Wie du als Single auch in Zeiten von Corona ein Sexleben haben kannst

Stell dir vor, du bist endlich bereit, dein Single-Leben in vollen Zügen zu genießen und von einem Gspusi zum nächsten zu hüpfen – und plötzlich bricht eine Pandemie aus. Wie du trotzdem nicht völlig auf ein Sexleben verzichten musst.

Frau sitzt auf Bett

Wir haben nun ein halbes Jahr Pandemie hinter uns und so wie es derzeit aussieht, noch eine ganze Weile Pandemie vor uns. Gerade für Singles und Alleinlebende war die Zeit im Lockdown hart: Hieß es doch, Sozialkontakte weitestgehend reduzieren und Abstand halten. Zärtliche Berührungen und sexuelle Interaktionen waren von jetzt auf gleich dahin. Die Aussicht auf viele weitere Monate allein weckt in vielen Unmut. Kein Wunder, schließlich sind Bedürfnisse nach Intimität und Sexualität etwas völlig Natürliches und das Stillen ebendieser wichtig für unsere (mentale) Gesundheit. Wie du als Single auch in Zeiten von Corona ein Sexleben haben kannst (ohne dich oder andere zu gefährden):

1. Besorg dir Sextoys

Studien zeigen, dass der Verkauf von Sextoys durch die Pandemie rasant angestiegen ist (WIENERINberichtete). Logisch, wenn schon kein*e menschliche*r Partner*in bereitsteht, muss man sich eben anders zu helfen wissen. Wir finden: Wann, wenn nicht jetzt, ist der Zeitpunkt, um sein Masturbations-Game ein bissi upzusteppen? Kleiner Tipp: Vorher gscheit recherchieren, was einem taugen könnte und dann in ein hochwertigeres Toy investieren – es lohnt sich!

2. Probiers mit Audio-Pornos

Obwohl Pornos theoretisch eine gute Möglichkeit sind, in Stimmung zu kommen, ist es nach wie vor so, dass pornografische Videos vor allem auf ein männliches Publikum zugeschnitten und die Bedürfnisse von Frauen außer Acht gelassen werden. Zwar tut sich in der Branche mittlerweile was, dennoch kann es nicht schaden, Alternativen zu kennen. Hast du schon einmal Erfahrungen mit Audio-Pornografie gemacht? Durch die rein auditive Aufnahme von Reizen entsteht eine sehr intime Atmosphäre. Auch wird unser Gehirn angeregt, selbst erotische Bilder zu erzeugen – die oftmals erregender sind, als das, was wir in Pornovideos zu sehen bekommen. Von angeleiteter Masturbation bis zu erotischen Geschichten ist die Bandbreite groß und für jede*n was dabei.

3. Gib Telefonsex eine Chance

Zugegeben, kann die Vorstellung, jemand anderem per Telefon mitzuteilen, welche Sexfantasien man gerne ausleben würde, erst mal ein bisserl abschreckend wirken, aber: Es kann auch ziemlich heiß sein. Vielleicht gibt es jemanden, den du auf einer Dating App kennengelernt hast, der*die so wie du Lust hat, in diesen ungewöhnlichen Zeiten, auch in Sachen Sex was Neues zu probieren und dein Telefonsex-Gspusi zu werden.

4. Schieß heiße Fotos von dir

Klar kann es anturnen, ein sexy Foto vom Gspusi zu bekommen (es kann aber auch das Gegenteil bewirken: Keine unerwünschten Dick Pics, please!) – es kann sich aber auch ziemlich gut anfühlen, ein anzügliches Bild aufzunehmen. Schlüpfe in Unterwäsche, in der du dich selbstbewusst und gut fühlst und schon geht’s los. Entscheidest du dich, deine Bilder mit jemandem zu teilen, solltest du dir vorher bewusst machen, welche Risiken damit einhergehen (mehr zu Safe Sexting hier).

5. Finde eine*n Sexualpartner*in, bei dem*r du dich sicher fühlst

Wenn du merkst, dass Social Distancing-Sex einfach gar nix für dich ist und du weißt, dass du auf tatsächliche physische Begegnungen nicht verzichten kannst, musst du das nicht. Am wichtigsten ist es, sicher unterwegs zu sein. Das heißt: Die Zahl der Sexualpartner*innen so gering wie möglich halten und Corona-Maßnahmen im Alltag so gut es geht einzuhalten, um den*die andere*n nicht zu gefährden.

 

Aktuell