Wie gesund ist Honig? Die Vorteile, Nachteile und Mythen

"Speise der Götter", "Flüssiges Gold" - für Honig gibt es viele Superlativen. Doch was steckt dahinter? Die wichtigsten Fakten im Überblick.

Honig

Honig ist ein von Honigbienen hergestelltes Nahrungsmittel, das gemeinsam mit dem Salz als einziges Essprodukt praktisch kein Ablaufdatum hat.Bei Honig handelt es sich um eine dickflüssige, meist feste, teilweise auch kristallisierte Substanz, die aufgrund ihres hohen Anteils an Frucht- und Traubenzucker besonders süß schmeckt.

Durch diesen hohen Zucker- und relativ geringen Wassergehalt, wird die Vermehrung von Bakterien und anderer Mikroorganismen gehemmt. Die beiden Hauptformen sind Blütenhonig und Honigtauhonig, jedoch gibt es innerhalb dieser beiden Unterscheidungen zahlreiche geschmacklich unterschiedliche Honigsorten.

Honigtauhonig enthält mehr Mineralstoffe als Blütenhonig und wird meist durch Schleudern der Wabeneinsätze gewonnen.

Die meisten helleren Honigsorten sind mild im Geschmack und bekannte Beispiele hierfür wären der Akazienhonig, Lindenhonig, oder auch Wildblütenhonig.

Dunklere Honigsorten zeichnen sich durch einen kräftigen, manchmal etwas herben, markanten Geschmack aus. Zu ihnen zählen reine Sortenhonige wie beispielsweise der Waldhonig, Tannenhonig oder auch Weißtannenhonig. Alle diese drei Honigarten zählen zur Gruppe des Honigtauhonigs.

Ist Honig gesund?

Ist Honig so ungesund wie Zucker? Oder Superfood mit gesundheitlichen Vorteilen? Klar ist: Wissenschaftlich lassen sich viele Mythen über Honig nicht nachweisen.

Nährstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe sind aber sehr wohl enthalten und stärken damit unsere Abwehrkräfte. Wegen seiner "ummantelnden" Eigenschaft hilft Honig wohltuend bei Halsschmerzen. Der Honig legt sich um die Speiseröhre und schützt entzündete Stellen.

Wegen seines hohen Zuckeranteils wirkt hochwertiger Honig hydrierend, glättend und nährend. Er stimuliert die Regeneration der Epidermis, der Zellenaustausch wird aktiviert und die Haut belebt. Pflegender Honig spendet Feuchtigkeit, indem er Wassermoleküle im Hydrolipidfilm der Haut speichert. Die Haut wird weich und strahlend.

Fix ist aber auch: Die Zähne freuen sich über Honig nicht - die dickflüssige Substanz befeuert Karies.

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Was ist in Honig enthalten?

Die Hauptbestandteile von Honig sind Fruchtzucker, Traubenzucker und Wasser. Außerdem enthält er Mineralstoffe (z.B. Eisen, Kupfer, Schwefel, Kalium, Silizium, Mangan, Magnesium, Chlor, Kalzium und Zink), Vitamine, Aminosäuren und Enzyme. Er trägt also nicht umsonst den Beinamen Energiespender.

Honig vs. Zucker

Generell gilt: Honig ist eine sinnvolle Ergänzung zum Genuss von Haushaltszucker, allerdings sollten ein paar Dinge berücksichtigt werden:

  • Bei Pollenallergiker*innen kann es nach dem Verzehr zu Überempfindlichkeitsreaktionen kommen, da in beinahe jeder Honigsorte Blütenpollen wichtige Hauptbestandteile darstellen.
  • Diabetiker*innen sollten ebenfalls vorsichtig und zurückhaltend sein, da Honig und Zucker, was die Zuckerstoffe betrifft, fast ident sind.
  • Auch für Abnehmwillige ist Honig nicht unbedingt eine Alternative, da er und der Haushaltszucker beinahe den gleichen Kaloriengehalt hat. Dennoch ist er auf jeden Fall gesünder als Zucker!

Welche Honigsorten gibt es?

  • Blütenhonig
  • Rapshonig
  • Akazienhonig
  • Tannenhonig
  • Edelkastanienhonig
  • Waldhonig
  • Fichtenhonig
  • Fenchelhonig
  • Lavendelhonig
  • Thymianhonig
  • Honigtauhonig
  • Eichenhonig
  • Löwenzahnhonig
  • Heidehonig
  • Lindenhonig
  • Buchweizenhonig
  • Kleehonig
  • Sonnenblumenhonig

Wie man Honig erzeugt

 

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