Wie du dein Zuhause richtig putzt, um Krankheitserreger zu reduzieren

Erkältungs-, Grippe- und leider auch Coronaviren haben momentan Hochsaison und verbreiten sich vor allem in Innenräumen. Daher solltest du wissen, wie du zuhause richtig saubermachst. 5 Tipps für den nächsten Heimputz:

Erkältungszeit: Wie du dein Zuhause richtig putzt, um Krankheitserreger zu reduzieren

Spätestens seit Ausbruch der Coronapandemie wissen wir, wie wichtig Hygienemaßnahmen im Alltag sind. Gerade im Winter, wo allerlei Viren zu Infektionen führen, ist es notwendig, ordentlich sauber zu machen, um Bakterien und Viren zu reduzieren – gerade in Innenräumen, wo diese leichtes Spiel haben. Keine Sorge, so kompliziert ist das gar nicht. Manuel Klamecker von der Haushaltsprodukte-Firma Vorwerk hat fünf simple Tipps parat.

1. Verwende herkömmliche Reinigungsmittel

Zwar haben wir in den letzten Monaten oft gehört, wie wichtig und sinnvoll Desinfektionsmittel ist (wie man seine Hände richtig desinfiziert, lest ihr hier) – jedoch werden Oberflächenkeime und Schmutzpartikel am effektivsten mit üblichen Haushaltsreinigern entfernt. Desinfektionsmittel lösen nämlich keinen Schmutz und ersetzen daher keine Reinigung.

"Allerdings können sie als krönender Abschluss eingesetzt werden, um zusätzlichen Schutz vor Krankheitserregern zu bieten", erklärt Manuel Klamecker. Worauf du beim Putzen keinesfalls verzichten solltest: Putzhandschuhe. So schützt man seine Hände nicht nur vor Erregern, sondern auch Reizungen, die von den Reinigungsmitteln verursacht werden können.

2. Auf Oberflächen konzentrieren, die häufig berührt werden

Griffe, Knäufe, Arbeitsflächen, Spülbecken, Wasserhahn oder Smartphone-Displays – alle Stellen, an denen wir mit unseren Händen Kontakt haben, sind wahre Hotspots für Keime, Viren und Bakterien. Daher sollten sie gerade in der Erkältungszeit regelmäßig gesäubert werden. Idealerweise mehrmals die Woche. Den Boden dabei natürlich auch nicht vergessen.

3. Textilien regelmäßig wechseln und reinigen

Um Viren keine Chance zu geben, solltest du deine Wäsche in regelmäßigen Abständen auswechseln und säubern. Besonderes Augenmerk solltest du dabei auf Handtücher, Bettzeug und alle Tücher, mit denen du putzt, legen. Damit die Bakterien ordentlich abgetötet werden, sollte diese Wäsche bei mindestens 60°C und idealerweise ohne Weichspülmittel gewaschen werden, da dieses eher für den Verbleib von Bakterien in der Wäsche sorgt. "Wer die Ausbreitung von Erregern einschränken möchte, sollte zudem für jeden Reinigungsvorgang ein eigenes Putztuch verwenden. Andernfalls können sich Keime und Bakterien schneller vermehren", so Manuel Klamecker.

4. Arbeite von oben nach unten

Eine weitere Regel, die du beim Putzen beachten solltest: Immer von oben nach unten saubermachen. Soll heißen: Erst Möbel und Gegenstände reinigen, die sich oben im Zimmer befinden und sich dann hintunter arbeiten. Auf diese Weise werden bereits gereinigte Objekte und Flächen nicht erneut beschmutzt. Klamecker rät außerdem: "Um den Dreck nicht aufzuwirbeln und zu verteilen, immer in eine Richtung wischen". Bei Böden gilt: Diese sollten erst trocken und danach feucht gereinigt werden. Auch hier kommt es auf die Technik an: Als erstes die Ränder des Raumes säubern und danach rückwärts bewegend aus dem Zimmer wischen.

5. Regelmäßig lüften

Für unsere Gesundheit ist frische Luft unbedingt notwendig. Gerade im Winter, wo wir viel Zeit in Innenräumen verbringen, vergessen wir allerdings oft darauf und bekommen zu wenig Frischluft ab. Gewöhne dir am besten an, regelmäßig stoßzulüften. Das verringert die Anzahl der Viren in der Luft, erhöht die Feuchtigkeit im Raum und sorgt dafür, dass Staub besser gebunden wird und sich damit weniger absetzt.

 

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