Wie kann man dem Grinch zu Weihnachten eine Freude machen?

Weil Kevin, Aschenbrödel, Sissi, der Grinch und John McClane (von links) nicht so leicht zu erreichen sind, haben wir den Satiriker (und Weihnachtsmuffel) Michi Buchinger gebeten, sie für uns zu interviewen. Mit einer großen Portion Humor!

Fest, wie im Film

An den Feiertagen hat jede*r von uns lieb gewonnene Rituale, die einfach dazugehören – z. B. die alten Sissi-Filme, die Weihnachtsaction aus der Stirb langsam-Reihe oder Kevin allein zu Haus anzuschauen. Da unsere Lieblingsfiguren zur schönsten Zeit im Jahr sowieso zu viel um die Ohren haben, hat der Comedian Michael Buchinger sie in der Vorweihnachtszeit für uns interviewt. Eine augenzwinkernde Hommage an diese Held*innen!

"Mmmmh, Käsepizza" - Kevin

Die Familie fliegt in die Weihnachtsferien – und vergisst Kevin. Allein zu Haus stellt er sich als erstaunlich wehrhaft heraus. Michi ­Buchinger hat ihn besucht.

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Michi Buchinger: Hallo Kevin, ich bin’s, Michi Buchinger. Ich habe da ein paar Fragen an dich …
Kevin: Verschwinden Sie, Sie Mistkerl! Das ist mein Haus und ich werde es auch verteidigen! (Wirft mit einem Farbkübel nach Michi und verfehlt nur knapp seinen Kopf.)
verfehlt nur knapp seinen Kopf.)

Aber ich möchte nur …
Ich habe keine Angst mehr vor Einbrechern wie Ihnen! (Zückt plötzlich eine Softgun und feuert ein paar Schreckschüsse in die Luft.)

Ich bin doch kein Ein­brecher! Ich wollte dir und ein paar anderen Leuten nur jetzt schon mal frohe Feiertage wünschen!
Ah, ach so. Die wünsche ich Ihnen natürlich auch. Möchten Sie vielleicht ein Stück von meiner wunder­baren Käsepizza?

Kevin, nein danke. Es ist neun Uhr morgens …

Luxus, Darling...

Die Sissi-Filme aus den 1950ern sind vielleicht nicht mehr zeitgemäß – dafür ist die Kaiserin bodenständig und bescheiden geblieben, wie Michi Buchinger feststellt.

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Michi Buchinger: Hallo, Sissi, ich hoffe, ich störe dich nicht bei deinem Milchbad?
Sissi: Aber nicht doch. Es ist bloß mein erstes von vier Milchbädern am heutigen Tag. Also bitte, tritt ein!

Danke. Womit kann man dir denn zu Weihnachten eine Freude machen?
Wie du sicherlich weißt, bin ich äußerst bescheiden und freue mich über jede Kleinigkeit. Eine Elfenbeingabel zum Beispiel, mit der ich meine kandierten ­Veilchen essen kann.

Ich weiß nicht, das klingt für mich jetzt nicht sonderlich bescheiden …
Verstehe. Wie wäre es dann mit einer güldenen Füllfeder, damit ich eines meiner legendären Gedichte schreiben kann, die alle Leute so gut finden? Am besten wasserfest, damit ich das auch von der Bade­wanne aus machen kann.

Ich glaube, wir haben ganz unterschiedliche ­Auffassungen des Worts "Kleinigkeit". Wie heißt es so schön bei Geschenken? Im Endeffekt zählt doch
nur der ...

Diamant? Über Diamanten würde ich mich auch freuen, sie müssen auch nicht groß sein.

Okay, ich geh dann mal wieder. Schöne Feiertage noch!

"Yippie-ya-yay, Schweinebacke" - John McClane

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Hallo, John McClane, wie geht’s dir? Bist du schon im Weihnachtsstress?
Nur meine Freunde nennen mich John. (Lädt völlig nonchalant Munition in sein Maschinengewehr.) Wenn du mit Weihnachtsstress meinst, schwer bewaffnet in Luftschächten herumzukriechen und Terroristen zu jagen, weil es sonst niemand tut, dann ja.

Ähm … nein, ich habe eher Keksebacken und Glühweintrinken gemeint. Was ist denn dein sehnlichster Weihnachtswunsch...

Das komplette Interview findest du in der aktuellen Ausgabe (Dezember 2022).

Wenn du wissen möchtest, wie man John McClane aus Stirb langsam eine Freude machen kann, hol dir die neue Ausgabe der WIENERIN. Hier geht's zum Abo!

 

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