A wie Australian Shepherd - was du über diese Rasse wissen musst

Für wen ist ein Australian Shepherd der geeignete Hund? Auf was muss man achten? Diese Fragen kann man klären, wenn man sich mit der Rasse näher auseinandersetzt.

Der Australian Shepherd (auch Australian Sheep Dog oder Aussie genannt) stammt ursprünglich gar nicht aus Australien, sondern den USA. Baskische Schäfer die im 19. Jahrhundert von Australien nach Nordamerika auswanderten, brachten Merinoschafe mit, die dann den Namen “Australian Sheep“ erhielten. Der einstige “Farm Collie“ eignete sich ideal für die Arbeit an diesen Schafen und wurde daher zum “Australian Shepherd“.

In den 1950er Jahren rückte er bei Rodeovorführungen ins öffentliche Interesse und wurde dann rasch als arbeitsfreudiger Farm- und Hütehund populär.

Kein "Border Collie-Light"

Bis heute ist der Aussie ein beliebter Begleiter für aktive Menschen. Aber Achtung: Er wird auch immer wieder als die Border Collie-Light Variante gehandelt – das ist er definitiv nicht. Seine Ursprünge als Ranch- und Farmhund sind bis heute in ihm verwurzelt, der ausgeprägte Territorialinstinkt ist nach wie vor vorhanden. Er ist also durchaus wachsam und bei Fremden - unter Umständen - auch erstmal skeptisch. Er ist im Kern weitaus nicht so sensibel wie der klassische Border Collie, schließlich mussten Australian Shepherds mitunter an Rinderherden arbeiten und durften sich von einem Tritt nicht gleich unterkriegen lassen. Dies kann, je nach Lebenssituation, für die Halter eines Aussies ein Vor- oder Nachteil sein.

Auch optisch gibt es keine klaren Unterscheidungskriterien zum Border Collie. Shepherds können mal größer und mal kleiner sein (mittlerweile sind auch sog. "Mini Aussies" entstanden) und bestehen, wie auch der Border Collie, in unterschiedlichsten Farbvarianten. Am bekanntesten sind aber die Farben Blue Merle und Red Merle.

In der Erziehung sollte man von Anfang an auf eine klare Aufgabenverteilung achten. Eine gute Sozialisierung ist wichtig für seinen Umgang mit Menschen. Vielseitige Beschäftigungen aber auch Geduld um das "Nichtstun“ zu trainieren, sind Voraussetzung für einen ausgeglichenen Australian Shepherd. Weiß er einmal was er zu tun hat und auch tun darf (oder eben nicht), ist er ein idealer Begleiter für aktive Menschen.

Nach ihrem 2-jährigen Hundetrainer-Studium bei Martin Rütter in Bonn, leitet Conny Sporrer nun seit über 4 Jahren gemeinsam mit ihrem Team ihre eigene Hundeschule nach der Philosophie des „Hundeprofis“ in Wien. Bei DOGS werden aber vor allem die Menschen im richtigen Umgang mit ihren Hunden trainiert – Verständnis und Beziehung zwischen Hund und Halter spielen dabei eine ganz wichtige Rolle. Mittlerweile ist Conny selbst Dozentin für das DOGS Studium und gefragte Referentin und Fachautorin rund ums Thema Hund. www.martinruetter.com/wien

Veranstaltungstipps:

Die richtige Auswahl eines Hundes ist Herzensangelegenheit von Hundetrainer Conny Sporrer. Denn oft wird mit der falschen Hundeentscheidung oft der Grundstein für Kommunikationsmissverständnisse und Erziehungsprobleme gelegt. Weil die meisten Rassebücher von Rasseliebhabern geschrieben werden, passiert es leider, dass gewisse Eigenschaften dort oft "verblümter" dargestellt werden und zu wenig darauf hingewiesen wird, was diese Verhaltensweisen im Alltag mit dem Hund wirklich bedeuten.

Bei Martin Rütter DOGS Wien gibt es daher die Möglichkeit in einem Beratungsgespräch (€ 29,-), gemeinsam herauszufinden welcher Hund am besten zu Euch passt. Sodass einem harmonischen Zusammenleben nichts mehr im Wege steht.

Am 01.02. hält Conny Sporrer auch einen Vortrag zum Thema "Hunderassen – welcher Hund passt zu mir“ in Wien: Alle Infos gibt es hier.

 

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