten Sie möglichst auf einen Mittagsschlaf. Ganz ohne geht es nicht? Anstatt sich nach dem Mittagessen eine Stunde aufs Sofa zu legen, versuchen Sie es mit einem 15-minütigen Powernap. Dieser verleiht neue Energie und vermeidet Einschlafprobleme am Abend.

Rund ein Drittel unseres Lebens verbringen wir mit Schlafen. Tun Sie Ihrem Körper etwas Gutes, setzen Sie unsere Tipps um und fühlen Sie sich erholt und ausgeschlafen.

 

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