Wie gemeinsames Masturbieren euer Sexleben verbessert

Selbstbefriedigung ist großartig – und zwar nicht nur als Selfcare in Form von Me-Time, sondern auch für die Partnerschaft.

Masturbation

Stressabbau, Tiefenentspannung, Orgasmus – die Vorteile von Masturbation liegen auf der Hand. Sexexpertin Gigi Engle ist davon überzeugt, dass man durch genau diese Benefits von Selbstbefriedigung auch dem partnerschaftlichen Sexleben einen Booster verleihen kann.

Warum man vor dem*der Partner*in masturbieren sollte

Vor dem*der Partner*in masturbieren, während der*die Andere das Gleiche macht soll die Leidenschaft in einer Beziehung neu entfachen. "Gemeinsames Masturbieren kann alle Arten von erotischer Energie in deiner Beziehung entfachen", so die Sexexpertin gegenüber HelloGiggles. Das kommt daher, dass die meisten Menschen es grundsätzlich erotisch finden, anderen Menschen beim Sex zuzuschauen – warum sonst ist Pornografie so beliebt? Eben.

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Dazu kommt: Wir selbst wissen immer noch am besten, welche Knöpfe gedrückt werden müssen. "Wir sind alle die besten Experten für unseren eigenen Körper und dafür, was uns gefällt", so Sexualwissenschaftlerin Jil McDevitt. Dem*der Partner*in zuzuschauen, welche Handgriffe für Lust sorgen, kann also für künftigen Sex sehr lehrreich sein. "Natürlich sollte man auch immer fragen, was der Andere will. Aber es ist nochmal eine ganz andere Sache, wenn man sieht, was sich für jemanden gut anfühlt", so Sexexpertin Gigi Engle.

Was man dabei beachten sollte

Gemeinsames Masturbieren ist also nur dann sinnvoll, wenn das Ganze nicht als Performance für den*die Partner*in gesehen wird, sondern "man sich auf authentische Weise berührt". Das klingt anfangs leichter gesagt als getan: "Wir wurden sozialisiert zu glauben, dass Masturbation an und für sich 'ungezogen' ist. Und die Idee, es vor einer anderen Person zu tun, kann das Ganze noch ungezogener erscheinen lassen", so Sexualtherapeutin Vanessa Marin gegenüber HelloGiggles. Also: Schafft eine angenehme Stimmung für euch beide (vielleicht eine frische Bettwäsche, Kerzen, angenehme Musik, …?), seht euch zu Beginn etwa gemeinsam Pornos an (das nimmt am Anfang vielleicht den Druck raus, weil man das Gefühl hat, der*die Partner*in konzentriert sich nicht einzig und allein nur auf einen selbst) und legt los, denn – so Sexualtherapeutin Marin: "Die Tatsache, dass wir uns vor unseren Partnern so intim und in gewisser Weise auch verletzlich zeigen, schafft Intimität und Verbundenheit." Und das ist doch die Basis für den besten Sex!

 

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