Wie man am besten mit Dick Pics umgehen sollte

Dickpics sind die Geißel des Internets. Auf Twitter hat eine Frau zum Glück verraten, wie man am besten mit den unerwünschten Schwanzfotos umgehen sollte.

Wie man mit Dick Pics umgehen sollte

Aah, das Dickpic! Seit der Erfindung des Internets (das wir sonst ja durchaus zu schätzen wissen), haben Männer die Möglichkeit, ungefragt Fotos ihres Penisses an meist fremde Frauen zu verschicken. Warum sie das so gern tun, weiß man noch nicht so genau. Es soll wahrscheinlich eine wenig adrette Art des Paarungstanzes sein, ist aber letztendlich eher eine Mischung aus Machtdemonstration und Streben nach dem Weiterbestehen der Vergewaltigungskultur. Sei's wie's sei: Unerwünschte Dickpics sorgen bei der*dem Empfänger*in nicht für Freude. Aber wie geht man mit den übergriffigen Darbietungen um? Eine Frau auf Twitter hat da eine grandiose Idee:

Auf ein unerwünschtes Dickpic tut sie so, als würde sie das Bild nicht sehen können. Eine erfundene App würde sämtliche Bilder in Privatunterhaltungen auf Instagram verpixeln - zum Schutz wie sie erklärt. Mit dem naiven Dickpic-Versender ergibt sich daraus folgender Dialog:

Mann sendet Dickpic

"Sorry! Was auch immer das für ein Bild ist - ich kann es nicht sehen. Ich habe einen Fotoblocker auf Instagam"

- "Ah, ok"

"Für Frauen ist der sehr praktisch."

- "Sorry, es war eh nur ein dummer Witz und das Foto war die Pointe."

"Manchmal schicken Männer, und ich meine sehr, sehr bedauerliche Männer. Männer, die so unglaublich bedauerlich und unfuckable sind, versuchen unangebrachte Bilder zu versenden. Also hab ich diese App, die das blockiert."

- "Du hast so recht. Sie sind wie Tiere", schreibt der Mann, der gerade ein Dickpic versandt hat.

"Es heißt Cockblock, was ein lustiges Wortspiel ist, weil genau das mit diesen Typen im echten Leben passiert. Damit kann ich mich nicht identifizieren, weil ich bin sehr schön und furchtbar schlau. Es muss so schlimm sein, niemals Sex zu haben."

- "Wenn die App wirklich so heißt, verdient der*die Erfinder*in einen Nobelpreis", schreibt der Mann, der gerade ein Dickpic versandt hat.

"Sie ist auch so intuitiv!"

- "Sie ist brillant!"

"Automatisch werden das Foto und Profil an die lokale Polizeibehörde gesendet. Die rufen mich dann an und fragen, wann ich vorbeikommen kann, um eine Anzeige wegen sexueller Belästigung zu stellen. Männer, die mir Dickpics gesendet haben, wurden bereits verhaftet. Es ist so arg! Ein Mann hat seinen Job und seine Frau verloren. Technologie ist großartig!"

Und der Mann, der gerade ein Dickpic versandt hat, schweigt. Wie es sein soll.

 

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