Wie es ist, wenn man seine Mutter verliert

"Du wirst sie überall suchen": Eine junge Amerikanerin hat in einem Facebook-Posting erzählt, was der Krebstod ihrer Mutter vor fünf Jahren für sie bedeutet.

Vor fünf Jahren hat Nikki Pennington ihre Mutter an Krebs verloren. Auch wenn das im ersten Moment nach einer langen Zeit klingt, weiß jeder Mensch, dessen Mutter nicht mehr am Leben ist, dass es sich anfühlt, als wäre sie gestern noch dagewesen. Nikki hat vor kurzem ihre persönlichen Gedanken und Erfahrungen mit dem Verlust ihrer Mutter in einem Facebook-Posting geteilt.

"Du wirst sie überall suchen"

"Und wenn sie stirbt, wirst du sie überall suchen, egal, wie lange sie schon weg ist", schreibt sie. "Du wirst sie in der Sekunde, in der sie geht, nach ihr suchen. Du wirst den Himmel nach ihr absuchen, du wirst sie googeln, du wirst alte Nachrichten suchen, alte Briefe oder Glückwünschkarten. Du wirst sie suchen. In alten Fotoalben genauso wie in Menschenmengen." 

Nikki erzählt aus ihrer eigenen Erfahrung, dass es sehr lange dauern kann, sich einzugestehen, dass die eigene Mutter nicht mehr da ist: "Wenn du zum Altar schreitest, wenn dein Baby auf die Welt kommt, an den Feiertagen, du wirst sie überall suchen." Und sie hat auch tröstliche Worte für alle, die dasselbe erlebt haben: "Eines Tages wirst du sie nicht länger suchen müssen, denn du hast sie gefunden. In einer sanften Brise oder einer Textzeile ihres Lieblingsliedes. Im Lächeln deines Kindes. Du wirst sie in immer mehr Dingen finden, je mehr Tage vergehen und dann feststellen, dass sie immer da war."

Nikki Penningtons Posting für den Verlust ihrer Mutter

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